spacedealer Online Marketing Blog https://www.online-marketing.de Tue, 20 Feb 2018 10:31:09 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.4 Die 3 wichtigsten Trends und Entwicklungen in SEO 2018 https://www.online-marketing.de/seo-2018-trends/ https://www.online-marketing.de/seo-2018-trends/#respond Thu, 18 Jan 2018 14:00:44 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3830 Für SEO 2018 gilt die Devise, die Billy Idol bereits in seinem Beitrag zum gleichnamigen Film besang: „Speed (give me what I need!)“ Aber auch Mobile sollten viele noch einmal neu denken und dann gibt es ja auch noch den Relaunch der Search Console von Google. SEO 2018 – das verspricht Rasanz! Schneller, schneller! Optimieren […]

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Für SEO 2018 gilt die Devise, die Billy Idol bereits in seinem Beitrag zum gleichnamigen Film besang: „Speed (give me what I need!)“ Aber auch Mobile sollten viele noch einmal neu denken und dann gibt es ja auch noch den Relaunch der Search Console von Google. SEO 2018 – das verspricht Rasanz!

Schneller, schneller! Optimieren Sie auf Top-Ladezeiten Ihrer Webseite

Wer sich von der Konkurrenz abheben möchte, braucht ein möglichst nutzerfreundliches Webseiten-Erlebnis. Und da immer mehr User mobil unterwegs sind, MUSS die Webseite auch im mobilen Netz so schnell wie möglich geladen werden können UND mobil-optimiert sein. Das betrifft vor allem Java-Scripte, Tracking und http-Requests.

Schaffen Sie als SEO 2018 mobilen Mehrwert

Webseiten-Optimierung für Mobile ist gut und schön. Nur dürfen Sie dabei nicht das Seitenerlebnis Ihrer Mobil-User vernachlässigen. Es geht nicht um ein reines Resizing! AMP ist als Technologie da keine auch keine Non-Plus-Ultra Lösung. Stattdessen sollten Sie ein eigenes Konzept für Mobile mit Mehrwert für den Nutzer schaffen.

Die neue Search Console

Die neue Search Console wird nach längerer Testphase mit einigen ausgewählten Nutzern nun sukzessive für alle User ausgerollt. Wichtigste Verbesserungen: Im Leistungsbericht werden Daten zur Verfügung gestellt, die bis zu 16 Monate zurückreichen (Hinweis: Bisher waren es lediglich drei!). Damit können Trends viel besser erkannt werden und Jahresvergleiche werden möglich. Auf jeden Fall: SUPER!

Auch der Statusbericht zur Indexierung wurde verbessert (gilt es sich anzuschauen). Mit dem ebenso neuen Share-Button können nun leicht andere Teammitglieder informiert und zur Fehlerbehebung herangezogen werden. Unser Urteil dazu: Ebenfalls wahrscheinlich SUPER! Und noch ein positiver Punkt: Auch AMP und Job-Postings sollen in Zukunft mit der Google Search Console besser überwacht werden können.

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Die 4 wichtigsten Trends im Online Marketing 2018 https://www.online-marketing.de/online-marketing-2018-trends/ https://www.online-marketing.de/online-marketing-2018-trends/#respond Thu, 18 Jan 2018 09:48:48 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3839 Vier große Themen werden das Online Marketing 2018 prägen. Neben der Datenschutz-Grundverordnung der EU, wird es in diesem Jahr für E-Marketer darauf ankommen, ob sie es schaffen, ihr Silodenken aufzugeben und endlich auf Multi Channel und einen holistischen Ansatz setzen. Denn nur so kann Online Marketing 2018 erfolgreich sein. Beim Datenschutz ist viel zu tun: […]

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Vier große Themen werden das Online Marketing 2018 prägen. Neben der Datenschutz-Grundverordnung der EU, wird es in diesem Jahr für E-Marketer darauf ankommen, ob sie es schaffen, ihr Silodenken aufzugeben und endlich auf Multi Channel und einen holistischen Ansatz setzen. Denn nur so kann Online Marketing 2018 erfolgreich sein.

Beim Datenschutz ist viel zu tun: DSGVO und Co.

Die Datenschutz-Grundverordnung der EU stellt eine riesige Herausforderung für alle Unternehmen aus dem Digitalen Marketing sowie Technologie-Anbieter dar. Die Anpassung an die neuen gesetzlichen Datenschutzrichtlinien (DSGVO, GDPR, …) erfordert hohen Personalaufwand und eine exakt geplante interne Infrastruktur. Für viele Unternehmen ist es eine große Herausforderung, pünktlich zur Deadline, dem Inkrafttreten der Verordnung in der EU am 25. Mai 2018, alles korrekt zu regeln.

So geht Online Marketing 2018: Holistischer Ansatz statt Silodenken

Es gibt keine Silos mehr, Cross Channel ist nicht nur eine schöne Idee, sondern ein absolutes Must! Alle Kanäle müssen zusammenarbeiten, Cross Channel Tracking & Attribution (z. B. exactag, webtracker, google 360, Neural One, Smart Digital), Cross Channel Data Collection & Activation mit Hilfe von DMPs und Data-Collection-Plattformen werden immer mehr nachgefragt (z. B. Adform, Cross-Engage).

Für jeden Online Marketer ist es Pflicht, Marketing endlich in seiner Gesamtheit der Customer Journey zu verstehen und dementsprechend zu handeln. Der positive Effekt für Sie und Ihre Firma: Jeder, der mit einem Cross-Channel-Ansatz vorgeht, erhöht wesentlich seine Chancen, User zu Kunden zu konvertieren. Besonders wichtig ist dies im Hinblick auf die Budget-Verteilung. Im Mittelpunkt steht immer die Frage: Welche Kanäle und welche Kanal-Kombination hilft dem Kunden am besten, seine Conversion-Ziele zu erreichen.

Amazon Search Ads & die Amazon Advertising Platform als DSP

Wir haben es bereits letztes Jahr prophezeit und Google-Chef Eric Schmidt hatte Amazon ja schon 2014 im Time Magazine als ernsthafteste Konkurrenz bezeichnet: Amazon wird immer wichtiger für Unternehmen. Deshalb gilt die Devise: Amazon-SEO sowie Amazon-SEA sind essenziell für alle, die über die Amazon-Plattform verkaufen.

Und noch ein Produkt von Amazon wird immer wichtiger im E-Commerce: Die Amazon Advertising Plattform AAP als ein Teil der DSP. Schließlich erlaubt der Zugriff auf die Userdaten der Amazonkunden exakter getargete Werbung. Besonders sinnvoll ist hier die Nutzung der Amazon Data Base fürs Cookie Matching.

Unser Fazit: Amazon als Advertising Machine ist ein Muss nicht nur für Kunden, die via Amazon Produkte verkaufen. Zusätzlich ist es eine empfehlenswerte Marketing-Strategie für Brands, die spezifische Zielgruppen anhand vorgegebener Amazon-Segmente erreichen möchten.

Die Grenzen zwischen Online und Offline verwischen

Immer mehr Offline-Werbung ist mittlerweile programmatisch buchbar. Pionier in Deutschland war hier Ströer, wo man schon 2017 mit DooH-Werbung startete. Nachdem sich mittlerweile auch Audio Programmatic etabliert hat und Programmatic sich überhaupt stetig weiterentwickelt, ist Print Programmatic im Online Marketing nur eine Frage der Zeit.

2018 wird sich damit die Entwicklung beschleunigen, dass die Grenzen zwischen Online und Offline immer mehr verschwinden. Stattdessen wird man schon bald beide Bereiche cross-medial und von einer einzigen Plattform aus steuern und beherrschen.

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Die 5 wichtigsten Trends und Entwicklungen in SEA 2018 https://www.online-marketing.de/sea-2018-trends/ https://www.online-marketing.de/sea-2018-trends/#respond Wed, 17 Jan 2018 12:28:42 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3826 SEA 2018, da stehen vor allem bei Google und Bing einige interessante Entwicklungen bevor, die großen Einfluss haben werden, aber auch Amazon gewinnt immer mehr Gewicht. Lesen Sie alles über die die fünf wichtigsten Entwicklungen und Trends im SEA-Bereich für das Jahr 2018: von Machine Learning über Attribution, Online2Offline, optimiertes Audience Targeting bis hin zu […]

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SEA 2018, da stehen vor allem bei Google und Bing einige interessante Entwicklungen bevor, die großen Einfluss haben werden, aber auch Amazon gewinnt immer mehr Gewicht. Lesen Sie alles über die die fünf wichtigsten Entwicklungen und Trends im SEA-Bereich für das Jahr 2018: von Machine Learning über Attribution, Online2Offline, optimiertes Audience Targeting bis hin zu den Auswirkungen des neuen Adwords Interface Designs:

Machine Learning macht Anzeigen erfolgreicher

Dank Machine Learning lassen sich durch Smart Bidding automatisiert die Conversions steigern.

Die positiven Auswirkungen im Einzelnen dank …:

  1. nutzerspezifischer Gebote durch Auction-time Bidding
  2. der Kombination von Signalen (Zeit, Standort, Gerät, Audience etc.)
  3. exklusiver Signale (Betriebssystem, Browser, Sprache, Ad-Format etc.)

Fazit: Dank der mitdenkenden Maschinen entfallen immer mehr zeitaufwändige manuelle Anpassungen innerhalb der einzelnen Adwords-Konten. Diese gewonnene Zeit kann stattdessen wichtigen Themen zugeschlagen werden. Strategische Themen in der Anzeigenplanung und –erstellung gewinnen an Einfluss und haben dementsprechend einen umso größeren Einfluss auf den Erfolg von Suchanzeigen.

Data Driven Attribution verdrängt den Last Klick

Data Driven Attribution (kurz: DDA) sorgt für ein wesentlich detaillierteres und realeres Abbilden sowie ein konkreteres Verständnis der oft komplexen Customer Journey. Das hat zur Folge, dass der Mediamix sowie die Kanalsteuerung optimiert werden. Das läutet (endlich, endlich, endlich) das Ende des Last Klicks ein, der schon lange nicht mehr zeitgemäß war.

Stattdessen verteilt ein selbstlernender dynamischer Algorithmus den Wert auf die einzelnen Touchpoints. Diese erhalten nun ihren entsprechenden Wert konkret auf Basis ihres tatsächlichen Effekts! Eine weitere positive Auswirkung von DDA: Gebote und Multiplikatoren für Kampagnen und Geräte können nun wesentlich besser platziert werden.

„Online2Offline“: Online-Kunden in den Offline-Laden leiten

Online2Offline wird immer wichtiger. Jedes Unternehmen, das einen Eintrag in Google My Business besitzt, sieht so, wer auf Grund einer Online-Anzeige offline ein Geschäft betreten hat – und kann das Datenmaterial deutlich in seinem Google-Konto anschauen und auswerten.

Konkret ist das möglich über eine Verwaltung aller vorhandenen Standorte und deren Verknüpfung in Adwords über Standorterweiterungen in den Ads. Unternehmen ist es so möglich, lokale Suchanfragen besser abzudecken, gegebenenfalls ihre Anzeigen zu optimieren und anzupassen und so den Unternehmenserfolg zu analysieren bzw. zu steigern (Omnichannel).

Besseres Audience Targeting (und bessere Strategien)

Schon 2017 war deutlich zu sehen: Google segmentiert seine User immer stärker. Konkret zeigt sich das darin, dass „Similar Users“ seit 2017 auch für die Suche verfügbar sind und auch demografische Merkmale in das Bidding mit einbezogen werden können.

Das Ziel, dem wir hier immer näher kommen, ist die personalisierte (und auch emotionale) Kundenansprache im jeweils richtigen Moment – ein Traum für jeden SEA 2018. Insofern ist es nur verständlich, dass die Targeting-Optionen nicht nur keyword-basiert sein werden, sondern versuchen, den individuellen Nutzer hinter der Suche anzusprechen.

Zwiespältiges Vergnügen: Das neue Adwords Interface

So schön es ist, dass Google das Adwords Interface komplett neugestaltet hat: Bisher ist es für alle SEA Marketer auf Grund diverser Bugs immer noch eine große Herausforderung, damit zu arbeiten. Das größte Problem: Viele Filter und Reports müssen neu erstellt werden.

Noch mehr Trends für SEA 2018: Google, Facebook und … Amazon

Generell wird der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Targeting-Möglichkeiten bei Google und Facebook 2018 forciert weitergehen. Der Weg, den beide Big Player dabei folgen: Kopiert und klaut beim anderen, damit Ihr nicht riskiert, dass Eure Budgets sinken.

Und noch eines darf man als SEA 2018 nicht vergessen: Amazon bzw. Amazon Search mit seinen diversen Ad-Optionen (hier ein schöner Artikel des spacedealer-SEA-Exerten Robert Nowak). Der Konzern aus Seattle mausert sich auch im neuen Jahr 2018 im Kampf um die Online-Werbeetats immer mehr zu einem ernsthaften Konkurrenten für die o. g. Firmen.

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Die 3 wichtigsten Trends in Social Media 2018 https://www.online-marketing.de/social-media-2018-trends/ https://www.online-marketing.de/social-media-2018-trends/#respond Mon, 15 Jan 2018 13:04:55 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3832 Social Media 2018 steht im Zeichen von vergänglichem Content und dem internationalen Start von Facebooks Watch. Und dann gibt es ja auch noch das Thema „Influencer“. Hier stehen E-Marketer vor der Frage: Macro oder Micro? Aber schauen wir uns das einmal genauer an! Vergänglicher Content als Gewinner in Social Media 2018: Stories und Co. Snapchat […]

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Social Media 2018 steht im Zeichen von vergänglichem Content und dem internationalen Start von Facebooks Watch. Und dann gibt es ja auch noch das Thema „Influencer“. Hier stehen E-Marketer vor der Frage: Macro oder Micro? Aber schauen wir uns das einmal genauer an!

Vergänglicher Content als Gewinner in Social Media 2018: Stories und Co.

Snapchat hat es vorgemacht, Facebook hat es im großen Stil auf all seinen Plattformen nachgemacht und das rapide Wachstum Snapchats damit extrem platt gemacht. Vor allem Instagrams Stories wird von einer jungen Zielgruppe immer mehr genutzt – und immer weiterentwickelt. Ein Großteil der E-Marketers sieht die Stories gar als Lösung mit dem größten Wachstumspotenzial im Vergleich zu Snapchat und Co.

Der Vorteil von Stories: Sie wirken authentischer als klassische beworbene Posts. Was ihre Werbewirkung und ihr Interaktionspotenzial angeht, sollte kein Unternehmen diese Tatsache unterschätzen. Wichtig sind beim Einstieg aber vor allem zwei Punkte: Der Content und die Zielgruppe. Der Inhalt sollte einzigartig sein und nicht nur bisher geposteten Content auf anderen Kanälen spiegeln. Und für die Zielgruppe gilt: Sie ist sehr jung. Deshalb lohnt sich vergänglicher Content bisher noch nicht für alle Unternehmen bzw. Produkte und Dienstleistungen.

Influencer Marketing: Die Kleinen werden immer wichtiger

Influencer-Experte André Krüger hat es 2017 in der W&V noch sehr böse so formuliert: „Das Influencer Marketing ist kaputt.“ Da mag was dran sein, aber wie überall im Leben muss man differenzieren und im Bereich Social Media/Influencer 2018 heißt das, zwischen Influencern und Influencern zu unterscheiden.

Da gibt es zum einen die Macro Influencer, die sich immer mehr als eigene Brand verstehen und die deshalb immer teurer werden. Deren Einfluss auf ihre Abonnenten wird ab einer kritischen Masse an Followern (>100.000) immer geringer. In diese Lücke springen Micro Influencer mit einer Range von 1.000 bis 100.000 Followern. Diese „kleinen“ Influencer genießen bei ihren Abonnenten ein wesentlich höheres Vertrauen und generieren daher auch oft einen größeren Impact.

Der Vorteil für Marketer, die auf Micro statt Macro Influencer setzen: Das Budget kann besser gestreut und die Zielgruppen so besser erreicht werden. Der Nachteil: der Zeitaufwand zur Recherche nach geeigneten Micro Influencern ist hoch. Bei all dem bleiben 2018 aber auch Fragen.

Die 2 großen Fragen, die sich im Influencer Marketing 2018 immer noch stellen

  1. Wie messe ich den Einfluss der Influencer?
  2. Wie sorge ich für ein angemessenes Influencer Relations Management?

Video Content: Facebooks Videoplattform Watch expandiert

Eine weitere spannende Angelegenheit für Social Media 2018: Wie wird Facebook Watch? Facebook Watch, nie gehört? Nicht schlimm. Watch ist Facebooks eigene Videoplattform, die 2018 auf den internationalen Markt kommt. Die Versprechungen sind schon einmal groß: Exklusive Inhalte, personalisiertes Angebot … Und wenn man weiß, wie viele Daten Facebook mit „Reactions“ gesammelt hat, stehen die Chancen gut, dass User sehr gut getargeten Content bekommen.

Für E-Marketer umso interessanter ist es, welche neuen Werbeformate dort 2018 entstehen – in den USA arbeitet Facebook Watch mit Mid-Roll Advertising. Für 2018 seien auch Pre-Rolls geplant, eine Strategie, die Facebook bisher im Newsfeed strikt abgelehnt hatte.

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Was sagt das Google-Orakel: Die Online-Marketing-Vorschau 2018 https://www.online-marketing.de/online-marketing-vorschau-2018/ https://www.online-marketing.de/online-marketing-vorschau-2018/#comments Wed, 20 Dec 2017 08:13:43 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3759 Google Search als Prognose-Tool für die Online-Marketing-Vorschau 2018 Jahresrückblicke gibt es wie Sand am Meer; umso wichtiger ist es, auch einen seriösen Ausblick, eine Vorschau auf das kommende Jahr 2018 zu werfen. Für unsere Online-Marketing-Vorschau 2018 haben wir also zum besten Vorhersage-Tool der Welt gegriffen! Vorhang auf: Google Search! Mit Google Search haben wir ganz […]

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Google Search als Prognose-Tool für die Online-Marketing-Vorschau 2018

Jahresrückblicke gibt es wie Sand am Meer; umso wichtiger ist es, auch einen seriösen Ausblick, eine Vorschau auf das kommende Jahr 2018 zu werfen. Für unsere Online-Marketing-Vorschau 2018 haben wir also zum besten Vorhersage-Tool der Welt gegriffen! Vorhang auf: Google Search!

Mit Google Search haben wir ganz tief in seinen Kristall-Suchschlitz geblickt und präsentieren ihn hier: Die Online-Marketing-Vorschau 2018! Seien Sie gespannt auf einen prophetischen Ausblick auf das Jahr 2018 in den Bereichen Online Marketing, Internet-Konzerne sowie Web-Persönlichkeiten! Denn eines ist mal sicher:

Online-Marketing-Vorschau 2018

Online-Marketing-Vorschau 2018: Die verschiedenen Kanäle

Was für das Online Marketing ganz allgemein gilt, gilt allerdings nicht für alle Bereiche. Hier gehen die Meinungen oft auseinander. Schön zu betrachten ist das beim Thema SEO. Während sich SEO-Koryphäen wie Karl Kratz oder Marcus Tandler die erste Google-Ergänzung „SEO WILL NEVER DIE!“ wahrscheinlich schon vor Jahren auf den Rücken oder wenigstens einen Oberarm haben tätowieren lassen, widerspricht sich Google schon im zweiten Vorschlag und gibt dem Patienten noch zwei Jahre.

SEO 2018: Die einen sagen seo, die anderen seo.
SEO 2018: Die einen sagen seo, die anderen seo.

Bei SEA sieht es allgemein besser aus. Sicher, es gibt Ausreißer nach unten („… will give up it’s dead“, „… will turn to blood bible“), aber allgemein lässt sich festhalten: Die Aussichten für SEA im Jahr 2018 sind äußerst positiv:

SEA wird’s schon sagen & SEA wird jedem Mensch neue Hoffnung geben.
SEA wird’s schon sagen & SEA wird jedem Mensch neue Hoffnung geben!

Aber schauen wir ein Stück weiter in die Zukunft: Big Data. Wie wird Big Data 2018? Das Orakel von Google weiß da sicher Bescheid … vielleicht:

Big Data 2018 – Weltverändernd? Tot der Customer Segmentierung? Total Loser?
Big Data 2018 – Weltverändernd? Der Tod der Customer Segmentierung? Total Loser?

Ähnlich sieht es bei der Virtual Reality aus. Wird sie die Zukunft des Marketings verändern oder wird sie es nicht? Wird sie ein „total fail“ oder „change the world“ und dabei „Dein Mind rehabilitieren“ („rehabilitate your mind“)? Und wie bitte rehabilitiert man Verstand?! Das soll uns nicht interessieren! Auf Position 1 steht immerhin „Fail”! Es wird böse enden! Wobei man nicht weiß, ob das ernst zu nehmen ist, wenn der vierte Vorschlag „Will Smith” lautet.

17-12-14_Virtual Reality will
Im Ernst? Will Smith will change the World of Virtual Reality?

Besagter Schauspieler und Rapper – unvergessen für Hits wie „The Fresh Prince of Bel Air“ oder „Wild Wild West“ – taucht erneut als automatische Ergänzung beim Thema „Künstliche Intelligenz“ auf. Hier belegt er allerdings erst den 6. Rang – zwischen „will kill us“ und „redesign healthcare“. Dennoch überwiegt hier eindeutig das Negative. Unser Ausblick: Auch das Ganze mit der künstlichen Intelligenz wird 2018 eher nicht so toll.

17-12-14_Artificial Intelligence will
Ist der Tod gut für die Gesundheit? Der Ausblick auf Virtual Reality 2018

Wie wird das Jahr 2018 für Elon Musk, Mark Zuckerberg und Co?

Kümmern wir uns also zunächst einmal um natürliche Intelligenz. Und wo könnte man die eher finden als bei der Führungsriege der Internet- und Online-Konzerne. Elon Musk! Mark Zuckerberg! Jeff Bezos! Tim Cook! Was bringt die Zukunft für die Herren von Tesla, Facebook, Amazon und Apple?

Elon Musk: Reichster Mann, Weltenretter oder Willy Wonka?
Elon Musk: Reichster Mann, Weltenretter oder Willy Wonka?
17-12-14_Mark Zuckerberg will
Spannendes Jahr: Schlägt Mark Zuckerberg 2018 Elon Musk und wird reichster Mann der Welt?

Mark Zuckerberg wird 2018 der reichste Mann der Welt, schließt anschließend Facebook und spendet sein Vermögen. Überraschend, aber auch verständlich, denn jeder weiß: Die ganz Großen (vgl. Philipp Lahm, Daniel Day-Lewis oder Hartmut Mehdorn) treten dann von der Bühne, wenn Sie den Höhepunkt erreicht haben! Farewell, Mark und Daumen hoch!

17-12-14_Jeff Bezos will
Wäre Jeff Bezos Profi-Catcher, er hieße The rich Crusher!

Jeff Bezos hingegen macht da weiter, wo er 2017 aufgehört hat! Zuerst zerquetscht er Dich und dann wird er der Reichste überhaupt, wenn er da nicht mal von Mark Zuckerberg oder Elon Musk überholt wird.

17-12-14_Tim Cook will
Tim Cook steht 2018 vor einem abwechslungsreichen Jahr.

Apple-Chef Tim Cook wirkt immer wie ein eigentlich ganz freundlicher Mensch. Doch 2018 zeigt er auch seine dunkle Seite. Aber schauen wir erst einmal in Tim Cooks Time Table fürs neue Jahr. Anfang 2018 spendet er sein Vermögen, ruiniert anschließend Apple und will dann (wahrscheinlich im Sommer) wieder etwas spenden und all sein Geld verteilen. Kurz vor Weihnachten geht sein Spendenmarathon weiter, ehe er in der Silvesternacht dann Apple zerstört. Unser Fazit auf Basis des Google-Algorithmus: Ein aufregendes Jahr steht dem CEO von Apple bevor!

Ganz anders sieht es bei Microsoft-CEO Satya Nadella aus. 2018 wird gar nichts mit ihm passieren. Bestenfalls kommt an Silvester Will Smith vorbei. Genauso langweilig wird das neue Jahr für Sheryl Sandberg. Sie erhält Post. Ob es ein Päckchen ist? Ein Brief? Oder ein Einschreiben? Hier schweigt das Orakel von Mountain View!
Satya Nadella: Wenn Will Smith an Silvester zu Besuch kommt.

Post für Sheryl Sandberg!

Online-Marketing-Vorschau 2018: Social Media

Generell gilt, jedenfalls in Deutschland: Social Media wird zweimal (immer) wichtiger und einmal „überschätzt“.
Online-Marketing-Vorschau 2018: Social Media im Jahr 2018
Unser Fazit: Knappes 2 zu 1. Ein schmutziger Sieg, aber gewonnen ist gewonnen – jedenfalls so lange, wie es keinen nachträglichen Videobeweis aus Köln gibt. In den USA bzw. in der englischsprachigen Suchwelt, sieht es ein kleines bisschen anders aus:
Online-Marketing-Vorschau 2018: Social Media englischsprachig
Für Facebook gilt: Es funktioniert nichts! Das soziale Netzwerk wird 2018 ständig beendet/nicht richtig angezeigt, nicht ausgeliefert, nicht geladen, nicht aktualisiert oder gar „komisch angezeigt“. Eine Minderheit (Rang 7) ist sogar der Ansicht, dass das größte Social Network 2018 kostenpflichtig wird. Das würde dann auch erklären, warum es im neuen Jahr noch „unbeliebter“ (Rang 9) sein wird als bisher schon.
Die Online-Marketing-Vorschau 2018 für Facebook
Instagram hat 2018 auch mit technischen Problemen zu kämpfen – das größte davon findet sich auf Rang 10 der möglichen Suchergänzungen Prophezeiungen: Instagram wird immer gehackt!
Online-Marketing-Vorschau 2018 für Instagram
Twitter hingegen wird 2018 „nicht richtig angezeigt“ und dazu auch noch überwacht! Unser Tipp: Achtgeben und nicht vergessen: Setzen Sie unbedingt Ihren Aluhut auf, bevor Sie tweeten!
Online-Marketing-Vorschau 2018: Twitter im neuen Jahr
Für Snapchat sieht wahrscheinlich nicht nur Google, sondern auch jede willkürlich ausgewählte Wahrsagerin auf dem Rummel 2018 schwarz. Kein Kommentar!
Online-Marketing-Vorschau 2018 für Snapchat: Es wird bitter!

Und wie geht es mit dem Bitcoin weiter?

Das riesige Thema der letzten Wochen und Monate, war der extreme Anstieg des Bitcoin-Wertes? Auch hier hat unser „Goorakel“ eine an Klarheit mit den Aussagen des Orakels von Delphi mithaltenden Ratschlag. Die Aussage eindeutig: Investierenverkaufen Sie sofort!
Wie entwickelt sich der Bitcoin 2018: Die Online-Marketing-Vorschau 2018 weiß es!

Wie dem auch sei: spacedealer wünscht Ihnen für das neue Jahr 2018 viel Glück und alles Gute, einen guten Rutsch und ein frohes Neues! Auf dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen … und die negativen Prognosen aus dieser Online-Marketing-Vorschau 2018 möglichst nicht.

Hinweis: Das Titelbild entstammt der Library of Congress Prints and Photographs Division Washington, DC 20540 USA. Dort wiederum entstammt es der U.S. Farm Security Administration/Office of War Information Black & White Photographs. Keine rechtlichen Einschränkungen bekannt. Sollten dennoch Einschränkungen bestehen, wenden Sie sich bitte an uns und wir entfernen das Bild umgehend.

Note: The title picture is taken from the Library of Congress Prints and Photographs Division Washington, DC 20540 USA. There it is collected by U.S. Farm Security Administration/Office of War Information Black & White Photographs. Rights Advisory: No known restrictions. If there are legal restrictions in using this picture, just inform us and we will remove it immediately.

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Recap zum 2. German VR Day des BVDW bei Telefónica https://www.online-marketing.de/recap-zum-2-german-vr-day/ https://www.online-marketing.de/recap-zum-2-german-vr-day/#respond Mon, 11 Dec 2017 14:09:09 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3733 Hoch interessant und auch gruselig: der 2. German VR Day Virtual Reality kommt, aber wann sie soweit ist, dass sie wirklich „so gut“ ist wie die echte Realität, das muss sich erst noch zeigen, so mein Fazit im Recap des 2. German VR Day des BVDW in den Räumlichkeiten von Telefónica BASECAMP. Wann die künstliche […]

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Hoch interessant und auch gruselig: der 2. German VR Day

Virtual Reality kommt, aber wann sie soweit ist, dass sie wirklich „so gut“ ist wie die echte Realität, das muss sich erst noch zeigen, so mein Fazit im Recap des 2. German VR Day des BVDW in den Räumlichkeiten von Telefónica BASECAMP. Wann die künstliche Realität also wirklich mit der realen Realität mithalten kann, das ließen die Referenten auf dem 2. German VR Day dann auch offen. Was sie aber erzählten und zeigten, war teilweise hoch interessant, teilweise auch ein wenig gruselig – aber das ist es ja immer irgendwie, wenn es um Zukunftsvisionen geht und AI bzw. KI mit dazugehören. Aber genug eingeleitet, schauen wir uns kurz die Vorträge und die Referenten an und den Inhalt ihrer Präsentationen und Case Studies.

Nikolai Bockholt von Google geht in die Luft

Nikolai Bockholt, Creative Services Engineer bei Google Deutschland, stellte eine Case Study mit dem Kooperationspartner Red Bull vor. Der Konzern mit Sitz in Fuschl am See ist Veranstalter der Flugzeug-Rennserie „Air Race“ und wollte diesen actiongeladenen Sport für die Zuschauer vor Ort und „zu Hause an den Bildschirmen“ besser erlebbar machen. Schlau wie Google ist, sah man dort direkt, dass ein Nachteil der herumrasenden Flugzeuge ist, dass sie jeweils alleine den abgesteckten Kurs durchfliegen. Das Problem für den Zuschauer dabei: Er sieht nicht, wer gerade führt, er kann keine Ideallinie erkennen und last but not least: Er sieht die tollkühnen Flieger in ihren knatternden Kisten nur vom Boden aus. Wie es sich anfühlt, in einem der Jets zu sitzen, kann er sich vielleicht vorstellen, aber eben nicht hautnah erleben.

Die Lösung von Google: Wir nutzen die Telemetriedaten der Flieger (vgl. Formel 1), bauen eine VR-Welt und machen diese über die Google-eigene VR-Plattform direkt per App verfügbar. Kurz gesagt: Jeder kann nun die verschiedenen „Fluglinien“ der Piloten virtuell und in Echtzeit nachverfolgen und sieht, wer gerade auf welcher Position liegt. Und wem das noch nicht langt, der setzt sich seinen VR-Device auf den Kopf und vor die Augen und steigt selbst ins Cockpit mit ein und fliegt mit.

Das Ergebnis hat die Leute, die die neue App vor Ort beim Finale der Serie in Indianapolis ausprobieren wollten, überzeugt. Mehr noch: Die einzelnen Teams und Piloten fragten anschließend an, ob sie die Anwendung auch zu Trainingszwecken nutzen dürften – vor allem, auf dem Weg zu den Rennen, sei die App hilfreich und eine sinnvolle Ergänzung zum teuren Training an physischen Simulatoren. Meine persönliche Meinung hierzu: Die Umsetzung und die Verknüpfung von VR mit Data sind absolut gelungen. Allerdings: Mit der App als solcher hat Google das Rad damit nicht gerade neu erfunden. Schließlich gibt es ähnliche Spielereien (wenn auch nicht in diesem Ausmaß) auch schon bei anderen Sportarten.

Dominic Eskofier von Nvidia treibt sich auf dem Holodeck herum

Um das Abschaffen von physischen Simulatoren mit dem Ziel, ein eigenes Holodeck wie in Star Trek zu erschaffen, ging es auch Dominic Eskofier, Head of Virtual Reality EMEAI von Nvidia. Dieses Holodeck solle alle Sinne wie in der realen Welt ansprechen. Na dann viel Erfolg dabei! Was er dann am Schluss präsentierte, war schon beeindruckend – auch wenn es noch beeindruckender gewesen wäre, wenn man das Ganze auch „real“ hätte ausprobieren können. Zur Einführung gab es eine kurze Geschichte der VR: Angefangen bei den Anfängen mit Ivan Sutherland arbeitete sich Eskofier weiter vor.

Besonders schön und beeindruckend der Sprung in der Grafik. Als Beispiel zeigte Eskofier einen „Indiana Jones“, der aus 28 Pixeln bestand – und angeblich aus einem Computerspiel des Jahres 1974 stammte. Stimmt aber nicht. Denn er stammt aus dem Jahr 1982 und dem ersten Indiana-Jones-Game „Raiders of the lost Ark“ (Jäger des verlorenen Schatzes) für die Konsole Atari 2600 zum gleichnamigen Film. In Star Trek kennt sich Dominic Eskofier halt besser aus. Und das ist auch gut so, wenn man an die unterirdisch schlechte letzte Indy-Verfilmung, Stichwort „Kristallschädel“, denkt.

Indiana Jones auf der Atari 2600
Zum besseren Verständnis: DAS ist unser aller Indy in 28 Pixeln!

Zurück zum Holodeck: Neben der visuellen Komponente bzw. Ebene müssen noch viele weitere optimiert werden, nämlich

Weitere Ebenen mit Optimierungsbedarf 

  • die haptische (direkt, am besten ohne Controller!)
  • Audio-Effekte (Nvidia arbeitet hier an Geräten, die Schallwellen natürlich nachempfinden, also inklusive Schallspiegelungen u. a.)
  • Verhaltens-Ebene: Die KI soll den User exakt verstehen und entsprechend handeln (vgl. das Star Trek Game „Bridge Crew“ von Ubisoft)

Aber es geht hier nicht (nur) um Games, sondern um sinnvolle Anwendungen auch für Unternehmen. Das Nahziel sind fotorealistische Kollaboration von diversen Standorten auf der ganzen Welt. Die passende Zielgruppe: Automotive. Momentan ist man schon sehr weit mit einem „Holodeck“ im Bereich „Autodesign“. In einem hochauflösenden Prototyp können bereits Details vermessen, verlängert, verkürzt, verändert werden.

2018, Kinder, wird’s was geben! VR, wie die Welt sie noch nicht gesehen hat!

Im anschließenden Gespräch mit Publikumsbeteiligung gaben die Herren Bockholt und Eskofier zu: Ja, die aktuelle Zielgruppe für die meisten VR-Entwicklungen sind Gamer. ABER: Auch wenn die Gamer als erste mit VR-Device unterwegs sind, gibt es doch auch viele andere, noch größere Zielgruppen, denen mit VR geholfen werden kann. Als da wären: Die Bereiche Education, Medizin sowie Entertainment. Besonders interessant hier ein Beispiel von Eskofier: Die deutsche Bahn musste im Rahmen der Einführung neuer ICEs 6.000 Mitarbeiter im Umgang mit dem Hightech-Zug schulen. Bisher hatte das zur Folge, dass einer der beiden neuen Züge hierfür nicht im Einsatz war und stattdessen für das Mitarbeitertraining in einer Halle stand.

Die deutsche Bahn verdiente also währenddessen nichts und zusätzlich waren die Mitarbeiter sehr vorsichtig, weil sie Angst hatten, durch eine Fehlbedienung teure Schäden hervorzurufen. Dank einer VR-Entwicklung von Nvidia wird nun virtuell trainiert und beide ICEs können normal genutzt werden. Schöner Nebeneffekt: Die DB-Mitarbeiter, die virtuell ausgebildet wurden, lernen schneller, da Fehler in VR nicht hundertausende Euro teure Reparaturen nach sich ziehen. Anders gesagt: „Gott vergibt, Django nie“ bzw. Virtual Reality verzeiht, die Realität nicht. Wobei die Frage, ob man so wirklich besser lernt, angezweifelt werden darf, wenn man an die Probleme mit den ICEs auf der neu eröffneten Strecke zwischen München und Berlin denkt. Egal, denn wie versprach Eskofier mit glänzenden Augen: 2018 wird es Dinge in VR geben, die die Welt noch nicht gesehen hat – aber er und Nikolai Bockholt eben schon. Wir sind gespannt!

Pascal Kaufmann: Hirnforscher, Schweizer, bald mit 1.000 Gehirnen

Pascal Kaufmann, Hirnforscher und CEO des Unternehmens Starmind (hier ein interessantes Interview von der Firmen-Webseite) möchte, dass wir alle mit 1.000 Hirnen gleichzeitig denken. ABER: Möchte ich wirklich mit den Gehirnen anderer denken? Und möchte ich, dass 1.000 andere meine Hirnzellen nutzen? Egal, denn laut Kaufmann ist eine Evolution des Gehirns notwendig, um mit AI/KI mitzuhalten. Hunderte Millionen oder Milliarden Jobs werden mittelfristig wegfallen durch künstliche Intelligenz. Da sei es zwangsläufig, dass man sich fortentwickeln muss. Genau wie der Fisch im folgenden Video, das Kaufmann auch präsentierte:

Ein erster Schritt zur Fortentwicklung, die den User „mehr“ sehen lässt: VR-Brillen. Doch die findet der Hirnforscher nicht sinnvoll. Er möchte weitergehen. Sein Nahziel ist eine Linse im Auge, die eben ermöglicht, „mit 1.000 Hirnen gleichzeitig zu denken“. Vielleicht liegt es daran, dass ich großer Fan von Walter Moers und dessen Zamonien-Universum bin und deshalb jedes Mal, wenn dieser Begriff fiel, an die darin wichtige Figur des 7-hirnigen  Eideeten Prof. Abdul Nachtigaller denken muss.

Für die Berufswelt bedeutet das, dass er über eine Vernetzung bzw. Schnittstelle direkt am Sehnerv oder irgendwo anders im Hirn mit allen Kollegen und deren Wissen verbunden ist. So ist sichergestellt, dass jeder Arbeitnehmer 3.0 sein gesamtes Wissen allen in der Firma zur Verfügung stellt. Taucht ein Problem auf, „weiß“ ich die Lösung im Bruchteil einer Sekunde dank des „Konzern-Hirns“. Im nächsten Schritt wird dann der normale Arbeitnehmer durch einen Roboter ersetzt. Piffpaff, ist er weg, der Mensch! DOCH Achtung: Der Mensch, er bleibt weiter wichtig, meint Kaufmann. Denn: „Der Mensch kann fragen, die Maschine kann das nicht“. Noch nicht, fragt man sich und denkt sich seinen Teil mit dem auf sich allein gestellten Einzelhirn …

Christoph Käthe von Fischer-Appelt lässt Merck-Mitarbeiter Achterbahn fahren

Virtual Reality verändert den Weg der Content-Erstellung und des Storytellings nachhaltig, ist sich Christoph Käthe von Fischer-Appelt sicher. Und das verdeutlicht er mit einer kurzen Gegenüberstellung der aktuellen Situation mit der Situation der Zukunft und VR.
Content heuteContent morgen mit VR
StoryExperience
StorytellingStory Creation
ReachDepth

Anschließend präsentierte er noch eine Case Study. Der Medizin-Konzern Merck hatte Fischer-Appelt mit dem Relaunch der Marke beauftragt und generell sowie beim Internal Branding fiel das sehr bunt aus. Und durch VR auch für alle Merck-Mitarbeiter direkt erlebbar.Wie? Na klar, mit einem VR-Gerät inklusive Headset … und drei Spielchen zum Thema „Curiosity“, dem Leitmotiv von Merck. Angeblich fanden 95 Prozent der Merckianer, dass dieser Apparats, der durch alle möglichen Merck-Filialen tourte, ihnen den neuen Look sowie den Markenrelaunch auf hervorragende Art und Weise näher gebracht hat.

Drei Spiele, die begeisterten – Was den Kollegen bei Merck geboten wurde

  • Spiel 1: Die Achterbahnfahrt. Die Bahn beschleunigt, wenn der Kollege im virtuellen Raum erfolgreich nach am Bahnrand auftauchenden Themen, Slogans oder Infos greift.
  • Spiel 2: Ein wenig hypertroph „Die String-Theorie“ genannt. Aufgabe: Liebe Kollegen! Fangt Merck-Slogans mit frei formbaren Rahmen ein!
  • Spiel 3: „Die Merckroben“. Mitarbeiter schütten eine virtuelle Tonne voller „Merckroben“ aus. Das sind bunte, Mikroben bzw. Massagebällen ähnliche Gebilde, mit denen dann virtuell gespielt werden kann.

Merckwürdig, wie einfach Markenidentifikation manchmal funktioniert. Aber ok, der Erfolg gibt den Kollegen von Fischer-Appelt recht.

Kritik und Gegenkritik

In der anschließenden Diskussion gab es mehrere Kritikpunkte, die so ähnlich auch in jeder anderen VR-AI-KI-Debatte auftauchen – und auf die auch immer nur halbgare Antworten folgen. Der Grund für die relativ wenig aussagekräftigen Antworten: Man weiß es noch nicht, es ist alles noch zu neu. Wobei ein Grund für diese „Antworten“ vielleicht auch durch den folgenden Tweet veranschaulicht wird:

Und hier noch die zwei Fragen inklusive Antworten

Ist das noch denken?

  • Frage 1: Kann man das Denken nennen, wenn ich über eine Linse im Auge oder direkt im Hirn denke bzw. alles weiß? Zerstört diese Form von Wissen nicht den Geist?
  • Antwort eines Pixelpark-Kollegen: Naja, jede neue Technologie kriegt diese Kritik ab: Früher hieß es: Du liest zu viel, dann hieß es: Du siehst zu viel fern, dann: Du spielst zu viel Computer, dann: Du hängst zu lang bei Facebook rum.

Wie komm ich da raus?

  • Wenn Eure VR-Welten so genial und toll sind, wie sorgt Ihr dafür, dass sich der User nicht darin verliert und gar nicht mehr in die echte, langweilige, graue Realität zurück will? Baut Ihr auch einen „Ich will hier raus, sofort“-Button ein?
  • Antwort von Google-Mann Nikolai Bockholt: Ich verstehe, was Du meinst. ABER: „Google denkt bei allem, was man tut, immer ganz zentral an den Profit … [Anmerkung der Redaktion: vom Autor des Beitrags bösartig erfunden und hinzugefügt] NEIN! Falsch! … also Google denkt natürlich immer zentral an die Menschen!“ Und ganz abgesehen davon: Schon bei der Kooperation mit Red Bull und dem Air Race, gab es für die User, denen das Mitfliegen zu rasant war, einen Exit-Button.

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Längere Snippets von Google: So reagieren Sie richtig! https://www.online-marketing.de/laengere-snippets-bei-google-search/ https://www.online-marketing.de/laengere-snippets-bei-google-search/#respond Thu, 07 Dec 2017 08:44:05 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3700 Statt 155 Zeichen auf einmal bis zu 300 Zeichen, statt zwei Zeilen auf einmal vier; dazu teilweise ein wilder Mix aus Meta Descriptions und Texteinstiegen – die Meta Descriptions bei Google Search sind viel länger geworden. Das ist auch uns aufgefallen und so haben wir gesammelt, was Sie tun sollten. Kurz gesagt: Es gibt viel […]

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Statt 155 Zeichen auf einmal bis zu 300 Zeichen, statt zwei Zeilen auf einmal vier; dazu teilweise ein wilder Mix aus Meta Descriptions und Texteinstiegen – die Meta Descriptions bei Google Search sind viel länger geworden. Das ist auch uns aufgefallen und so haben wir gesammelt, was Sie tun sollten. Kurz gesagt: Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an!

Was sagt Google zu den längeren Meta Descriptions?

Google äußerte sich bereits bei Searchengineland. Dort gab man zu, dass man „vor Kurzem eine Änderung vorgenommen habe“, um den „Suchmaschinen-Nutzern hilfreichere Snippets auszuliefern.“ Kurz gesagt ginge es darum, den Usern mehr Informationen in der Suche bereitzustellen. Diese sollten schneller Bescheid wissen, ob ein „Suchergebnis relevant für sie sei.“

Die Kollegen von Sistrix legen gleichzeitig schon eine Analyse vor, die zeigt, wie massiv sich die Ausweitung bzw. Verlängerung der Meta Descriptions ausbreitet. So wächst seit etwa dem 25. November die Zahl der Meta Descriptions, die drei oder mehr Zeilen aufweisen, imposant an. Zwischen dem dritten und dem vierten Dezember dann war es so weit: Es gab mehr Meta Descriptions mit drei oder vier Zeilen als die gewohnten und bisher üblichen Zweizeiler.

Erweiterte Text-snippets in Google SERPs
Erweiterte Text-snippets in Google SERPs (Quelle: sistrix)

Längere Meta Descriptions bei Google – das gab es schon vorher

Und zwar meist dann, wenn für eine Seite gar keine Meta Descriptions erstellt worden waren. Dann zog sich der Bot gerne ein paar passende Zeilen aus dem Text, der auf der Webseite zu finden war. Oft wurde hierbei auf den Texteinstieg zugegriffen, manchmal aber auch auf Textzeilen, in denen das zum Artikel oder gerade gesuchte passende Keyword enthalten war. Generell fällt auf, dass Vierzeiler bei Google häufiger in der Longtail-Suche auftauchen, während bei Einzel-Keywords auch noch viele Zweizeiler zu finden sind.

Jetzt könnte man sich als Betreiber einer Seite, die bisher auf Meta Descriptions verzichtet hat, faul zurücklehnen. Den Cocktail mit Schirmchen in die Hand nehmen und amüsiert zuschauen, wie die vorher fleißigere Konkurrenz jetzt kräftig nacharbeiten muss. Doch so funktioniert es (zum Glück) nicht. Denn es gilt nach wie vor: Eine feine Metabeschreibung ist immer noch wichtig. Und wird i. d. R. auch von Google und den Usern belohnt. Also alle hergehört! Auch die Hinterbänkler, die sich bisher durchgewurschtelt haben! Macht Eure Hausaufgaben!

Woher nimmt Google die Beschreibungen?

Bei Tests haben wir festgestellt, dass Google bei längeren Suchfragen häufiger auf die Inhalte der Website zurückgreift. Passt die Suchanfrage zur Meta Description wird diese genommen. Es gibt aber auch Hybriden, bei denen sich die Snippets aus Meta Description, Überschrift und Textinhalten zusammensetzt. Hier ein gutes Beispiel:

Ultralange Meta-Description von Google
Alles zusammengewürfelt: Der Search-Hybrid – ein Beispiel

Der erste Teil (rot markiert) stammt aus der hinterlegten Meta Description. Diese wird aber am Ende abrupt abgeschnitten und mit der Hauptüberschrift (grün) und dem direkt folgenden Text (blau) erweitert. Der wahrscheinliche Grund hierfür: die Kürze der hinterlegten Meta Description. Hier wie auch generell würde sich eine Optimierung der Meta Description mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv auf die CTR auswirken.

„Was tun, sprach Zeus, die bei Google sind besoffen!“

So reagieren Sie richtige Reaktion auf die längeren Google-Snippets

  1. Nach wie vor das A und O: Bauen Sie die Keywords, zu denen Ihre Seite ranken soll, möglichst vorne in Ihren Meta Descriptions ein, denn diese Begriffe werden nach wie vor Fett markiert und fallen dem Suchenden damit gleich besser ins Auge.
  2. Ein erstklassiger Texteinstieg auf Ihrer Webseite ist eminent wichtig. Locken und verführen Sie Ihre potenziellen Leser, Ihre Webseite anzuklicken! Bauen Sie gleichzeitig auch das wichtigste Keyword gleich am Anfang des Texts ein und ergänzen Sie es um verwandte Keywords.
  3. Thema „Optimierung der Conversion“. Setzt die Handlungsempfehlung nach wie vor zum Schluss ein! Denn bei der Conversion Optimierung, das ist ja bekannt, scannt der Google-User Anfang und Ende zuerst.
  4. Daraus ergibt sich: Verwenden Sie nicht mehr als 300 Zeichen. Bei unseren eigenen Tests und denen von Kollegen lagen die Snippets im Maximum zwischen 300 und 320 Zeichen (je nach verwendeten Zeichen).
  5. Achten Sie auf eine verständliche Struktur. Eine klare Gliederung, vielleicht auch eine Konzentration auf kurze, mit Punkten deutlich abgegrenzte Sätze, könnte hilfreich sein. So hat es der Leser der längeren Snippets/Meta Description einfacher, in den bis zu vier Zeilen, wirklich Sinn zu verstehen.
    Vielleicht sind es die eigenen Sehgewohnheiten, aber persönlich habe ich den Eindruck, dass die längeren Snippets im Gegensatz zu Googles Idee der Userfreundlichkeit, eher den Gegeneffekt haben. Der Grund: Bei den neuen Vierzeilern bei Google Search verliere ich die Lust, die Snippets bis zum Ende zu lesen.                                                                                      Zwei Zeilen waren gut, bei 2,5 ist auch noch ok, aber wenn es über volle drei Zeilen oder gar vier geht, geht die Relevanz verloren. Da würde ich persönlich eher auf ein Ergebnis mit einem kürzeren, prägnanteren Snippet-Text klicken.
  6. Noch ein Nachteil: Die Seite 2 ist bei Google in den Suchergebnissen so etwas wie der Orkus. Mit vier statt zwei Zeilen bietet Google den Top-3 in den SERPs mehr Platz und erhöht die Klick-Wahrscheinlichkeit dieser Ergebnisse frappant. Alles, was danach kommt, verliert so schon auf Seite 1 an Sichtbarkeit. Was wieder den Effekt hat, dass die vorher genannten Punkte umso wichtiger werden.

Unser Fazit

Es wird sich zeigen, ob Google diese verlängerten Snippets weiterhin nur testet oder vorerst bzw. final beibehält. Denn wie schon gesagt: Der User will seine Informationen schnell und zügig finden. Und das erfordert eine gewisse Struktur. Die Suchergebnisse sind keine Romane, in denen er sich verlieren möchte! 

Und genau das ist das Problem: Die neuen, von Google verlängerten Snippets, lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nur bedingt strukturieren (z. B. mit Sonderzeichen und Versalien). Seitenbetreiber die bisher eine Description gepflegt haben, sollten ihre CTR in der Google Search Console prüfen und gegebenenfalls experimentieren bzw. optimieren.

Es bleibt spannend und wir behalten alles im Blick und testen weiter, wie sich die Suchergebnisse und Snippets verändern. Unsere Ergebnisse bzw. Erkenntnisse publizieren wir dann selbstverständlich wieder exklusiv hier.

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Recap Searchmetrics Summit 2017: Die Expert-Tracks https://www.online-marketing.de/recap-searchmetrics-summit-2017/ https://www.online-marketing.de/recap-searchmetrics-summit-2017/#respond Thu, 23 Nov 2017 12:09:45 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3675 Alle Expert Tracks auf dem Searchmetrics Summit 2017 Der Searchmetrics Summit 2017, das war für mich in der Recap-Kurzfassung ein voller Tagesablauf, hochinteressante Inhalte, gutes Essen, gute Gespräche und dazu noch ein bisschen Kicker. Aber kommen wir zum eigentlich Wichtigen: den Vorträgen auf dem Searchmetrics Summit! Alles ist schön chronologisch geordnet, damit Ihr Euch auch alle […]

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Alle Expert Tracks auf dem Searchmetrics Summit 2017

Der Searchmetrics Summit 2017, das war für mich in der Recap-Kurzfassung ein voller Tagesablauf, hochinteressante Inhalte, gutes Essen, gute Gespräche und dazu noch ein bisschen Kicker. Aber kommen wir zum eigentlich Wichtigen: den Vorträgen auf dem Searchmetrics Summit! Alles ist schön chronologisch geordnet, damit Ihr Euch auch alle gut zurecht findet. Und noch ein Hinweis: Von den beiden angebotenen Tracks habe ich mir ausschließlich die Expert-Track-Vorträge angeschaut.

Markus Tober kennt seine Audience – und wir SEOs sollten das auch!

In seinem Vortrag auf dem Searchmetrics Summit gab Gründer und CTO Markus Tober einen knackigen Überblick darüber, wie man seine Content Strategy besser auf Suchdaten aufbauen kann. Hier die wichtigsten Learnings und ein unterhaltsames Beispiel, wie sich die typisch deutsche von einer typisch amerikanischen Suchanfrage unterscheidet.

Man kennt die Klischees über den grüblerischen, wenig spontanen Deutschen sowie seinen amerikanischen Freund, der immer nur in Superlativen denkt. Und, wenn man Markus Tober glauben darf, zeigt sich das auch in den Google Querys. Während der Deutsche bzgl. eines Akkuschraubers recherchiert und den Produktname sowie den Zusatz „Akkuschrauber“ in den Suchschlitz tippt, weiß der US-Amerikaner, wonach er suchen muss und gibt „the best cordless screwdriver“ ein.

Neueste Entwicklungen im Ranking!

  1. Das Keyword im Titel der URL ist 2017 nicht mehr so wichtig wie bisher.
  2. Der Anteil der rankenden Seiten mit viel Content steigt. Im Zeitraum von 2015 bis 2017 zeigt sich eine deutliche Veränderung, die vor allem die Posistionen 1 bis 10 betrifft.
  3. Die Ranking-Faktoren sind je nach Branche unterschiedlich. Searchmetrics hat in einer aktuellen Studie Hinweise auf individuelle Rankings gefunden.
  4. Wenn alte Inhalte, die keine Aufrufe haben, entfernt werden, kann das das Seiten-Ranking nachhaltig boosten. Es gilt die Devise: „Mehr Inhalt sorgt nicht zwangsläufig für bessere Rankings.“ Denn Schrottinhalte verschwenden nur das Crawlerbudget.
  5. Der General Marco Janck hat es ja schon auf dem SEO-Day in Köln verkündet, aber auch Markus Tober ist sich sicher: Die Tendenz geht hin zu Holistic Landingpages!

Wenn Ihr Euch Markus Tobers Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video von Markus Tobers Auftritt auf dem Searchmetrics Summit:

Bartosz Goralewicz verrät Geheimnisse über den Google Bot

Bartosz Goralewicz auf dem Searchmetrics Summit 2017
Mit dem Google Bot auf Du und Du: Bartosz Goralewicz

Was die eigenen Geheimnisse angeht, ist Google in der Regel mehr als diskret. Bestes Beispiel hierfür sind die ab und zu getätigten Aussagen John Muellers, die es mit ihrem Inhalt oft eher an die Sprüche des Orakels von Delphi erinnern. Auftritt Bartosz Goralewicz, der den Zuhörern einen „Advanced Technical SEO-in-depth Look into Java-Script SEO und die Technologie, die hinter dem Google-Bot steckt“ ermöglichte.

Die Enthüllungen über den Google Bot auf dem Searchmetrics Summit

  • Die Basis des Google Bots ist Chrome 41 (sagt laut dem Vortragenden „ein Google- Mitarbeiter“).
  • Anschließend gab er eine Übersicht der indexierbaren JS Frameworks. In einem aufwändigen Test, nachzulesen hier, wurden alle Frameworks untersucht. Die Ergebnisse des Tests in kompakter Form:
  • Teilweise werden Seiten auch nach sechs (6!) Monaten immer noch nicht indexiert.
  • Für die Top-Seiten gilt das nicht, denn diese werden größtenteils immer schnell indexiert. Unterseiten hingegen gehören zu den Verlierern, denn sie werden meist überhaupt nicht vom Google Bot angeschaut, geschweige denn, indexiert.
  • Der Google Bot ist nicht gerade geduldig und wartet deshalb erst, bis client-seitig gerendert wurde. Das hat sich Netflix zu Herzen genommen und es geschafft, dank einem Wechsel von einem client-seitigen JS-Rendering der react.js zu einem server-seitigen Rendering die Startup Time um 70 % zu verringern. Infolgedessen hat sich die Performance der Seite um 50 % verbessert. Konkurrent Hulu hat indes auf einen Wechsel verzichtet. Das Resultat: Seitdem stürzt die Seite ab, wenn man die Sistrix-Sichtbarkeiten anschaut (siehe hier)
  • Noch ein wichtiger Tipp im Bezug aufs Indexing: Der Google Bot nutzt nur http/1.1 und ist damit wesentlich langsamer als http/2, weil er die Requests in einzelne Blöcke aufsplittet – limitiert durch die browser settings. Mehr dazu findet Ihr im Blog von moz.com

Bastian Grimm bringt Ihre Webseite auf Usain-Bolt-Speed

Bastian Grimm von Peak Ace ist SEO-Experte und leidet, genau wie der durchschnittliche Online-User, extrem unter Seiten, die sich nur im Schneckentempo aufbauen und haut nach etwa 2 Sekunden ab, wenn bis dahin nichts oder kaum etwas zu sehen ist.

Und da auch Suchmaschinen lahme Seiten abstrafen, gab er in seinem Vortrag „International Site Speed: A complete Guide to Super-Speed around the world“ ein paar kluge Tipps und Lösungen dafür, wie und mit welchen wichtigen Tools er der Schnecke Beine macht und sie zum Geparden tunt. Hier seine wichtigsten Anmerkungen, aufgegliedert in a) Die großen Speedkiller, b) Lösungsansätze und c) Die wichtigsten Tools:

a) Die Speedkiller

  1. Es ist wichtig, den Unterschied zwischen First Paint, First Contentful Paint, First Meaningful Paint und Time to Interactive zu kennen. Finde ich auch, wäre aber zu ausführlich, um es hier auszuwalzen. Deshalb mein Tipp: Hier findet Ihr alles kompakt erklärt von Google selbst!
  2. Verantwortlich als größte Speed-Killer im Sinne der Anklage sind TTFB und die Anzahl der http-Requests, u. a. von Java-Scripts und Tracking-Pixeln
  3. Ebenfalls weit vorne beim Verlangsamen der Ladezeiten: Custom Fonts! Z. T. werden 115 kb an Fonts nachgeladen, ehe die Seite weiterlädt. Eine Lösung hierfür: Fontloader! Doch Achtung: Sobald diese geladen sind, ändert sich die Schrift automatisch.

b) Lösungsansätze für Probleme mit der Site Speed

  1. Verkleinert die CSS-Styles und das Java Script!
  2. Komprimiert Eure Bilder (z. B. mit tinyjpg)!
  3. Nutzt asynchrone Requests, denn der Browser wartet nicht, bis die Inhalte komplett geladen sind, bevor er weitermacht.
  4. Lasst externe Domains nachladen (die dann wieder in IP-Adressen aufgelöst werden müssen). Also: DNS-Prefetch und DNS Pre-Connect nutzen, denn diese beschleunigen die Seite deutlich. Mehr Infos hierzu findet Ihr hier.
  5. Schaut Euch häufige Conversion-Pfade an und ladet beim Aufruf einer bestimmten Seite direkt die oft darauffolgenden Seiten via Pre-Render vor (z. B. in einem Warenkorb-Pfad)!
  6. Bringt Eure Seite schnellstmöglich auf http/2, denn diese Seiten laden Inhalte parallel ohne Request-Begrenzung.

c) Die wichtigsten Tools, die für Speed sorgen

  1. Hört auf, Google Pagespeed zu benutzen (Dieser Score wird demnächst entfernt)!
  2. Nutzt stattdessen lieber Webpagetest.org. Mit diesem Tool könnt ihr Ladezeiten von verschiedenen Browsern und in unterschiedlichen Regionen testen.
  3. Ebenfalls sehr hilfreich: Google Lighthouse. Dieses Tool ist im Chrome Inspector unter den Audits versteckt.
  4. Track Paint Timings könnt Ihr Euch via Script und Google Analytics anschauen, siehe hier.
  5. Das Tool Critical CSS lädt wichtige CSS Styles bereits inline im Header, kostet 2 $, gibt es ganz ähnlich aber auch hier als Freeware.

Wenn Ihr Euch Bastian Grimms Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video von Bastian Grimms Auftritts auf dem Searchmetrics Summit:

Björn Beth vs. the Big Hairy Relaunch Monster

Björn Beth auf dem Searchmetrics Summit 2017
Auch hairy, aber kein Monster: Björn Beth auf dem Searchmetrics Summit

Relaunches sind wichtig, aber, jeder im Online Marketing weiß es, Relaunches können auch furchtbar anstrengend sein und schrecklich schiefgehen. Wie Ihr es schafft, das „Big Hairy Relaunch Monster“ möglichst klein zu halten, das erklärte Björn Beth auf dem Searchmetrics Summit ausführlich. Hier sein Beitrag in Kurzform, in 6 Punkten.

6 Regeln für den Relaunch

  1. Vor einem Relaunch sollte sichergestellt werden, dass die Verantwortlichkeiten klar definiert sind. Björn Beth empfahl als Methode, um Ärger und Probleme zu vermeiden, die RACI-Methode! Achtung: NICHT die Raki-Methode mit „k“, die bestenfalls nach einem misslungenen Relaunch angewendet werden sollte:

    via GIPHY

  2. Ein Staging Environment MUSS unbedingt vorhanden sein.
  3. Als SEO-Tool empfiehlt er Fetch & Render as any Bot.
  4. Wer heute relauncht, sollte immer HTTP2 nutzen!
  5. Ein weiteres sinnvolles Tool, das das Verhalten der Suchmaschinen-Bots in Echtzeit verfolgt, außerdem noch andere Bots erkennt und auch Alerting bietet: Logrunner.io.
  6. Zwar bekannt, aber dennoch wird es oft bei einem Relaunch vergessen oder verhuddelt: Die Disavow-Files sollten, z. B. bei einer Umstellung von http auf HTTPS, immer ein Update erhalten.

Wenn Ihr Euch Björn Beths Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video von Björn Beths Auftritts auf dem Searchmetrics Summit:

Christian Oliveira, AMP und das lügnerische Analytics-Tool

Christian Oliveira auf dem Searchmetrics Summit 2017
Einfach und nicht vierfach auf dem Searchmetrics Summit: Christian Oliveira

Ein ganzes Jahr hat es gedauert, bis nach dem Relaunch von AMP endlich ein massiver Fehler gefixt wurde. Das Problem, an dem Google so lange herumdokterte: Durch den Einsatz von AMP wurde ein einzelner User teilweise bis zu vierfach gezählt.

Nicht schön, aber wir als Berliner freuen uns, wenn ein Vorhaben in nur einem Jahr fertiggestellt werden kann. Stichwort BER, Stichwort Googles 2. Campus, Stichwort Auszählung der Bundestagswahl-Stimmen … Danke, Christian Oliveira, für den unterhaltsamen Beitrag auf dem Searchmetrics Summit.
Wenn Ihr Euch Christian Oliveiras Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video von Christian Oliveiras Auftritts auf dem Searchmetrics Summit:

Gianna Brachetti-Truskawa und typische HREFLANG-Fehler

Gianna Brachetti-Truskawa auf dem Searchmetrics Summit 2017
Alles, was Sie über hreflang-Fehler wissen wollen, aber nie zu fragen wagten, weiß Gianna-Brachetti-Truskawa

Gianna Brachetti-Truskawa klärte die Anwesenden über die zehn üblichsten Fehler, die beim hreflang passieren, auf. Für mich besonders interessant in ihrer Liste waren zwei Sachen. Zum einen der Tipp, kein Canonical mit hreflang zu verwenden, da dies sonst zum Crawling-Stopp der Copy-Domain führen kann. Ebenfalls sehr hilfreich: Das hreflang Tags Testing Tool.

Spiegel Online erklärt Google News

Insa Winter und Raphael Raue von Spiegel Online auf der Searchmetrics Summit 2017
Wissen, wie’s geht: Insa Winter und Raphael Raue von Spiegel Online

Insa Winter und Raphael Raue von Spiegel Online präsentierten einen Einblick in bzw. Überblick über Google News. Zuerst zeigten Sie sechs Regeln auf, die über die Aufnahme in die News-Funktion entscheiden:

Die 6 Regeln für Google News

  1. Es muss regelmäßig Content erstellt werden.
  2. Es muss mehr als einen Autor geben.
  3. Die Themen müssen aktuell sein.
  4. Der Text muss aus wenigstens 1.000 Zeichen bestehen.
  5. Die Artikel müssen einen Neuigkeitswert haben – Wiederveröffentlichungen von Evergreens haben keine Chance auf Veröffentlichung.
  6. Im Artikel selbst sollten auch anerkannte Experten erwähnt werden.

Sind alle die o. g. Kriterien erfüllt, wird man von Google manuell freigeschaltet und kann seine Artikel in Basic HTML, also ohne jedweden Schnickschnack wie z. B. JS vor dem Artikel, uploaden. Wichtig hierbei: Es ergibt wenig Sinn, jedweden Content rauszuballern! Stattdessen sollte nur dann publiziert werden, wenn ein Interesse am Thema bei möglichen Lesern vorhanden ist.

Die Veröffentlichung auf AMP zielt weniger darauf ab, Conversions zu erzielen. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der eigenen Brand. Gelingt es einem, die News richtig auszuspielen, kann man Nachrichten zur eigenen Brand sogar dominieren.
Wenn Ihr Euch Insa Winters und Raphael Raues Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video ihres Auftritts auf dem Searchmetrics Summit:

Das Maschinengewehr des Digital Marketings entführt uns in die Zukunft

Jono Alderson von Distilled auf der Searchmetrics Summit 2017
Spricht schneller als sein Schatten: Jono Alderson von Distilled

Das Beste kommt zum Schluss! Nichts gegen die anderen Speaker, aber Jono Alderson von Distilled lieferte mit Abstand den unterhaltsamsten Vortrag des gesamten Searchmetrics Summit. Der Titel: „Digital Marketing is dead. Survival Tips for what comes next.“ Also lassen wir den gleichzeitig auch rasantesten Speaker mal vortragen, der in seinem Rede-Ttempo an Menschen wie den hier erinnerte:

Los geht’s, yada yada yada … mit den generellen Trends:

Die Zukunft des Digital Marketings. Yada, yada, yada

  1. Eine Milliarde neuer Nutzer werden ganz bald ins Internet kommen.
  2. 3D-Druck wird immer mehr in unseren Alltag integriert. Die Folge: Dadurch entfällt bald der Zwischenschritt der Lieferung.
  3. Assistants werden in naher Zukunft klassische Hilfsfunktionen übernehmen.
  4. Software und Roboter ersetzen jetzt schon viele Arbeitskräfte.
  5. Brands sind sehr vertikal aufgestellt, haben aber gleichzeitig kaum oder keine Einsicht in die Tiefe.
  6. Diverse Marken werden vom Markt verschwinden. Ursache: Sie sind Neuem gegenüber wenig aufgeschlossen und zu sehr im Traditionellen verhaftet. Die Konkurrenz hingegen wächst und es gibt immer mehr alternative Produkte. So weit so gut, yada, yada, yada …

    via GIPHY

Aber überall, wo es ein Problem gibt, ist immer die Chance für eine Lösung vorhanden. Und das gilt erst recht, wenn man sich auf dem Searchmetrics Summit befindet. Zwei Lösungen nannte dann auch Jono Alderson. Die erste: „Weg vom Kanaldenken!“ und „Hin zu einem ganzheitlichen Prozess!“ Das Beispiel, das er nannte: „Eine Aufteilung in Creation, Fulfillment und Retention“. Ebenfalls für jede Marke ein absolutes Muss bzw. ideal: Bevor überhaupt ein Bedarf entsteht, sollte man die Möglichkeit zur Deckung eben dieses Bedarfs schon besitzen.

Wenn Ihr Euch Jono Alderson Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video von Jono Aldersons Auftritt auf dem Searchmetrics Summit:

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SEMrush-Studie enthüllt: Die 17 wichtigsten Ranking-Faktoren des Jahres https://www.online-marketing.de/semrush-studie-die-wichtigsten-ranking-faktoren-des-jahres/ https://www.online-marketing.de/semrush-studie-die-wichtigsten-ranking-faktoren-des-jahres/#respond Thu, 16 Nov 2017 13:53:59 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3661 600.000 Keywords aus den unterschiedlichsten regionalen Datenbanken und Ländern hat SEMrush in seiner neuesten Studie der Ranking-Faktoren ausgewertet. Die Aufgabenstellung: Die Identifizierung von Ranking-Faktoren und deren anschließendes … tja, ich wiederhole mich, aber egal … Ranking nach Bedeutung. Wichtig: Insgesamt wurden die vier Ranking-Faktoren Onpage, Offpage, User Signals und Traffic analysiert. Hier das Ergebnis: Die Auswertung […]

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600.000 Keywords aus den unterschiedlichsten regionalen Datenbanken und Ländern hat SEMrush in seiner neuesten Studie der Ranking-Faktoren ausgewertet. Die Aufgabenstellung: Die Identifizierung von Ranking-Faktoren und deren anschließendes … tja, ich wiederhole mich, aber egal … Ranking nach Bedeutung. Wichtig: Insgesamt wurden die vier Ranking-Faktoren Onpage, Offpage, User Signals und Traffic analysiert. Hier das Ergebnis:

Die Top-Ranking-Faktoren 2017 by SEMrush
Die SEMrush-Rangliste der Ranking-Faktoren (©SEMrush)
Details zur SEMrush-Rangliste der Ranking-Faktoren 2017 (©SEMrush)
Noch ein paar Zahlen im Detail zum SEMrush-Ranking-Ranking (©SEMrush)

Die Auswertung der Ranking-Faktoren

Wenn Sie eher ein Zahlenmensch sind, dann sind Sie mit den oben gezeigten Tabellen von SEMrush wahrscheinlich schon glücklich. Für alle anderen, haben wir hier noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse in einer Liste zusammengefasst:

Die 6 wichtigsten Erkenntnisse aus dem SEMrush-Ranking 

  1. Ruft der User Ihre Seite direkt auf, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Ihre Domain eine hohe Autorität besitzt. Damit bleibt direkter Webseite-Traffic nach wie vor der Rankingfaktor Nummer 1 vor allen anderen.
  2. Auf den Medaillenplätzen liegen Nutzersignale wie die Verweildauer, die Absprungrate sowie die besuchten Seiten pro Sitzung. All diese Faktoren signalisieren: Diese Domain besitzt eine hohe Relevanz und eine ebensolche Qualität.
  3. Ein gutes Backlink-Profil ist immer noch einer der wichtigsten Bausteine für ein gutes Ranking. Das zeigt der gemeinsame Platz Nummer 5 der vier Rankingfaktoren „Referring-Domains“, „Backlink-Anzahl“, „Follow-Backlinks“ und „Referring-IPs“. Einzig die Ankertext-Faktoren fallen aus diesem Schema und sind weiter hinten in der Rangliste zu finden.
  4. HTTPS rules! Und das gilt vor allem für Keywords, die ein hohes Suchvolumen haben. Schaut man sich nun Keywords mit geringem Suchvolumen an, stellt man fest: Hier ranken auch Webseites ohne HTTPS-Implementierung noch gut. Eine Umstellung ergibt hier ranking-technisch hochwahrscheinlich Sinn.
  5. Jeder SEO kennt das Onpage-Standardprogramm: Die Optimierung der Onpage-Elemente. Stichwort Keyword-optimierte Meta-Description, Title, Body, Keyword-Dichte … aber sooo relevant ist diese Arbeit dann doch nicht – jedenfalls im Vergleich mit anderen Rankingfaktoren. Das Fazit: Onpage-Faktoren sind absolut nicht unwichtig, ABER für ein Gutes Ranking muss man mehr tun!
  6. C       o       n       t       e       n       t ist nicht gleich Content. Oder im Bezug auf die Rankingfaktoren ausgedrückt: Die Länge des Content ist beim Ranking entscheidend. Es zeigt sich: Ein hohes Suchvolumen für ein Keyword lässt die Webseiten ranken, die zum Keyword auch ausführlichen Content liefern. Das zeigt sich in der SEMrush-Studie daran, dass „langer Content“ beinahe so wichtig ist wie ein gutes Backlink-Profil.

Unser Fazit zur SEMrush-Studie 2017: SEO & Branding

Direkter Webseiten-Traffic ist King. Brand Building lohnt sich also. Jedes Unternehmen im Online Marketing sollte SEO-Maßnahmen intensiver nutzen, um so seine Brand bekannter zu machen. Zwei wichtige und erfolgsversprechende Mittel zum Zweck: Das Erstellen von Content, der Markenbewusstsein schafft UND auch sprechende bzw. leicht zu merkende URLs.

Ebenfalls interessant und wichtig: Die ersten vier Plätze auf dem Treppchen sind alle von User Signals belegt. Das zeigt, wie wichtig es für Unternehmen ist, die eigene Web-Präsenz auf die User bzw. die UX zu optimieren.

Titelbild: Photo by Marvin Ronsdorf on Unsplash

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