Die 3 wichtigsten Trends in Social Media 2018

Social Media 2018, Social Media Trends 2018


Social Media 2018 steht im Zeichen von vergänglichem Content und dem internationalen Start von Facebooks Watch. Und dann gibt es ja auch noch das Thema „Influencer“. Hier stehen E-Marketer vor der Frage: Macro oder Micro? Aber schauen wir uns das einmal genauer an!

Vergänglicher Content als Gewinner in Social Media 2018: Stories und Co.

Snapchat hat es vorgemacht, Facebook hat es im großen Stil auf all seinen Plattformen nachgemacht und das rapide Wachstum Snapchats damit extrem platt gemacht. Vor allem Instagrams Stories wird von einer jungen Zielgruppe immer mehr genutzt – und immer weiterentwickelt. Ein Großteil der E-Marketers sieht die Stories gar als Lösung mit dem größten Wachstumspotenzial im Vergleich zu Snapchat und Co.

Der Vorteil von Stories: Sie wirken authentischer als klassische beworbene Posts. Was ihre Werbewirkung und ihr Interaktionspotenzial angeht, sollte kein Unternehmen diese Tatsache unterschätzen. Wichtig sind beim Einstieg aber vor allem zwei Punkte: Der Content und die Zielgruppe. Der Inhalt sollte einzigartig sein und nicht nur bisher geposteten Content auf anderen Kanälen spiegeln. Und für die Zielgruppe gilt: Sie ist sehr jung. Deshalb lohnt sich vergänglicher Content bisher noch nicht für alle Unternehmen bzw. Produkte und Dienstleistungen.

Influencer Marketing: Die Kleinen werden immer wichtiger

Influencer-Experte André Krüger hat es 2017 in der W&V noch sehr böse so formuliert: „Das Influencer Marketing ist kaputt.“ Da mag was dran sein, aber wie überall im Leben muss man differenzieren und im Bereich Social Media/Influencer 2018 heißt das, zwischen Influencern und Influencern zu unterscheiden.

Da gibt es zum einen die Macro Influencer, die sich immer mehr als eigene Brand verstehen und die deshalb immer teurer werden. Deren Einfluss auf ihre Abonnenten wird ab einer kritischen Masse an Followern (>100.000) immer geringer. In diese Lücke springen Micro Influencer mit einer Range von 1.000 bis 100.000 Followern. Diese „kleinen“ Influencer genießen bei ihren Abonnenten ein wesentlich höheres Vertrauen und generieren daher auch oft einen größeren Impact.

Der Vorteil für Marketer, die auf Micro statt Macro Influencer setzen: Das Budget kann besser gestreut und die Zielgruppen so besser erreicht werden. Der Nachteil: der Zeitaufwand zur Recherche nach geeigneten Micro Influencern ist hoch. Bei all dem bleiben 2018 aber auch Fragen.

Die 2 großen Fragen, die sich im Influencer Marketing 2018 immer noch stellen

  1. Wie messe ich den Einfluss der Influencer?
  2. Wie sorge ich für ein angemessenes Influencer Relations Management?

Video Content: Facebooks Videoplattform Watch expandiert

Eine weitere spannende Angelegenheit für Social Media 2018: Wie wird Facebook Watch? Facebook Watch, nie gehört? Nicht schlimm. Watch ist Facebooks eigene Videoplattform, die 2018 auf den internationalen Markt kommt. Die Versprechungen sind schon einmal groß: Exklusive Inhalte, personalisiertes Angebot … Und wenn man weiß, wie viele Daten Facebook mit „Reactions“ gesammelt hat, stehen die Chancen gut, dass User sehr gut getargeten Content bekommen.

Für E-Marketer umso interessanter ist es, welche neuen Werbeformate dort 2018 entstehen – in den USA arbeitet Facebook Watch mit Mid-Roll Advertising. Für 2018 seien auch Pre-Rolls geplant, eine Strategie, die Facebook bisher im Newsfeed strikt abgelehnt hatte.

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Über den Autor

2011 ins Community Management eingestiegen, als Facebook im Vergleich zu heute noch in den Kinderschuhen steckte, hat Tina mehrere Jahre Erfahrung auf Unternehmens- und Agenturseite im Social Media Marketing mit Spezialisierung auf Branding.

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