Amazon Marketing Services in a Nutshell – die 3 Anzeigenformate bei Amazon

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„Unser größter Konkurrent ist Amazon!“

44 % aller Nutzer starten ihre Produktsuche direkt bei Amazon; 92 % kaufen dort das gewünschte Produkt, wenn Sie dort mit dem Kaufprozess beginnen: und dank dieser drei Anzeigenformate bei Amazon sind Sie noch erfolgreicher. Beeindruckende Zahlen und Erfolgsraten sind das, die die Amazon Marketing Services (AMS) da präsentieren. Und da kommt keine der renommierten Suchmaschinen (nicht mal Google) heran. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, auch auf Amazon präsent zu sein. Und das umfasst neben Amazon SEO auch Amazon SEA. In diesem Blogbeitrag widmen wir uns vor allem dem Thema Amazon SEA. SEO auf Amazon wird Schwerpunkt eines der nächsten Posts in diesem Blog sein.

Dieses Zitat von Erik Schmidt, vorgetragen im Rahmen einer Veranstaltung bei unseren Kreuzberger Nachbarn Native Instruments, ist mittlerweile schon gut drei Jahre alt. Aber gleichzeitig zeigt es auch, wie vorausschauend der Vorsitzende des Verwaltungsrats von Google ist. Und wie recht er hatte. Denn Amazon ist nicht nur Hans-Dampf im Versand diverser Produkte, sondern in den letzten Jahren auch immer stärker im Thema Product Search geworden.

Die 3 Anzeigenformate bei Amazon

Hierbei bietet Amazon Marketing Services momentan drei unterschiedliche Arten von Ads an, deren Wirkung wir in diesem Beitrag etwas genauer unter die Lupe nehmen werden. Konkret handelt es sich um „Gesponserte Produkte“, die „Headline Search Ad“ und zuletzt noch „Produktdisplay Anzeigen“. Hier sehen Sie die unterschiedlichen Platzierungen der Anzeigenformate bei Amazon, sowohl mobile als auch in der Desktop-Variante.

Gesponserte Produkte – ganz groß, in und unter den SERPs

Amazon Ads: Gesponserte Produkte

Infografik by Amazon

Die gesponserten Produkte von Amazon Marketing Services werden zum einen prominent und in großem Format über den Suchergebnissen platziert, zudem aber auch unterhalb ähnlicher Artikel in einem Karussell. Diese Placements garantieren dem werbenden Unternehmen eine hohe Sichtbarkeit innerhalb der SERPs und einzelner Produktdetailseiten.

Der Effekt: Gesponserte Produktanzeigen auf Amazon bringen direkten Traffic auf die ausgewählte Produktdetailseite und erhöhen so nachhaltig die Chance auf einen Sale. Ein weiterer Bonus: Amazon Marketing Services gibt die gesponserten Produktanzeigen innerhalb weniger Stunden frei, was es ermöglicht, auch kurzfristig Angebote bei Amazon zu pushen.

Gesponserte Produkte auf einen Blick

  • Targeting: Keyword
  • Placement: Anzeige in und unter Suchergebnissen.
  • Landingpage: Produktdetailseite
  • Marketingziel: Erhöhung von Umsatz/Sales

 

Die Headline Search Ad – ganz oben vor den Gesponserten Produkten

Amazon Ads: Headline Search Ad

Infografik by Amazon

Noch eine Position höher als die o. g. Gesponserten Produkte gibt Amazon Marketers die Möglichkeit, eigene Ads anzuzeigen. Neben der Platzierung oberhalb der Suchergebnisseite sowohl mobile, als auch in der Desktop-Version, bietet Headline Search Ads einen weiteren Vorteil: Hier besteht die Chance, gleich drei ASINs innerhalb der Anzeige zu platzieren.

Das hat den Vorteil, dass die eigene Produktpalette eine größere Aufmerksamkeit gewinnt. Studien zeigen, dass im Vergleich aller Anzeigenformate bei Amazon Marketing Services, die Headline Search Ad die Top Performing CTR hat. Einen Nachteil allerdings gibt es bei diesem Anzeigenformat: Es mag Kurzfristigkeit nicht, denn laut Amazon kann eine Anzeigenfreigabe bis zu 72 Stunden dauern. Andererseits will eine entsprechende Kampagne, die als Marketingziel hat, die Aufmerksamkeit zu erhöhen, auch gut geplant sein – sprich: So etwas passiert meistens nicht spontan und holterdipolter.

Headline Search Ad auf einen Blick

  • Targeting: Keyword
  • Placement: Oberhalb der Suchergebnisseite.
  • Landingpage: Markenseite in Amazon oder eigene Landingpage
  • Marketingziel: Aufmerksamkeit erhöhen

 

Produktdisplay Anzeigen – klein und an der Seite

Amazon Ads: Produktdisplay Anzeigen

Infografik by Amazon

Das kleinste der Anzeigenformate bei Amazon Marketing Services sind Produktdisplay Anzeigen. Dieses Format befindet sich bei Desktop-Devices am rechten Rand des Bildschirms und bei Mobile-Geräten zentral. Produktdisplay Ads unterscheiden sich von den anderen beiden genannten Anzeigenformaten sowohl beim Targeting wie auch beim Placement. Wird bei den Headline Search Ads als auch bei den Gesponserten Produkten nach Keyword getargetet, so gibt es bei den Produktdisplay Anzeigen entweder ein Interessentargeting (also z. B. „Spielzeug > Spielzeug & Baby“ etc.) oder ein Targeting nach Product ASIN/SKU.

Das Placement erfolgt auch in einer wesentlich weiter gestreuten Art als bei den anderen Formaten. Die Anzeige erscheint z. B. bei den SERPs, auf Produktdetailseiten, bei den Reviews oder bei den Danke-Seiten. Diese breite Streuung zahlt natürlich auf die Reichweite der Anzeigen ein. Damit eignen sich Produktdisplay Anzeigen zur Platzierung eines (neuen) Produkts. Zusätzlich lässt sich mit Productdisplay Ads hervorragend, die eigene Marke stärken. Wie? Ganz einfach: Hierzu müssen Sie nur Produktdisplay Anzeigen auf die eigenen ASINs schalten. Noch ein kleiner Nachteil: Die Freigabe kann auch hier wie bei den Headline Search Ads bis zu 72 Stunden dauern.

Produktdisplay Anzeigen auf einen Blick

  • Targeting: Product ASI/SKU, Interessentargeting
  • Placement: SERP, Produktdetailseite, Review, Danke-Seiten
  • Landingpage: Produktdetailseite
  • Marketingziel: Reichweite

 

Gerne beraten Sie die Experten von spacedealer zum Thema Amazon Search und der Nutzung des Amazon Marketing Service. Kontaktieren Sie uns einfach direkt per E-Mail oder schauen Sie gerne noch einmal auf unserer Webseite spacedealer.de nach, wie wir Ihrem Unternehmen im Bereich Online Marketing helfen können.

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Über den Autor

Schon während seines Masterstudiums in Betriebswirtschaftslehre begeisterte sich Robert Nowak 2011 als Werkstudent für das Thema Online Marketing. Seit 2017 arbeitet Robert bei spacedealer als SEA Manager für die Bereiche Google AdWords, Bing Ads sowie Facebook Ads.

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