Pr0grammt1c Meetup direkt mit Spreeblick @spacedealer – der Recap

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Das erste Pr0grammat1c Meetup des Jahres 2017 – und das vierte insgesamt, fand am Mittwoch, dem 28. März, in der Event Location von spacedealer im Wasserschloss statt.

Pr0grammat1c Meetup direkt mit Spreeblick

Das Pr0grammat1c Meetup ist ein Event, der die Leute aus der Programmatic-Branche sammelt, um Wissen zu transferieren und auch ein größeres Netzwerk aufzubauen. Ca. 70 Teilnehmer aus Berlin, Hamburg und auch London haben dieses vierte Programmatic-Event besucht. Wir haben vier Vorträge gehört, alle von hervorragender Qualität.

Um kurz nach Sieben ging es in der gut gefüllten Location von spacedealer mit einer gemeinsamen Begrüßung des Publikums durch spacedealer Head of Programmatic Dorota Karc sowie Andreas Kurtz, dem Marketing-Leiter von travel audience und Organisator des Pr0grammat1c Meetups los.

Start des Pr0grammat1c Meetups mit Dorota Karc sowie Event-Erfinder Andreas Kurtz

Die spacedealer-interne Gastgeberin Dorota Karc sowie Event-Erfinder Andreas Kurtz (©spacedealer)

Pr0grammat1c Meetup No. 4 mit Matthias Juergensen, Anton Zhukov, Daniel Rieber und Bas Bruinsma

Das Programm mit vier hochkarätigen Speakern. Hinweis: aus Matthias Juergensen wurde Florian Hackenberger (©spacedealer)

Florian Hackenberger, CTO und Co-Founder Car2Ad: Programmatic Out of Home

4. Pr0grammat1c Meetup mit Matthias Juergensen

Wissenswertes über Programmatic Out of Home von Florian Hackenberger. (©spacedealer)

Florian Hackenberger, CTO von Car2Ad, stellte uns das Produkt seiner Firma vor: Car2Ad platziert DOOH-Placements direkt auf Screens, die auf den Dächern von Car-Sharing-Autos befestigt sind und misst auch in real-time, wie viele Menschen diese Ad gesehen haben. Bei ihrem Multi-Screen-Ansatz arbeitet die Firma eng mit dem DSP Splicky zusammen.

Identifiziert wird die Audience über öffentliche WiFi-Spots. Konkret heißt das: Wenn man in einen entsprechenden WiFi-Hotspot eingeloggt ist, der sich in der Nähe eines Car-Sharing-Wagens befindet, wird man entsprechend getrackt und bekommt auf Basis dieser Daten die passende Werbung ausgespielt. In Zukunft plant Florian Hackenbergers Firma, Ads auch auf anderen Screens wie z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln zu platzieren.

Anton Zhukov, Team Lead RTB travel audience: Insights and Challenges of a DSP

Anton Zhukov zu Insights and challenges of a DSP auf dem 4. Pr0grammat1c Meetup

Schaut hinter die Kulissen und auf die Herausforderungen von DSPs: Anton Zhukov. (©spacedealer)

Der Team Lead RTB bei travel audience, Anton Zhukov, gab einen Einblick hinter die Kulissen seines Arbeitgebers, der größten europäischen Travel-Advertising-Plattform. Er erwähnte, dass travel audience Logistic Regression im Bezug auf „historische Daten“ für seine CTR und CVR-Vorraussagen nutze. Insgesamt verwende man in diesem Vorhersage-Modell 35 Features – angefangen bei der Request Info über Offer Data, Private Deals Data usw.

Als die drei größten Herausforderungen für travel audience sieht Anton Zhukov folgende Punkte an:

  1. Das manuelle Feintuning der Mindest-CTR für jede einzelne Kampagne
  2. Das Problem der Hosting-Kosten
  3. Die Fraud-Issue

Daniel Rieber, VP Marketing adsquare: Mobile Data > Online Data

4. Pr0grammat1c Meetup mit Daniel Rieber

Draußen wird es dunkel, drin wächst die Erkenntnis – dank Daniel Riebers Vortrag. (©spacedealer)

Daniel Rieber, VP Marketing bei adsquare, ist sich sicher: Mobile Data wird schnell viel, viel größer als Online Data. Der Grund, wie er es ausdrückte: Das Smartphone ist für uns alle so etwas wie der Haupteingang in die digitale Welt. Und das ist ja auch hinreichend durch Zahlen belegt, wie z. B. der eMarketer zeigt, der schon 2015 im Titel des hier verlinkten Artikels zur Stärke der Mobile Ads verkündet: Mobile Ad spend to Top $100 Billion worldwide in 2016, 51 % of digital Market.

Für ihn ist ganz klar, dass die Mobile Advertising ID der neue „Super-Cookie“ ist. Auch hier sagte er, was alles dafür spricht:

Was alles dafür spricht

  1. Die Mobile Advertising ID ist privacy-friendly.
  2. Sie funktioniert App-übergreifend.
  3. Das Smartphone ist der persönlichste Gegenstand, den man besitzt.
  4. Diese ID ist äußerst langlebig und bleibt oft bis zu zwei Jahren dieselbe … bis man normalerweise ein neues Smartphone kauft.

Adsquare ist ein Anbieter von mobilen Daten: Als wichtig definierte Daniel Rieber die folgenden Daten-Kategorien: Device Data, Local Content (Household Data, Wetter, Events, Retail, etc.) und User Data (soziodemographisch, Absicht (Intent), Einkauf (Purchase)).

Besonders interessant: adsquare kombiniert aktuelle Location-Daten mit historischen, um seine Ads entsprechend auszuspielen. Sein Beispiel dafür: der Subway-Case. Hier wurden erfolgreich Personen getargetet, die innerhalb der letzten Monate bei Subway geluncht hatten und im Zeitpunkt der Werbeausspielung innerhalb der Mittagessenszeit gerade in der Nähe einer Filiale des Unternehmens unterwegs waren.

Bas Bruinsma, VP Business Development Europe Adcombi: Automating Localized Advertising

Bas Bruinsma, der vierte Redner auf dem 4. Pr0grammat1c Meetup in den Räumlichkeiten von spacedealer

Bas Bruinsma erklärt, wie man Local Advertising automatisiert. (©spacedealer)

Zum Abschluss sprach Bas Bruinsma vom niederländischen Tech-Unternehmen Adcombi zum Thema Automating Localized Advertising spacedealer ist exklusiver Partner von Adcombi in Deutschland. Seine beiden miteinander verbundenen Themen: dynamische Werbemitteln & Multi Advertising.

Das große Thema: Wie optimiere ich Ads auf lokaler Ebene für die Rezipienten, um so maßgeschneiderte Messages an ein relevantes Publikum auszuspielen. Die Lösung von Adcombi lautet: individualisierte dynamische Werbemittel. Die dynamischen Werbemittel baut man basierend auf eigenen Daten, aber man kann auch zusätzliche Targeting-Möglichkeiten implementieren, z. B. Wetterdaten, Tweet-Reposts oder Verhaltens-Daten u. a..

Bas Bruinsma stellte heraus, dass es für jedes Unternehmen mit mehreren Standorten besonders wichtig ist, eine ausgewogene Balance zwischen Standardisierung und Lokalisierung zu finden. Gerade hier sei Multi Advertising im Local-Bereich eine hervorragende Lösung für die o. g. Unternehmen, denn: Man besitzt hier ein Banner-Set, das sich auf Basis des Datenfeeds, der daraus resultierenden Logik und des aktuellen Standorts generiert und entsprechend ausgespielt wird.

Unser Fazit zum Pr0grammat1c Meetup Nr. 4

Uns hat es sehr gefallen und wir hatten den Eindruck, dass es unseren Gästen auf dem Pr0grammat1c Meetup ganz ähnlich ging. Neben den Inhalten war auch für Speis und Trank gesorgt … und auch unsere Event Location, intern auch als spaceworker bekannt, kam gut an. Wir freuen uns auf noch viele weitere Pr0grammat1c Meetups! Danke, Andreas!

Und wer sich gerne noch einen kurzen filmischen Recap des Pr0grammat1c Meetups anschauen möchte, der sollte sich das hier eingebettete Video von Melanie Lueft anschauen.

Ein weiterer Recap des Pr0grammat1c Meetups

Wer gerne auch in die Liste möchte, der ist willkommen, hier einen Eintrag in den Kommentaren zu hinterlassen.

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Über den Autor

Mit einem Bachelor kam Elena 2009 aus Moskau nach Berlin. An der Humboldt-Universität machte sie erfolgreich ihren „Master of Economics & Management Science“ und arbeitete nebenher in diversen Bereichen des Online-Marketings (SEO, Content Management, Display, Retargeting …). Dann ergriff sie die Faszination für Programmatic, die sie jetzt bei spacedealer voll auslebt. Ihr Steckenpferd: Sich in das technische Set-up von Kampagnen reinfuchsen, innovative Tools und Produkte austesten und alles detail-orientiert umsetzen.

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