Google Chrome: Flash stirbt unaufhaltsam
Insbesondere Chrome legt in Zukunft weniger wert auf Flash und blockiert ab diesem Monat die meisten Flash-Inhalte: Flash stirbt also.
Der Browser soll komplett auf HTML5 umgestellt werden, sodass Flash-Elemente wie Videos oder Werbeanzeigen dann nicht mehr angezeigt werden können. Google ersetzt somit künftig Flash durch HTML5. Die Blockierung dieser Inhalte soll u. a. zu kürzeren Ladezeiten und geringerem Stromverbrauch von Laptop-Akkus führen.
Das langsame Sterben von Flash nimmt Fahrt auf
Die Initiative von Google ist sehr gewichtig – denn Google Chrome hat weltweit den größten Marktanteil. In der Statistik belegt der Browser die Position Eins mit fast 60 Prozent. Auf dem zweiten Platz mit großem Abstand folgt Safari von Apple. Die weiteren Plätze teilen sich die beiden Microsoft-Browser Internet Explorer & Edge, Mozilla Firefox und Opera.
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Aber nicht nur Google wird zukünftig die Flash-Inhalte blockieren. Mozilla und Apple haben ebenfalls angekündigt, dass Flash in ihren Browsern in Zukunft blockiert wird. Der Microsoft-Browser Edge führt auch nicht mehr alle Flash-Inhalte automatisch aus. YouTube und Facebook verwenden schon seit vergangenem Jahr HTML5 beim Abspielen von Videos. Auch diese Entwicklung spricht gegen die Verwendung von Flash.
Bildnachweis: Das Beitragsbild Boxer wurde von Unsplash auf Pixabay unter CC0 Public Domain eingestellt.