Corona: Unsere Empfehlungen für euer Online Marketing 

#wirbleibenzuhause - spacedealer

Das Coronavirus stellt uns derzeit alle auf die Probe, es hat deutliche Auswirkungen, auch auf das Online Marketing. Unternehmen müssen in extrem kurzer Zeit umdenken und handeln, ihre Mitarbeiter schützen und weiterhin ihre Werte ehren. Wir haben aus unserer Sicht die besten Ideen, Herangehensweisen und Lösungen für euch zusammengestellt, mit dem Ziel, dass sie euch helfen, möglichst gut durch die Krise zu kommen.

Verbindet euch mit euren Kunden über Social Media während der Krise

Alle beschäftigen sich mit den Auswirkungen des Coronavirus. Agilität ist aktuell gefragter denn je. Auch wenn ihr vor Wochen super Redaktionspläne vorbereitet habt, ist es gerade wichtiger auf die kurzfristigen Entwicklungen einzugehen.

Dies ist eine Zeit, in der man Einfühlungsvermögen für andere zeigen und helfen sollte, wo man kann. Es ist auch eine Zeit, in der wir alle einfühlsam sein müssen und nicht zu verkaufsfördernd oder aufdringlich. Marken bietet es auch die Möglichkeit, sich in dieser schwierigen Zeit abzuheben. Immer mehr Menschen sind jetzt in den sozialen Medien unterwegs, während sie zu Hause festsitzen, nach Updates suchen und versuchen, in einer plötzlich isolierten Gesellschaft in Verbindung zu bleiben. Nutzt euer Unternehmen, um gute Taten zu vollbringen und mit Social Media Marketing die Marke weiter auszubauen. Zudem könnt ihr eine Gemeinschaft aufbauen und tiefere Beziehungen zu Kunden, Gleichgesinnten und sogar Konkurrenten schaffen. Sucht nach der Gelegenheit zur Kooperation und Zusammenarbeit.

Achtet auf eure Facebook- und Instagram-Feeds und hinterfragt, welche Werbebotschaften sensibel auf das aktuelle Klima passen und deaktiviert diejenigen, die als störend und unpassend empfunden werden könnten, um so aufmerksam wie möglich zu reagieren.

Telekom Werbung in Bezug auf die Corona Krise - LinkedIN.
©Telekom

 

Sorgt dafür, dass euer Unternehmen online gefunden werden kann

Die Zeit der Isolation bringt Menschen dazu das Internet zu nutzen. Der Suchverkehr hat in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen. Nutzer kleben an ihren Computern und Smartphones und suchen nach Updates innerhalb ihrer Gemeinschaft, aber vor allem sehnen sie sich nach Unterhaltung und nach Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Dazu gehört für viele auch das Online-Shopping. Unternehmen sollten Strategien zur Suchmaschinenoptimierung anwenden, um auf den Ergebnisseiten (SERPs) von Google an die Spitze zu gelangen. Das ist ein Prozess, der nie vernachlässigt werden sollte.

Pay-Per-Click (PPC)-Werbung ist jetzt gerade ein kluger Schachzug

Facebook & Google haben in den letzten Jahren viele Möglichkeiten geschaffen, Gebotsstrategien und Kampagnen zu automatisieren. Man muss heutzutage Werbemittel, Budget und Ziele bereitstellen, um den Rest kümmert sich der Algorithmus. Bei Automatisierungen besteht das Problem, dass der Algorithmus länger braucht, um zu lernen und gute Ergebnisse zu präsentieren, die Performance kann sich durch besondere Ereignisse auch temporär verschlechtern. So ändert sich das Nachfrageverhalten zum Beispiel saisonbedingt.

Die aktuelle Krise ist aber viel komplexer. Nachrichtenseiten haben jetzt erhöhte Nutzerraten, weil die Nachfrage nach Informationen extrem gestiegen ist. Andere Themen bekommen gerade weniger Aufmerksamkeit, weil der Fokus der Nutzer sich derzeit enorm auf die Krise konzentriert. Daraus lässt sich schließen, dass diese zwei Faktoren einen Einfluss auf Werbung in PPC-Netzwerken haben.

Zum einen gibt es mehr Display-Inventar auf Webseiten und in Social Networks. Das lässt sich dadurch erklären, dass durch die größere Nachfrage nach Informationen mehr Seitenaufrufe generiert werden und somit mehr Banner ausgeliefert werden. Zeitgleich sinken die Klickraten in vielen Branchen, weil die Nutzer kaum Interesse an anderen Themen haben. Zudem reduzieren einige Unternehmen ihre Budgets. Die Faktoren sorgen dafür, dass die Performance von automatisierten Kampagnen und Gebotsstrategien nicht mehr stabil verläuft.

Unsere Empfehlung:

  • Kontrolliert täglich manuell die Kampagnen-Performance bei allen Paid-Maßnahmen.
  • Analysiert jedes einzelne Netzwerk sowie die Kampagnen, um detaillierte Informationen zu bekommen.
  • Wenn ihr seht, dass die automatisierte Steuerung der Gebote nicht mehr funktioniert, geht zurück auf manuelle Strategien.

 

Optimiert weiterhin eure SEO-Strategie

Aktuell solltet ihr versuchen auf der ersten Seite der Google SERPs zu sein damit eure Kunden bei der Suche nach bestimmten Keywords euer Unternehmen finden und letztendlich anrufen. Der Aufstieg an die Spitze der SERPs erfordert Zeit und Optimierungsstrategien. Wenn eure Website und Inhalte nicht täglich weiter optimiert werden, verlieren sie an Wert in den Suchergebnissen.

Einzigartige Umstände bieten die Möglichkeit für ein Sonderangebot

Während dieser unsicheren Zeitspanne habt ihr die Möglichkeit, euren Kundenstamm durch spezielle Rabatte zu unterstützen, die eure Einnahmen am Laufen halten. Identifiziert euer Produkt und erstellt ein Sonderangebot. Viele Menschen sind zu Hause und suchen nach Rabatten, um während einer Zeit der Unruhe Geld zu sparen. Ihr könnt die Sonderangebote durch PPC-Werbung und soziale Medien bewerben.

Quellen

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Über den Autor

Derzeit im Rahmen ihres Marketing Studiums für spacedealer tätig, erstellt sie als Social Media Liebhaberin schon seit zwei Jahren kreativen Social Media Content und Advertising Strategien für verschiedene Projekten.

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