Programmatic und Display-Advertising https://www.online-marketing.de/programmatic/ Thu, 16 May 2019 14:48:12 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 #3 Digital Morning Kick – Neue Potenziale durch personalisierte Ausspielung https://www.online-marketing.de/3-digital-morning-kick-dynamische-anzeigen/ https://www.online-marketing.de/3-digital-morning-kick-dynamische-anzeigen/#respond Tue, 14 May 2019 13:41:09 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=5435 Bereits zum dritten Mal haben wir zum Digital Morning Kick in unsere Eventlocation spreewalker geladen. Dorota, Head of Programmatic bei spacedealer, erklärte allen Interessierten wie man durch Kreation und die Verwendung von Daten, dynamisch datengetriebene und personalisierte Anzeigen erstellen und entsprechend ausliefern kann. Überdies wurden auch die Möglichkeiten besprochen, die sich dadurch für Digitalagenturen als […]

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Bereits zum dritten Mal haben wir zum Digital Morning Kick in unsere Eventlocation spreewalker geladen. Dorota, Head of Programmatic bei spacedealer, erklärte allen Interessierten wie man durch Kreation und die Verwendung von Daten, dynamisch datengetriebene und personalisierte Anzeigen erstellen und entsprechend ausliefern kann. Überdies wurden auch die Möglichkeiten besprochen, die sich dadurch für Digitalagenturen als auch Kreativagenturen in Zusammenarbeit ergeben, um die bestmöglichen Zielgruppen zu erreichen.

Zudem stellte Dorota spannende Best-Practice Beispiele von personalisierten Anzeigen vor und erklärte die Vorteile und Gründe warum sich Marketingspezialisten bei ihren Display Kampagnen immer mehr für dynamische Anzeigen entscheiden.

Dorota Karc, Head of Programmatic from Mars
Dorota Karc, Head of Programmatic from Mars

Wie man Daten für dynamische Anzeigen sinnvoll nutzt

Dynamik wird immer wichtiger, um die entsprechende Zielgruppe ideal zu erreichen. Nutzer möchten nicht mehr das sehen, was alle sehen, sondern das, was speziell auf sie zugeschnitten ist. Während herkömmliche Werbemittel auf unveränderliche, statische Inhalte setzen, geht es in dynamischen Werbemitteln um responsive Inhalte. Dynamische Banner verfügen so über mehrere Versionen pro Werbeelement. Beispielsweise können unterschiedliche Slogans, veränderliche Motive und relevante Live-Daten eingespeist werden.

Durch die Kombination eines technologischen mit einem kreativen Ansatz stellen sich die gewünschten Anzeigen für die entsprechende Zielgruppe zusammen. Die Elemente von dynamischen Bannern werden in Echtzeit geladen. Dabei wird auf individuelle Persönlichkeitsmerkmale, geographische Merkmale und andere Attribute der umworbenen Personen Rücksicht genommen.

Best-Practice Beispiele

Dynamische Ads mit Text und Bild Feeds

Case 1:  Reiseunternehmen – Wer ist meine Zielgruppe und wie soll ich diese ansprechen?

Als Kampagnenziel hat ein Reiseunternehmen sich das Testen von zielgruppenspezifischen Kommunikationslinien in Form von dynamischen Elementen pro Zielgruppe vorgenommen, um die genaue Zielgruppe zu finden und somit eine individuelle Zielgruppenansprache zu erreichen. Dies wurde mit dynamischen Feed-Anzeigen und der Verwendung von Template Bannern für multivariables Testing erreicht. Dadurch wurden mehrere Zielgruppen angesprochen und es ergaben sich 1.350 dynamisch erstellte Werbemittel.

Dynamische Werbebanner für multivariables Testing
Dynamische Werbebanner für multivariables Testing

Letztendlich wurden 45 Bilder, 100 Claims und 2 verschiedene CTAs innerhalb von 6 Formaten getestet und durch die Dynamisierung sehr viel Zeit und Kosten gespart. Die top Performer waren nicht die Werbemittel mit einer emotionalen Ansprache, sondern die mit konkreten Preisangeboten.

Dynamische Audio Ads

Case 2: Sportwettenanbieter – Wie kann ich meine Zielgruppe online individuell anlocken?

Ziele der Kampagne waren die Bekanntgabe der aktuellen Spieltagsquoten im Online Audio sowie Website Traffic. Dies wurde in Form von Dynamic Audio Creative erreicht. Die Audio Spots wurden dynamisch in Echtzeit anhand ausgesuchter Kriterien aus mehreren Snippets (Textbausteine) zusammengesetzt und in Radiostreams mit Sportbezug entsprechend ausgeliefert. Durch variable Spotelemente wurde die Spielpaarung der Mannschaft aus der Region, sowie die aktuelle Quote für einen Heim oder Auswärtssieg präsentiert. Infolge wurden 150 Snippets zusammengestellt und eine dynamische Bespielung aus rund 70.000 Sportkombinationen erreicht. In Echtzeit wurde die jeweils aktuelle Begegnung und Spielquote beworben. Dies führte zu einer Steigerung des Website-Traffics.

DOOH & Mobile

Case 3 – Engagement Branding – Wie kann ich meine Zielgruppe mit Mobile & OOH anlocken?

Beim ersten Fallbeispiel, einem Reiseunternehmen, wurden Digital OOH Werbemaßnahmen präsentiert, um bestimmte Zielgruppen und Standortdaten auszuwerten. Das Out of Home Zielgruppen Targeting wurde auf Basis der heruntergeladenen User Apps und Standortselektion mittels 3rd Party Data definiert. Die Ausspielung der Werbemittel wurde nach Panel, Zeit und Zielgruppe entschieden, somit konnte eine erhöhte Präzision auf Stundenbasis erreicht werden. Folglich ergaben sich 1000 individuelle Werbemittelkombinationen.

Zum Beispiel ist die ausgesuchte Familienzielgruppe zwischen 15 und 16 Uhr mehrheitlich vertreten und bekommt somit erhöhte Ausspielungsquoten für das Motiv „Familienreisen“.

Ein anderen Ansatz hat ein Modesportunternehmen gewählt. Mit eigenen Daten (1st Party Data) und der Synchronisierung von mobilem End-Gerät und Out of Home Werbestandort hat das Unternehmen eine neue Produktlinie beworben. Der User konnte durch Synchronisation seines mobilen Endgeräts mit dem DOOH-Standort über W-LAN verschiedene Varianten des Produkts selbst konfigurieren. Der Nutzer generierte damit sein eigenes, personalisiertes und dynamisches OOH-Werbemittel selbst.

Fazit

Networking beim Digital Morning Kick
Networking beim Digital Morning Kick

Immer mehr Werbetreibende und Vermarkter erkennen die Vorteile solcher dynamischer Werbung und setzen diese Technologie daher immer öfter ein, um die Effizienz ihrer Anzeigen und Kampagnen zu verbessern. Die Partnerschaft mit dem richtigen Anbieter, der über eine starke Technologieexpertise verfügt und einen starken Support bietet, sowie die richtige Plattform kann Werbetreibenden helfen, einen Schritt voraus zu sein.

Habt ihr besondere Themenwünsche für unseren nächsten Digital Morning Kick? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Vortrag & Networking bei Kaffee & Croissants
Vortrag & Networking bei Kaffee & Croissants

Wir möchten uns somit bei folgenden Anbietern bedanken: Adventori, RMS und Wall die uns bei der Anzeigenerstellung geholfen haben und natürlich bei allen Gästen, die zahlreich erschienen sind! Bis zum nächsten Mal!

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spacedealer mit dabei: Neues Programmatic-Advertising-Qualitätszertifikat https://www.online-marketing.de/programmatic-advertising-qualitaetszertifikat-spacedealer/ https://www.online-marketing.de/programmatic-advertising-qualitaetszertifikat-spacedealer/#respond Mon, 02 Oct 2017 06:54:39 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3415 Wie der Name des neuen Programmatic-Advertising-Qualitätszertifikat des BVDW schon sagt: Hier steht Qualität im absoluten Fokus. Seit dem Code of Conduct Programmatic Advertising, der 2016 eingeführt wurde, waren die Forderungen nach einem ähnlichen Zertifikat für Agenturen immer lauter geworden. Offensichtlich wurde die Notwendigkeit für ein solches Modell noch einmal mit dem Auftritt Jenny Görlichs auf […]

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Wie der Name des neuen Programmatic-Advertising-Qualitätszertifikat des BVDW schon sagt: Hier steht Qualität im absoluten Fokus. Seit dem Code of Conduct Programmatic Advertising, der 2016 eingeführt wurde, waren die Forderungen nach einem ähnlichen Zertifikat für Agenturen immer lauter geworden. Offensichtlich wurde die Notwendigkeit für ein solches Modell noch einmal mit dem Auftritt Jenny Görlichs auf der ADTRADER 2017.

Warum ein neues Programmatic-Zertifikat?

Das ein Bedarf besteht, hatte sich schon frühzeitig herauskristallisiert. Daher hatten sich in den letzten Monaten diverse Programmatic-Experten aus so unterschiedlichen Unternehmen wie spacedealer, Echte Liebe, Smart Adserver, Retailmedia, mediacom, yahoo und media IQ digital getroffen, um gemeinsam die Kriterien für ein Zertifikat zu erarbeiten. Geleitet wurde die Experten-Gruppe von Jenny Heide, der Projekmanagerin Digital Business des BVDW. Der Trend zum Programmatic Advertising erfordert nach Ansicht von Elena Nikanorova (Senior Programmatic Manager bei spacedealer und in der Fokusgruppe Programmatic Advertising an der Ausarbeitung des neuen Zertifikats beteiligt) klar definierte Qualitätskriterien. „Programmatic Advertising ist in Deutschland lange noch nicht so populär wie in anderen Ländern. Der Grund hierfür ist eine gesteigerte Angst vor Intransparenz und Kontrollverlust auf Kundenseite. Der sensible Umgang mit Daten und das Thema Datenschutz spielen hier eine besonders wichtige Rolle. Da war es Zeit zum Handeln.“

Das Produkt dieses Prozesses ist nun das „Programmatic-Advertising-Qualitätszertifikat“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft. Alle Agenturen, die Programmatic Advertising in den Bereichen Strategische Beratung und/oder Kampagnenmanagement anbieten, ist somit ein Werkzeug an die Hand gegeben, mit dem sie die Qualität ihrer Leistung zertifiziert nachweisen können. Konkret heißt das, dass sich Agenturen, die sich bewerben, einem ausführlichen Screening durch einen 15-köpfigen Expertenbeirat stellen. Dabei ist laut Siamac Rahnavard, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Fokusgruppe Programmatic Advertising sichergestellt, dass das Zertifikat „nicht verschenkt wird“, denn „die Hürden sind wirklich hoch!“, wie er marketing-boerse.de gegenüber ausführte. Die überprüften Bereiche, aus denen sich die Gesamtnote anteilig zusammensetzt, sind:

  • Erfahrung (20 %)
  • Arbeitsweise (40 %)
  • Kundenzufriedenheit (30 %)
  • Engagement auf dem Markt (10 %)

Ein dringend notwendiger Qualitätsstandard

Neben diversen anderen Kriterien muss jedes Unternehmen, das sich dem Prüfprozess stellt, mindestens drei Referenzkunden vorweisen. Die Kundenzufriedenheit im entsprechenden Programmatic-Projekt ist von besonderer Bedeutung. Das zeigt u. a. eine Umfrage des BVDW, die ergab, dass ein großer Anteil von 64 % der Unternehmen aus der Digitalwirtschaft die Auswahl von Dienstleistern schwierig fand – und insgesamt sogar 90 % mit der getroffenen Auswahl unzufrieden war.

Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen und belastbare Qualitätsmaßstäbe zu setzen. Dabei bringt das Zertifikat sowohl den Agenturen, als auch den werbungtreibenden Unternehmen etwas und ist damit eine Win-win-Möglichkeit. Die Agenturen können ihre Professionalität im Programmatic-Bereich nachweisen, deutlich zeigen, dass sie transparent arbeiten und als Zertifikatsträger aus dem Markt hervorstechen.

Das Programmatic-Advertising-Qualitätszertifikat schafft Vertrauen

„Kunden dient das neue Programmatic-Advertising-Qualitätszertifikat als Orientierungszeichen bei der Partnerwahl. Der Prüfprozess des BVDW ist äußerst vielschichtig und intensiv. Das garantiert jedem Unternehmen, das mit einer zertifizierten Agentur zusammenarbeitet, die hohe Qualität der angebotenen Leistungen und schafft damit einen Mehrwert“, so spacedealers Programmatic Manager Elena Nikanorova.

Die Bewerbungsphase für das Zertifikat beginnt am 2. Oktober. Ab diesem Datum können sich sowohl Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder des BVDW per E-Mail an heide@bvdw.org bewerben. Zur Vorabinformation hat der Verband  schon einmal sein Antragsformular online gestellt.

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Wie stellen Buyer die Qualität von Intent Data sicher? https://www.online-marketing.de/intent-data-qualitaet-kriterien/ https://www.online-marketing.de/intent-data-qualitaet-kriterien/#respond Fri, 15 Sep 2017 10:14:06 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3388 Zeitgleich mit Sheryl Sandberg, nur auf einer anderen Bühne der dmexco 2017, stand Dorota Karc, unsere Programmatic Lead bei spacedealer, auf einem Panel zum Einkauf von Intent Data. Die weiteren Teilnehmer der von Jens von Rauchhaupt (Adzine-Chefredakteur) moderierten Diskussion unter dem Titel „Vermarktungskette: Werbung mit Buying Intent Data“: Melanie Vogelbacher – Geschäftsführerin des Data-Providers Q […]

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Zeitgleich mit Sheryl Sandberg, nur auf einer anderen Bühne der dmexco 2017, stand Dorota Karc, unsere Programmatic Lead bei spacedealer, auf einem Panel zum Einkauf von Intent Data. Die weiteren Teilnehmer der von Jens von Rauchhaupt (Adzine-Chefredakteur) moderierten Diskussion unter dem Titel „Vermarktungskette: Werbung mit Buying Intent Data“:

  • Melanie Vogelbacher – Geschäftsführerin des Data-Providers Q division
  • Jens Pöppelmann – Director Media Operations des Inventar-Vermarkters IP Deutschland
  • Lars Backes – Vice President der Agentur Cheil DACH & Nordics

Konkret würde über die unterschiedlichsten Aspekte des Buying Intent Data diskutiert. Generell aber standen die Nutzung von 3rd Party Data sowie die aktuellen Entwicklungen und Trends der daten-getriebenen Werbung im Vordergrund.

3rd Party Data – Was muss man vorm Einkauf von Intent Data wissen?

Neben einem Vertreter der Datenanbieter und einem Inventar-Vermarkter, war Dorota Karc eine der Vertreterinnen von Agenturseite. Und auf Praktiker-Seite weiß man, wie man erfolgreich 3rd Party Data für seine Kunden einsetzt. Und da ist es hilfreich, wenn man eine „How to“-Anleitung dazu hat, wie man sicher stellt, dass die Daten sowie deren Anbieter eine hohe Qualität haben.

Die 4 wichtigsten Kriterien beim Einkauf von Intent Data

Wie wählt man qualitative Datenquellen

  1. Kenne die Quelle der Daten!
    Jeder Einkäufer von 3rd-Party-Daten ist klar im Vorteil, wenn der entsprechende Anbieter ihm neben dem wertvollen Datenmaterial auch klar darlegt, woher diese Daten stammen.
    Melanie Vogelbacher wies hier noch einmal deutlich darauf hin, dass ihre Firma Q division einer der wenigen Anbieter ist, die detaillierte Herkunfts-Angaben zu den Daten an die Buyer weitergibt.
  2. Aktualität (Freshness) ist ein entscheidender Faktor!
    Es geht schließlich um Daten von Kunden, die aktuell ein hohes Bedürfnis haben, etwas zu kaufen. Trägt die Cookie-Lifetime bereits einen langen weißen Bart, ist klar: Der Intent des Users einzukaufen, ist nicht mehr gegeben. Schließlich ist eine Kauf-Absicht fast immer aktuell und zieht sich nicht über Wochen und Monate hin. Die Cookie-Lifetime (Freshness) der Daten ist, abhängig vom Produkt, unterschiedlich. Buying-Intent-Daten für FMCG, Reiseprodukte usw., also generell Produkte, bei denen der Entscheidungsprozess zum Kauf schneller ist, sollten eine kürzere Cookie-Lifetime besitzen. Am besten zwischen 1 und 14 Tagen. Die Cookie-Lifetime für Buying-Intent-Daten für die Warenklasse „Electronics“ oder Autos können auch länger sein.
  3. Datenschutz muss garantiert sein!
    Seriöse Anbieter von 3rd Party Data besitzen nachweisbare Gütesiegel im Bereich Datenschutz . Für jeden Einkäufer von Daten gilt: Achten Sie darauf, dass beim Verkäufer das ePrivacy-Seal sowie das edaa vorhanden sind.
    Diese beiden Zertifikate bestätigen, dass sich der Anbieter an geltende Richtlinien des Datenschutzes hält und u. a. keine personenbezogenen Daten speichert. Fehlen dem Datenanbieter diese Gütesiegel, gilt: Finger weg!
  4. Testen, Testen, Testen!
    Jeder Data-Provider ist anders. Prüfen und testen Sie die Qualität der Daten also sorgfältig und intensiv, bevor Sie bei einem Datenverkäufer den Kaufvertrag unterzeichnen.
    Nur so stellen Sie sicher, dass sich die Daten in der Praxis richtig und gewinnbringend nutzen lassen.

Die Trends in der daten-getriebenen Werbung

Hier wies Jens Pöppelmann von IP Deutschland darauf hin, dass seine Firma kurz davor stehe, auch TV Audience Data anzubieten. Melanie Vogelbacher sah den Trend, dass sozio-demographische Daten bald gar nicht mehr wichtig seien. Dorota Karc sieht drei andere große Trends und aktuelle Entwicklungen:

Die drei großen Trends im Data Driven Advertising

  1. Amazon als Datenanbieter
    Die Kundendaten von Amazon sind gerade im Bereich Buying Intent höchst attraktiv für E-Marketer
  2. Der Einsatz von Daten im Bau dynamischer Werbemittel – auch im lokalen Bereich.
    Dieser Ansatz wird sich zu einer riesigen Hilfe für die Arbeit der Kreativagenturen erweisen.
  3. Audience Insights Reports/Audience Extension Reports
    Mit Hilfe dieser Reports lassen sich immer genauere Rückschlüsse auf die User ziehen, die man als Learning in aktuellen und zukünftigen Kampagnen dann dementsprechend erfolgreich verwenden kann.

Alles in allem war es eine sehr interessante Panel-Diskussion, die allen Zuhörern deutlich machte, worum es beim Thema „Werbung mit Buying Intent Data“ geht. Besonders hilfreich waren Dorota Karcs vier Kriterien, was genau beim erfolgreichen Daten-Einkauf zu beachten ist.

Die dmexco 2017 – ein Fazit

spacedealer zieht ein positives Fazit der dmexco 2017. Zwar war die Messe im Vergleich zum Vorjahr kleiner, gleichzeitig aber auch feiner. Durch die neue Preisgestaltung (keine Vergabe von Gratis-Tickets mehr) waren die einzelnen Veranstaltungen, Panels und Seminare lange nicht so überlaufen wie in den vergangenen Jahren.

Das Speaker-Programm war mit Persönlichkeiten wie Frau Sandberg, Marc Pritchard, dem Chief Brand Officer von Procter & Gamble oder Twitter-CEO Jack Dorsey und noch vielen weiteren hochkarätig besetzt. Umso schöner für uns, dass mit Dorota Karc auch die Expertise von spacedealer auf dem Feld Programmatic Advertising auf einer Panel-Diskussion gefragt war.

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Auf der AdTrader Conference in Berlin am 18. Mai 2017 https://www.online-marketing.de/recap-adtrader-conference-berlin-18-05-2017/ https://www.online-marketing.de/recap-adtrader-conference-berlin-18-05-2017/#respond Wed, 24 May 2017 10:44:00 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3195 Auf der AdTrader Conference am 18. Mai in Berlin trafen sich wieder diverse Experten aus der Online-Marketing-Branche und tauschten sich über aktuellsten Fragen und Neuigkeiten in der digitalen Welt aus. Interessant war die Erwähnung einer Studie von IAB aus dem Jahr 2016, die besagt, dass ca. 75 Prozent der Werbungstreibenden Programmatic einsetzen, weil es präzises […]

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AdTrader Conference am 18. Mai in Berlin trafen sich wieder diverse Experten aus der Online-Marketing-Branche und tauschten sich über aktuellsten Fragen und Neuigkeiten in der digitalen Welt aus. Interessant war die Erwähnung einer Studie von IAB aus dem Jahr 2016, die besagt, dass ca. 75 Prozent der Werbungstreibenden Programmatic einsetzen, weil es präzises Targeting mit sich bringt.

BVDW Werbestatistik Programmatic Advertising
Die BVDW-Werbestatistik beweist es: Programmatic bringt  immer größere Umsätze.

Weitere wichtige Stichpunkte und Konzepte, die über den Tag auf der Bühne genannt wurden, waren „Private MarketPlace“, „Data-driven Advertising“, „Adressable TV“ und „Audio-Werbung-Personalisierung“. Hier finden Sie meine Kurzfassungen der interessantesten Vorträge und meist erwähnten Themen der AdTrader Conference.

Agenturen als Front-Runner

Sacha Berik, Managing Director EMEA bei The Trade Desk, eröffnete als erster Speaker die AdTrader Conference mit einem spannenden Vortrag. Seine Kernthese lautete, dass es die Agenturen sind, die die Welt des Online Marketings vorantreiben. In seinen eigenen Worten: „Agenturen sind die Front Runner unserer Industrie und haben sich innerhalb letzten Jahren massiv transformiert!“ Seiner Meinung nach werden sich alle Walled Gardens mit der Zeit auflösen und die Agenturen dann auf dem Fahrersitz der Industrie sitzen.

How to leverage Data better or „Avoid Being a Hostage“

Der CEO von Flashtalking, John Nardone, hielt einen charismatischen Vortrag, der für einige als ziemlich kontrovers erscheinen konnte. Herr Nardone insistierte darauf, dass wir alle (insbesondere bezieht sich das aber auf Werbungtreibende und Agenturen) aufhören sollten, die Infrastruktur von riesigen Playern wie Google und Facebook zu nutzen.

AdTrader 2017 in Berlin, John Nardone
Redete Tacheles: John Nardone von Flashtalking auf der AdTrader Conference 2017 in Berlin.

„Limit their power“, forderte Nardone. Er riet mit Nachdruck dazu, man solle die eigenen Daten besser nutzen, sie schützen und sie nicht an die Giganten der Industrie herausgeben. Die Empfehlung des Flashtalking-CEOs: PMP-Deals (Private MarketPlace) sowie Kampagnen auf Premium-Inventar.

Walled Gardens – das Thema des Tages auf der AdTrader Conference

Im Laufe der gesamten AdTrader Conference in Berlin fiel das Thema „Walled Gardens“ immer wieder aufs Neue. So gab es für alle AdTrader-Besucher die Möglichkeit, gleich zwei Panels zu diesem Thema zu folgen sowie diverse weitere Vorträge von Branchenexperten, die sich zum Thema geäußert haben!

Das Fazit zu den Walled Gardens im Online Marketing, das man aus allen Reden destillieren kann: Walled Gardens existieren und funktionieren. Es wird vermutet, dass sie in einigen Jahren schwächer werden oder auch verschmelzen. Ein komplettes Verschwinden der Walled Gardens, wie es manche Experten voraussagen, wird von einigen der Vortragenden angezweifelt.

„Data Driven = Chaos Driven“

Kerstin Clessienne, Director Business Development von Exactag, überzeugte mit einem sehr engagierten Vortrag zum Thema „Daten-Insights“. Der zentrale Punkt ihrer Rede zur Wichtigkeit von Daten in unserem Geschäft war, dass sich Unternehmen nicht nur auf die kurzfristigen Ziele fokussieren sollten. Ihrer Meinung nach gehören nämlich Retargeting-Kampagnen mit strikten Conversion-Rate-Vorgaben unvermeidlich dazu.

Viel mehr sollten Firmen „die Themen Brand und Performance zusammenbekommen, und zwar daten-getrieben!“. Dazu sollen alle Daten aus allen Medien und Kampagnen auf einer Plattform gesammelt und danach analysiert werden. Clessienne geht davon aus, dass AI (Artificial Intelligence) und Machine Learnings hier unbedingt behilflich sein könnten.

Video und TV – Kompatibilität mit Programmatic

In der Panel-Diskussion über die Möglichkeiten und die Zukunft des programmatischen Einkaufs von Video- und TV-Werbung wurden anschließend viele Fragen aufgeworfen. Gesprochen wurde über das Thema „Adressable TV“ in den USA sowie die juristische Lage in Deutschland, die einige Ansätze dieser Spielart von Werbung verhindern könnte. Spannend hierbei: Es ist unglaublich, wie schnell sich die digitale Welt verändert und welchen Einfluss dieser Prozess auf den Medienkonsum hat.

Besonders aktuell war das genannte Beispiel des Bedeutungswandels der Phrase „Fernsehen gucken“. War hier früher der Röhrenfernseher gemeint, so schließt die Phrase heute bei jungen Menschen auch das Betrachten von z. B. Youtube-Videos auf dem Fernsehbildschirm über SmartTV ein. Jetzt heißt es für uns nur noch: Darauf warten, wann sich diese neuen Technologien in Deutschland soweit verbreiten, dass wir auch die komplette TV-Werbung digital und in Echtzeit kaufen können.

New EU Legislation on data-based Advertising

Ganz am Ende der AdTrader Conference gab Siamac A. Rahnavard, Vice Chairman der Focus Group Programmatic Advertising BVDW, einen Einblick in die aktuelle juristische Lage der daten-getriebenen Online-Werbung in der Europäischen Union. Dabei führte er aus, welche Auswirkungen auf den deutschen Markt das in der Zukunft mit sich mitbringen könne.

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spacedealer unterzeichnet Code of Conduct Programmatic Advertising https://www.online-marketing.de/code-of-conduct-programmatic-advertising/ https://www.online-marketing.de/code-of-conduct-programmatic-advertising/#respond Wed, 26 Apr 2017 13:25:23 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3081 Jetzt ist es offiziell. spacedealer ist dem Code of Conduct Programmatic Advertising des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) beigetreten. Als langjähriges BVDW-Mitglied war spacedealer schon an der Entwicklung der Guidelines des BVDW beteiligt. Offiziell aber waren wir noch nicht Teil dieses Verhaltenskodexes, der „Schluss mit dem Wilden Westen“ im Programmatic Advertising macht, wie es HORIZONT schon […]

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BVDW) beigetreten. Als langjähriges BVDW-Mitglied war spacedealer schon an der Entwicklung der Guidelines des BVDW beteiligt. Offiziell aber waren wir noch nicht Teil dieses Verhaltenskodexes, der „Schluss mit dem Wilden Westen“ im Programmatic Advertising macht, wie es HORIZONT schon im letzten Jahr treffend formulierte.

Deshalb war ein Code of Conduct Programmatic Advertising nötig

Und dies war dringend erforderlich, alleine schon aus organisatorischen Gründen. So bilden nun die im letzten Punkt des Code of Conduct im Glossar festgelegten einheitlichen und gleichzeitig verständlichen Bezeichnungen die Basis des gegenseitigen Miteinanders im Programmatic Advertising. Auch war es zwingend nötig, gewisse Qualitätsstandards z. B. bezüglich der Transparenz des werblichen Umfelds festzulegen.

An diese Marktbereiche richtet sich der CoC Programmatic Advertising

  • Vermarkter
  • Publisher
  • SSP (Sell-Side-Plattformen)
  • DSP (Demand-Site-Plattformen)
  • Datenanbieter

 

Der Inhalt des aktuellen CoC für Programmatic Advertising

Transparenz schafft Vertrauen. Und Vertrauen schafft die Basis für einen guten Umgang miteinander. Das gilt sowohl innerhalb der einzelnen Bereiche, die im Programmatic Advertising zusammenarbeiten als auch für Werbekunden, die immer mehr auf die Effizienz und Stärke von Programmatic Advertising setzen. Insofern ist „Transparenz“ neben der dazugehörigen Qualitätssicherung das Thema Nummer 1 des Code of Conduct. Lesen Sie hier im Einzelnen, wozu sich spacedealer als einer der aktuell (Stand 26.04.2017) 57 Unterzeichner des CoC Programmatic Advertising des BVDW verpflichtet.

Die sechs Einzelpunkte des CoC Programmatic Advertising?

  1. Transparenz und Qualität des werblichen Umfelds
    Vermarkter und Publisher garantieren u. a., dass sie keine Webseiten, die rechtswidrige Inhalte veröffentlichen, als Werbeplattform anbieten. Kontrollinstanz sind hier die SSP, die zudem zusagen, kein Inventar auszuspielen, das ihnen unbekannt ist.
  2. Transparenz und Qualität der Kampagnen-Aussteuerung
    Die Unterzeichner verpflichten sich zu Nachvollziehbarkeit der Angebots- und Nachfragekette, Transparenz in der Abrechnung von Daten, Sichtbarkeit sowie einem festgelegten Umgang mit Ad Collision, Ad- und Audience-Fraud. Ebenfalls äußerst wichtig: Alle Unterzeichner des Code of Conduct müssen geeignete Schnittstellen oder Reportings zur Verfügung stellen bzgl. der Nutzung von Daten und Datensegmenten, um so detaillierte Abrechnungen vorlegen zu können.
  3. Transparenz und Qualität der Werbemittel
    Hier werden die Grundregeln und Verhaltenskodexe des Deutschen Werberats anerkannt. Zusätzlich festgelegt: Ausschließlich Vermarkter haben das Recht, Werbung auszuschließen.
  4. Transparenz des Endgeräts
    Vermarkter garantieren, das Inventar exakt für die jeweiligen Devices zu deklarieren und z. B. keine Mobile-Formate auf Desktop-optimierten Webseiten auszuspielen.
  5. Transparenz in der Datennutzung
    Hier verpflichten sich Datenanbieter, sich an die geltenden Datenschutzbestimmungen zu halten und die Herkunft der verwendeten Daten auch nachweisen zu können. Dasselbe gilt im Bezug auf Third-Party-Identifier auch für alle weiteren CoC-Unterzeichner.
  6. Das Glossar

Der Beschwerdeausschuss

Zusätzlich wurde ein achtköpfiger Beschwerdeausschuss eingerichtet, der Verstöße gegen den Code of Conduct Programmatic Advertising umgehend prüft und ggf. ahndet. Als schärfste Sanktion droht den Unternehmen hierbei der Entzug des Gütesiegels des BVDW, das zudem Jahr für Jahr erneuert werden muss und auch von Programmatic-Advertising-Firmen außerhalb des BVDW erworben werden kann.

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Pr0grammt1c Meetup direkt mit Spreeblick @spacedealer – der Recap https://www.online-marketing.de/pr0grammat1c-meetup-bei-spacedealer-der-recap/ https://www.online-marketing.de/pr0grammat1c-meetup-bei-spacedealer-der-recap/#respond Wed, 29 Mar 2017 13:33:59 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=2956 Das erste Pr0grammat1c Meetup des Jahres 2017 – und das vierte insgesamt, fand am Mittwoch, dem 28. März, in der Event Location von spacedealer im Wasserschloss statt. Pr0grammat1c Meetup direkt mit Spreeblick Das Pr0grammat1c Meetup ist ein Event, der die Leute aus der Programmatic-Branche sammelt, um Wissen zu transferieren und auch ein größeres Netzwerk aufzubauen. Ca. 70 […]

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spacedealer im Wasserschloss statt.

Pr0grammat1c Meetup direkt mit Spreeblick

Das Pr0grammat1c Meetup ist ein Event, der die Leute aus der Programmatic-Branche sammelt, um Wissen zu transferieren und auch ein größeres Netzwerk aufzubauen. Ca. 70 Teilnehmer aus Berlin, Hamburg und auch London haben dieses vierte Programmatic-Event besucht. Wir haben vier Vorträge gehört, alle von hervorragender Qualität.

Um kurz nach Sieben ging es in der gut gefüllten Location von spacedealer mit einer gemeinsamen Begrüßung des Publikums durch spacedealer Head of Programmatic Dorota Karc sowie Andreas Kurtz, dem Marketing-Leiter von travel audience und Organisator des Pr0grammat1c Meetups los.

Start des Pr0grammat1c Meetups mit Dorota Karc sowie Event-Erfinder Andreas Kurtz
Die spacedealer-interne Gastgeberin Dorota Karc sowie Event-Erfinder Andreas Kurtz (©spacedealer)
Pr0grammat1c Meetup No. 4 mit Matthias Juergensen, Anton Zhukov, Daniel Rieber und Bas Bruinsma
Das Programm mit vier hochkarätigen Speakern. Hinweis: aus Matthias Juergensen wurde Florian Hackenberger (©spacedealer)

Florian Hackenberger, CTO und Co-Founder Car2Ad: Programmatic Out of Home

4. Pr0grammat1c Meetup mit Matthias Juergensen
Wissenswertes über Programmatic Out of Home von Florian Hackenberger. (©spacedealer)

Florian Hackenberger, CTO von Car2Ad, stellte uns das Produkt seiner Firma vor: Car2Ad platziert DOOH-Placements direkt auf Screens, die auf den Dächern von Car-Sharing-Autos befestigt sind und misst auch in real-time, wie viele Menschen diese Ad gesehen haben. Bei ihrem Multi-Screen-Ansatz arbeitet die Firma eng mit dem DSP Splicky zusammen.

Identifiziert wird die Audience über öffentliche WiFi-Spots. Konkret heißt das: Wenn man in einen entsprechenden WiFi-Hotspot eingeloggt ist, der sich in der Nähe eines Car-Sharing-Wagens befindet, wird man entsprechend getrackt und bekommt auf Basis dieser Daten die passende Werbung ausgespielt. In Zukunft plant Florian Hackenbergers Firma, Ads auch auf anderen Screens wie z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln zu platzieren.

Anton Zhukov, Team Lead RTB travel audience: Insights and Challenges of a DSP

Anton Zhukov zu Insights and challenges of a DSP auf dem 4. Pr0grammat1c Meetup
Schaut hinter die Kulissen und auf die Herausforderungen von DSPs: Anton Zhukov. (©spacedealer)

Der Team Lead RTB bei travel audience, Anton Zhukov, gab einen Einblick hinter die Kulissen seines Arbeitgebers, der größten europäischen Travel-Advertising-Plattform. Er erwähnte, dass travel audience Logistic Regression im Bezug auf „historische Daten“ für seine CTR und CVR-Vorraussagen nutze. Insgesamt verwende man in diesem Vorhersage-Modell 35 Features – angefangen bei der Request Info über Offer Data, Private Deals Data usw.

Als die drei größten Herausforderungen für travel audience sieht Anton Zhukov folgende Punkte an:

  1. Das manuelle Feintuning der Mindest-CTR für jede einzelne Kampagne
  2. Das Problem der Hosting-Kosten
  3. Die Fraud-Issue

Daniel Rieber, VP Marketing adsquare: Mobile Data > Online Data

4. Pr0grammat1c Meetup mit Daniel Rieber
Draußen wird es dunkel, drin wächst die Erkenntnis – dank Daniel Riebers Vortrag. (©spacedealer)

Daniel Rieber, VP Marketing bei adsquare, ist sich sicher: Mobile Data wird schnell viel, viel größer als Online Data. Der Grund, wie er es ausdrückte: Das Smartphone ist für uns alle so etwas wie der Haupteingang in die digitale Welt. Und das ist ja auch hinreichend durch Zahlen belegt, wie z. B. der eMarketer zeigt, der schon 2015 im Titel des hier verlinkten Artikels zur Stärke der Mobile Ads verkündet: Mobile Ad spend to Top $100 Billion worldwide in 2016, 51 % of digital Market.

Für ihn ist ganz klar, dass die Mobile Advertising ID der neue „Super-Cookie“ ist. Auch hier sagte er, was alles dafür spricht:

Was alles dafür spricht

  1. Die Mobile Advertising ID ist privacy-friendly.
  2. Sie funktioniert App-übergreifend.
  3. Das Smartphone ist der persönlichste Gegenstand, den man besitzt.
  4. Diese ID ist äußerst langlebig und bleibt oft bis zu zwei Jahren dieselbe … bis man normalerweise ein neues Smartphone kauft.

Adsquare ist ein Anbieter von mobilen Daten: Als wichtig definierte Daniel Rieber die folgenden Daten-Kategorien: Device Data, Local Content (Household Data, Wetter, Events, Retail, etc.) und User Data (soziodemographisch, Absicht (Intent), Einkauf (Purchase)).

Besonders interessant: adsquare kombiniert aktuelle Location-Daten mit historischen, um seine Ads entsprechend auszuspielen. Sein Beispiel dafür: der Subway-Case. Hier wurden erfolgreich Personen getargetet, die innerhalb der letzten Monate bei Subway geluncht hatten und im Zeitpunkt der Werbeausspielung innerhalb der Mittagessenszeit gerade in der Nähe einer Filiale des Unternehmens unterwegs waren.

Bas Bruinsma, VP Business Development Europe Adcombi: Automating Localized Advertising

Bas Bruinsma, der vierte Redner auf dem 4. Pr0grammat1c Meetup in den Räumlichkeiten von spacedealer
Bas Bruinsma erklärt, wie man Local Advertising automatisiert. (©spacedealer)

Zum Abschluss sprach Bas Bruinsma vom niederländischen Tech-Unternehmen Adcombi zum Thema Automating Localized Advertising spacedealer ist exklusiver Partner von Adcombi in Deutschland. Seine beiden miteinander verbundenen Themen: dynamische Werbemitteln & Multi Advertising.

Das große Thema: Wie optimiere ich Ads auf lokaler Ebene für die Rezipienten, um so maßgeschneiderte Messages an ein relevantes Publikum auszuspielen. Die Lösung von Adcombi lautet: individualisierte dynamische Werbemittel. Die dynamischen Werbemittel baut man basierend auf eigenen Daten, aber man kann auch zusätzliche Targeting-Möglichkeiten implementieren, z. B. Wetterdaten, Tweet-Reposts oder Verhaltens-Daten u. a..

Bas Bruinsma stellte heraus, dass es für jedes Unternehmen mit mehreren Standorten besonders wichtig ist, eine ausgewogene Balance zwischen Standardisierung und Lokalisierung zu finden. Gerade hier sei Multi Advertising im Local-Bereich eine hervorragende Lösung für die o. g. Unternehmen, denn: Man besitzt hier ein Banner-Set, das sich auf Basis des Datenfeeds, der daraus resultierenden Logik und des aktuellen Standorts generiert und entsprechend ausgespielt wird.

Unser Fazit zum Pr0grammat1c Meetup Nr. 4

Uns hat es sehr gefallen und wir hatten den Eindruck, dass es unseren Gästen auf dem Pr0grammat1c Meetup ganz ähnlich ging. Neben den Inhalten war auch für Speis und Trank gesorgt … und auch unsere Event Location, intern auch als spaceworker bekannt, kam gut an. Wir freuen uns auf noch viele weitere Pr0grammat1c Meetups! Danke, Andreas!

Und wer sich gerne noch einen kurzen filmischen Recap des Pr0grammat1c Meetups anschauen möchte, der sollte sich das hier eingebettete Video von Melanie Lueft anschauen.

Ein weiterer Recap des Pr0grammat1c Meetups

Wer gerne auch in die Liste möchte, der ist willkommen, hier einen Eintrag in den Kommentaren zu hinterlassen.

Der Beitrag Pr0grammt1c Meetup direkt mit Spreeblick @spacedealer – der Recap erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

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