SEMrush-Studie enthüllt: Die 17 wichtigsten Ranking-Faktoren des Jahres

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600.000 Keywords aus den unterschiedlichsten regionalen Datenbanken und Ländern hat SEMrush in seiner neuesten Studie der Ranking-Faktoren ausgewertet. Die Aufgabenstellung: Die Identifizierung von Ranking-Faktoren und deren anschließendes … tja, ich wiederhole mich, aber egal … Ranking nach Bedeutung. Wichtig: Insgesamt wurden die vier Ranking-Faktoren Onpage, Offpage, User Signals und Traffic analysiert. Hier das Ergebnis:

Die Top-Ranking-Faktoren 2017 by SEMrush

Die SEMrush-Rangliste der Ranking-Faktoren (©SEMrush)

Details zur SEMrush-Rangliste der Ranking-Faktoren 2017 (©SEMrush)

Noch ein paar Zahlen im Detail zum SEMrush-Ranking-Ranking (©SEMrush)

Die Auswertung der Ranking-Faktoren

Wenn Sie eher ein Zahlenmensch sind, dann sind Sie mit den oben gezeigten Tabellen von SEMrush wahrscheinlich schon glücklich. Für alle anderen, haben wir hier noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse in einer Liste zusammengefasst:

Die 6 wichtigsten Erkenntnisse aus dem SEMrush-Ranking 

  1. Ruft der User Ihre Seite direkt auf, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Ihre Domain eine hohe Autorität besitzt. Damit bleibt direkter Webseite-Traffic nach wie vor der Rankingfaktor Nummer 1 vor allen anderen.
  2. Auf den Medaillenplätzen liegen Nutzersignale wie die Verweildauer, die Absprungrate sowie die besuchten Seiten pro Sitzung. All diese Faktoren signalisieren: Diese Domain besitzt eine hohe Relevanz und eine ebensolche Qualität.
  3. Ein gutes Backlink-Profil ist immer noch einer der wichtigsten Bausteine für ein gutes Ranking. Das zeigt der gemeinsame Platz Nummer 5 der vier Rankingfaktoren „Referring-Domains“, „Backlink-Anzahl“, „Follow-Backlinks“ und „Referring-IPs“. Einzig die Ankertext-Faktoren fallen aus diesem Schema und sind weiter hinten in der Rangliste zu finden.
  4. HTTPS rules! Und das gilt vor allem für Keywords, die ein hohes Suchvolumen haben. Schaut man sich nun Keywords mit geringem Suchvolumen an, stellt man fest: Hier ranken auch Webseites ohne HTTPS-Implementierung noch gut. Eine Umstellung ergibt hier ranking-technisch hochwahrscheinlich Sinn.
  5. Jeder SEO kennt das Onpage-Standardprogramm: Die Optimierung der Onpage-Elemente. Stichwort Keyword-optimierte Meta-Description, Title, Body, Keyword-Dichte … aber sooo relevant ist diese Arbeit dann doch nicht – jedenfalls im Vergleich mit anderen Rankingfaktoren. Das Fazit: Onpage-Faktoren sind absolut nicht unwichtig, ABER für ein Gutes Ranking muss man mehr tun!
  6. C       o       n       t       e       n       t ist nicht gleich Content. Oder im Bezug auf die Rankingfaktoren ausgedrückt: Die Länge des Content ist beim Ranking entscheidend. Es zeigt sich: Ein hohes Suchvolumen für ein Keyword lässt die Webseiten ranken, die zum Keyword auch ausführlichen Content liefern. Das zeigt sich in der SEMrush-Studie daran, dass „langer Content“ beinahe so wichtig ist wie ein gutes Backlink-Profil.

Unser Fazit zur SEMrush-Studie 2017: SEO & Branding

Direkter Webseiten-Traffic ist King. Brand Building lohnt sich also. Jedes Unternehmen im Online Marketing sollte SEO-Maßnahmen intensiver nutzen, um so seine Brand bekannter zu machen. Zwei wichtige und erfolgsversprechende Mittel zum Zweck: Das Erstellen von Content, der Markenbewusstsein schafft UND auch sprechende bzw. leicht zu merkende URLs.

Ebenfalls interessant und wichtig: Die ersten vier Plätze auf dem Treppchen sind alle von User Signals belegt. Das zeigt, wie wichtig es für Unternehmen ist, die eigene Web-Präsenz auf die User bzw. die UX zu optimieren.

Titelbild: Photo by Marvin Ronsdorf on Unsplash

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Über den Autor

Nach geisteswissenschaftlichem Studium, Gründung eines eigenen Verlags, der bescheiden GROSSKONZERN getauft wurde, Buchveröffentlichungen als Autor und Verleger sowie einer Karriere als Online-Redakteur in Start-ups, bei ulmen.tv und woanders, schreibt Florian nun Qualitätstexte aller Art für die Kunden von spacedealer.

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