Vicky Leithiger, Autor auf spacedealer Online Marketing Blog Mon, 21 Jun 2021 08:42:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Google: Einführung der Auto Applied Recommendations (AAR) https://www.online-marketing.de/google-einfuehrung-der-auto-applied-recommendations/ https://www.online-marketing.de/google-einfuehrung-der-auto-applied-recommendations/#respond Thu, 25 Feb 2021 15:41:38 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=7527 In den letzten Jahren hat Google seine Suite von automatisch angewendeten Empfehlungen (Auto Applied Recommendations, übersetzt: “automatisch anwendbare Empfehlungen”) erweitert. Hierbei handelt es sich um AI-gesteuerte „Verbesserungen“ an Textelementen und Display-Anzeigen, die in Google geschaltet werden. Was mit dem Hinzufügen von Anzeigenblöcken zu Textanzeigengruppen begann, hat sich zu einer Liste von bearbeitbaren Optionen entwickelt. Im […]

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In den letzten Jahren hat Google seine Suite von automatisch angewendeten Empfehlungen (Auto Applied Recommendations, übersetzt: “automatisch anwendbare Empfehlungen”) erweitert. Hierbei handelt es sich um AI-gesteuerte „Verbesserungen“ an Textelementen und Display-Anzeigen, die in Google geschaltet werden. Was mit dem Hinzufügen von Anzeigenblöcken zu Textanzeigengruppen begann, hat sich zu einer Liste von bearbeitbaren Optionen entwickelt. Im Moment befindet sich die Auto Applied Recommendations Funktion noch in der BETA-Phase und wir werden uns in diesem Beitrag genauer anschauen, wobei uns die Auto Applied Recommendations helfen können.

Wie funktionieren Automatisch Anwendbare Empfehlungen?

Die Empfehlungen werden individuell auf deine Google Ads Kontoeinstellungen ausgerichtet. So empfiehlt das System Änderungen an deinen Geboten, Keywords oder Anzeigen. Auf lange Sicht kann die Umsetzung einzelner Optimierungsvorschläge die Kampagnenleistungen steigern. Des Weiteren steigert die Umsetzung einer Empfehlung prozentual den Qualitätsfaktor. Ein hoher Qualitätsfaktor ist wichtig, denn er gibt Google Aufschluss über die Leistungsfähigkeit des Kontos. Da die AAR auf jedes Konto individuell abgestimmt werden, sind ggf. nicht in jedem Konto alle Empfehlungstypen vorhanden.

Folgende Empfehlungskategorien gibt es:

Gebote und Budgets: Hier kann unter anderem aus verschiedenen Gebotsstrategien die zum Geschäftsziel passende ausgewählt werden. Von Klicks maximieren bis Ziel-ROAS sind alle bekannten Strategien vertreten.

Anzeigen und Erweiterungen: Mit den Empfehlungen in dieser Kategorie sollen die Anzeigenleistung und die Klickrate gesteigert werden können. So z.B. kann die Anzeigenrotation optimiert werden, es können neue Versionen von bestehenden Anzeigen erstellt werden oder Erweiterungen mit Zusatzfunktionen hinzugefügt werden.

Keywords und Ausrichtung: Durch die Anwendung der Empfehlungen aus dieser Kategorie sollen mehr Nutzer erreicht werden, die an dem jeweiligen Angebot interessiert sind. Hierfür gibt es z.B. Optionen zum Hinzufügen von Zielgruppenberichten oder Keywords (auch negative), zur Erstellung von DSAs oder um die Ausrichtung auszuweiten.

Fehlerbehebung: Hierdurch werden Anzeigentexte korrigiert, die aufgrund redaktioneller Probleme nicht freigegeben wurden.

So kann dich Auto Applied Recommendations unterstützen

 

  • Best Practices skalieren: Mit dieser Funktion kannst du maßgeschneiderte Empfehlungen anwenden, die auf den Einstellungen und Zielen deiner Kunden basieren. Ziel ist es, keine Gelegenheit mehr zu verpassen, um mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten.
  • Leistung verbessern: Google berücksichtigt den Leistungsverlauf, die Kampagneneinstellungen und Trends, um sicherzustellen, dass die relevantesten Empfehlungen angewendet werden, um die Ergebnisse zu verbessern. Anhand der Empfehlungen bringst du deine Keywords, Anzeigen und Kampagnen stetig auf den neusten Stand und hältst Einstellungen aktuell.
  • Effizienz steigern: Die Zeit für die Aufwendung manueller Arbeit soll dadurch sinken. Google entdeckt offene Optimierungspotentiale und implementiert Empfehlungen, die sich positiv auf das Ads Konto und die Kampagnenleistungen auswirken sollen. Empfehlungen zeigen dir, wie du dein Budget effektiv einsetzt.

Das sagen wir dazu:

Die AAR bieten eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten, von denen bei jedem Konto individuell geschaut werden sollte, welche sinnhaft sind (z.B. Redundante Keywords entfernen) oder welche lieber nicht benutzt werden sollten, da sonst zu viel Kontrolle an die Maschine abgegeben wird. Behaltet eure Anzeigenkonten im Blick. Du kannst die Anwendung der Empfehlungen von Google im Control Center für automatisch anwendbare Empfehlungen steuern und auch deaktivieren. Hier sind auch die Änderungen, die durch AAR vorgenommen wurden, einsehbar und können ggf. rückgängig gemacht werden.

Du bist auf der Suche nach Experten, die dich bei Google Ads Kampagnen oder speziell im Umgang mit den Empfehlungen beraten? Als Google Premium Partner unterstützen wir dich hier sehr gerne – zu unserem Search Engine Advertising (SEA) Portfolio.

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#4 Digital Morning Kick: diesmal zum Thema Search Engine Advertising (SEA) im B2B https://www.online-marketing.de/4-digital-morning-kick-suchmaschinenwerbung-fuer-b2b/ https://www.online-marketing.de/4-digital-morning-kick-suchmaschinenwerbung-fuer-b2b/#respond Mon, 11 Nov 2019 13:50:30 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=5568 Rückblick auf das vierte Treffen unserer kostenlosen Frühstücksserie zum (noch) schlauer werden! Es ist klasse, wie gut unsere neue Frühstücksreihe ankommt und wie bereichernd der persönliche Austausch ist. Aber natürlich möchten wir das Wissen auch an diejenigen weitergeben, die nicht dabei sein konnten. Live und in Farbe hatten am 05. November die spacedealer Nina Rix […]

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Rückblick auf das vierte Treffen unserer kostenlosen Frühstücksserie zum (noch) schlauer werden!

Es ist klasse, wie gut unsere neue Frühstücksreihe ankommt und wie bereichernd der persönliche Austausch ist. Aber natürlich möchten wir das Wissen auch an diejenigen weitergeben, die nicht dabei sein konnten. Live und in Farbe hatten am 05. November die spacedealer Nina Rix (Head of SEA), Antje Bauer (Senior SEA Manager) und Lisa Köhler (SEA Manager) ihr Expertenwissen und ihre Erfahrung aus dem Bereich Suchmaschinenwerbung im B2B-Bereich weitergegeben. Es gab viel Know-how und direkt umsetzbare Tipps und Methoden zur Suchmaschinenwerbung für Unternehmen.

Nina Rix vom SEA Team
Nina Rix vom SEA Team

Hier kommen die wichtigsten Punkte des Digital Morning Kicks zum Thema SEA:

B2B: Wo liegen die Besonderheiten in der Kundenakquise?

Einen besonderen Fokus legt das B2B-Marketing auf die Händlerbeziehungen, die langfristig aufgebaut werden sollen. Oft wird ein kleinerer Markt ins Visier genommen, auf dem der Kaufprozess dafür umso komplexer und länger ist. Das primäre Ziel ist die Neukundengewinnung, deswegen sind Aufklärungselemente besonders wichtig.

Die B2B-Touchpoints sind im Online-Marketing u.a.:

  • Google / Bing
  • Xing / LinkedIn
  • Veranstaltungen / Messen
  • Blog
  • Homepage
  • YouTube
  • Telesales
  • Display
  • Facebook
  • Slideshare
  • Twitter
  • Podcast

 

Als Google Partner erhalten wir viele Tipps für Ads, die wir für unsere Kunden nutzen

Google empfiehlt beispielsweise die Nutzung von Search, YouTube und Shopping bei Google-Anzeigen zu nutzen.

Beim Targeting der Search-Werbung ist es wichtig, die Performance der Standorte im Blick zu haben und Gebotsanpassungen zu nutzen. Wer eine personalisierte Vorteilskommunikation innerhalb der Anzeigen nutzt und alle relevanten Anzeigenerweiterungen verwendet, der befindet sich bei Search-Anzeigen bereits auf Erfolgskurs!

Das Werben innerhalb der Google-Shopping-Suche ist ebenfalls erfolgversprechend. Denn oft ist Shopping ein Erstkontakt in der Customer Journey und besitzt deswegen hohe Relevanz für die Neukundengewinnung. Außerdem ist die Suche in Shopping-Ergebnissen per se relevant, da direkt auf Produktebene und mit einer Kaufabsicht gesucht wird. Herausforderungen bestehen darin, dass Brutto- und Nettopreise im Webshop ausgewiesen werden müssen. Außerdem müssen die B2C-Kunden mit einer Methodik ausgeschlossen werden, wenn diese nicht avisiert werden sollen. Und: Die AGB müssen explizit für B2C und B2B-Kunden erwähnt werden.

Aktuell in der Beta-Phase: neue Features, die den Google-Partnern bereits zur Verfügung stehen!

Seit April diesen Jahres gibt es zusätzliche Features für Google, das Google Display Netzwerk (GDN), Google Shopping und YouTube. Anzeigen können in einer Beta-Version durch Google-Partner zum Beispiel nach unterschiedlichen Branchen oder der Größe des Arbeitsgebers ausgerichtet werden. Die Ansprache wird also noch genauer, unsere ersten Erfahrungen sind durchweg positiv!

Microsoft bietet mit Bing Ads viele Vorteile im B2B-Geschäft

Bing wird zwar weiterhin deutlich weniger als Suchmaschine genutzt als Google (ungefähr 10-15 % des Traffics im Vergleich zu Google), bietet aber gerade in der B2B-Kommunikation einiges an Potenzial. So laufen eine hohe Anzahl an Betriebsrechnern mit Microsoft, auf denen Bing als Standardsuchmaschine voreingestellt ist. Gerade Mitarbeiter während der Arbeit sind so besonders häufig auf Bing unterwegs – inklusive des Partnernetzwerkes mit Yahoo & AOL.

Ein weiterer Vorteil von Bing Ads liegt darin, dass es im Gegensatz zu Google Shopping keine strengen Anforderungen und Restriktionen gegenüber B2B Advertisern gibt.

Auch eine Ansprache der LinkedIn Nutzer direkt über die Bing Suchmaschine ist möglich und naturgemäß im B2B-Werbebereich sehr attraktiv. Es können Suchkampagnen, Microsoft Shopping Campaigns und Zielgruppenkampagnen an LinkedIn Nutzer ausgespielt werden.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Google Shopping, GDN, YouTube oder Bings Ads gemacht? Tauscht Euch mit uns aus – wir freuen uns auf Eure Meinungen. Und natürlich auf ein persönliches Treffen beim Digital Morning Kick.

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SMX München 2019 – Wir verlosen ein Konferenzticket – jetzt ganz schnell sein! https://www.online-marketing.de/verlosung-ticket-smx-muenchen/ https://www.online-marketing.de/verlosung-ticket-smx-muenchen/#comments Sun, 10 Mar 2019 09:40:48 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=5380 Für alle diejenigen, die noch kein Konferenzticket für die SMX Konferenz am 02. & 03. April in München haben oder denen das Ticket zu teuer ist, verlosen wir jetzt noch schnell ein Ticket. Ja, ihr lest richtig! Also beeilt Euch. Hier die Bedingungen für Deine Gewinnchance: Zuerst bitte spacedealer auf Facebook abonnieren oder den Beitrag […]

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Für alle diejenigen, die noch kein Konferenzticket für die SMX Konferenz am 02. & 03. April in München haben oder denen das Ticket zu teuer ist, verlosen wir jetzt noch schnell ein Ticket. Ja, ihr lest richtig!

Also beeilt Euch. Hier die Bedingungen für Deine Gewinnchance:

Teilnahmeschluss ist der 28. März 2019, 12 Uhr.
Mehr Infos wie Referenten, Sessions, Workshops und das Programm zur Konferenz findet ihr hier.

Das Gewinnspiel ist beendet und der/die Gewinnerin wurde ausgelost. Den Anderen, die nicht gewonnen haben, danken wir für die Teilnahme. Wer trotzdem noch zur SMX gehen will, kann über den Rabattcode SPACEDEALERSMX 15% auf den Normalpreis sparen.

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spacedealer verlost Ticket für den Merchantday am 3. Mai in Hannover! https://www.online-marketing.de/verlosung-ticket-merchantday/ https://www.online-marketing.de/verlosung-ticket-merchantday/#comments Wed, 20 Feb 2019 08:00:01 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=5322 Aber nicht nur das. Wir bieten Euch auch einen Rabattcode über 20% für Eure Tickets zur E-Commerce-Konferenz an. Aber Moment. Eins nach dem anderen. Gucken wir noch einmal genau hin – auf diese Konferenz… Merchantday – was, wann, wo und warum? Schon zum dritten Mal findet der Merchantday, die Amazon-Konferenz, am 3. Mai in Hannover […]

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Aber nicht nur das. Wir bieten Euch auch einen Rabattcode über 20% für Eure Tickets zur E-Commerce-Konferenz an. Aber Moment. Eins nach dem anderen. Gucken wir noch einmal genau hin – auf diese Konferenz…

Merchantday – was, wann, wo und warum?

Schon zum dritten Mal findet der Merchantday, die Amazon-Konferenz, am 3. Mai in Hannover statt. Sie beinhaltet viele Workshops, Panels und Aussteller zu den Themen E-Commerce und Marketplace. Seit 2017 wächst die Konferenz Jahr für Jahr. Gestartet ist sie mit ca. 300 Teilnehmern, in 2018 waren es schon 660 und für dieses Jahr werden noch mehr Aussteller und Fachbesucher erwartet. Die Frage nach dem warum erübrigt sich eigentlich, denn:

Der Merchantday bringt Euch neues Wissen im E-Commerce, Austausch mit Profis, viele Impulse und jede Menge frische Motivation, das Wissen gleich umzusetzen! Wir lassen es uns nicht entgehen.

spacedealer sind vor Ort und schicken Euch ebenfalls auf den Merchantday!

Wir verlosen ein Ticket für den Merchantday. Gewinnen geht so:

Wir drücken die Daumen und freuen uns, Euch vor Ort zu treffen! Teilnahmeschluss ist der 25. März 12 Uhr. Wir benachrichtigen den Gewinner oder die Gewinnerin per E-Mail (bitte mit einer gültigen E-Mail-Adresse kommentieren).

spacedealer Rabattcode einlösen und 20% für Euer Ticket beim Merchantday sparen!

Wir bieten außerdem einen spacedealer Rabattcode für die Tickets zum Merchantday am 3. Mai in Hannover an. Gebt einfach beim Bestellvorgang den spacedealer Rabattcode: AVONJR ein und erhaltet 20 % Nachlass auf Eure Tickets.

Die Tickets kosten normalerweise 149,00 € (für Start-Ups), 229,00 € für Gruppen ab 3 Personen und 299,00 € (Standard-Ticket).

Na dann: See you in Hannover bei vielen Fachvorträgen mit Wissenstransfer, Networking mit der Branche und last but not least Party mit Snacks und Drinks.

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Ab Herbst blockt Safari Affiliate-Tracking. Die Lösung: Sitewide Tags. https://www.online-marketing.de/sitewide-tags-gegen-blockierung-affiliate-tracking-safari/ https://www.online-marketing.de/sitewide-tags-gegen-blockierung-affiliate-tracking-safari/#respond Wed, 22 Aug 2018 09:03:49 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=4623 Im September/Oktober 2018 kommt mit der neuen iOS 12 Version auch die Neuerung des Browsers Safari inklusive des Feature „Intelligent Tracking Prevention“ ITP 2.0 zum Einsatz. Mit diesem Schutzmechanismus wird die Nachverfolgung von Userdaten bei Drittanbietern – das Affilitate-Tracking – unterbunden. Bereits die Version ITP 1.0 hat das Tracking von Third Party Cookies erheblich erschwert […]

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Im September/Oktober 2018 kommt mit der neuen iOS 12 Version auch die Neuerung des Browsers Safari inklusive des Feature „Intelligent Tracking Prevention“ ITP 2.0 zum Einsatz. Mit diesem Schutzmechanismus wird die Nachverfolgung von Userdaten bei Drittanbietern – das Affilitate-Tracking – unterbunden.

Bereits die Version ITP 1.0 hat das Tracking von Third Party Cookies erheblich erschwert und auf einen Zeitraum von 24 Stunden nach dem Klick auf die Affilitate-Site beschränkt. Danach wurde das jeweilige Cookie gelöscht und blockiert.

Mit dem Update auf ITP 2.0 wird das Affiliate-Tracking ganz unterbunden. Das betrifft unter anderem auch Facebook-Like- und Share-Buttons oder das Google Ads Conversion Tracking.

Auch wenn Safari in Deutschland nur einen Marktanteil von ca. 12% hält, sperrt ITP 2.0 genügend Daten, um die Gesamtperformance im Tracking empfindlich zu stören. Zumal in der Branche bereits gedanklich durchgespielt wird, dass andere Browser-Anbieter nachziehen.

Deswegen gilt es, neue Wege im Affiliate-Tracking einzuschlagen und Third Party Cookies durch First Party Cookies zu ersetzen.

 

Die Antwort auf ITP 2.0: der Einsatz von Sitewide Tags

First Party Cookies (die zum Beispiel bei Google Analytics zum Einsatz kommen) sind nicht vom neuen Safari Feature betroffen. Wer also zukünftig auf diese Art der Cookies umsteigt, der kann weiterhin die Userdaten fest im Blick behalten. Hier kommen Sitewide Tags ins Spiel.

Es gibt bestimmte Tools, die sonst extern (Third-party-Cookie) gespeicherte Cookie-Informationen in einem Cookie mit der Advertiser-Domain speichern (First-Party-Cookies). Dazu ist es notwendig die Tags für diese Tools auf der gesamten Webseite, inkl. aller Unterseiten einer Domain einzusetzen: also die Tags Sitewide zu nutzen.

Unterschiedliche Anbieter haben verschiedene Arten von Sitewide-Tagging-Lösungen entwickelt – Google empfiehlt eine dynamische Variante wie zum Beispiel den gtag.js („Global Site Tag“). Diese kann auch in bestehende Google Tag Manager Setups integriert werden. Generell können die Sitewide Tags auch über PlugIns auf einer Website installiert werden.

 

Alle Vorteile von Sitewide Tags auf einen Blick

  • Online-Marketer bleiben auf dem aktuellen Stand bei Veränderungen der Tracking-Bedingungen. Dynamische Anpassungen und Features greifen sobald diese verfügbar sind.
  • Genaues Conversion-Tracking bleibt mit Sitewide Tags trotz eines sich ändernden Userverhaltens und neuer Browser-Restriktionen erhalten.
  • Anwendung und Schnittstellen für Marketing-Tools lassen sich leicht installieren: der Global Site Tag und der Google Tag Manager integrieren Sidewide Tags einfach und schnell in Google Ads, Floodlight Konfigurationen, 360°Ads, Kampagnen-Manager und Google Analytics.

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Die neue DSGVO kommt bald! https://www.online-marketing.de/neue-dsgvo-2018/ https://www.online-marketing.de/neue-dsgvo-2018/#respond Mon, 09 Apr 2018 09:46:59 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=4513 Am 25. Mai 2018 tritt die neue DSGVO in Kraft. Die wichtigsten Punkte dazu auf einen Blick! Es vergeht aktuell kaum ein Tag, an dem keine E-Mail mit aktualisierter Datenschutzverordnung in unserem Postfach landet. Auch einige Mails mit einer Bitte, sich erneut für den bereits lange und gern abonnierten Newsletter anzumelden oder sich für einen […]

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Am 25. Mai 2018 tritt die neue DSGVO in Kraft. Die wichtigsten Punkte dazu auf einen Blick!

Es vergeht aktuell kaum ein Tag, an dem keine E-Mail mit aktualisierter Datenschutzverordnung in unserem Postfach landet. Auch einige Mails mit einer Bitte, sich erneut für den bereits lange und gern abonnierten Newsletter anzumelden oder sich für einen vergessenen Newsletter abzumelden, sollte dieser nicht mehr gewünscht sein, trudeln derzeit vermehrt ein.

Die meisten User im Web fragen sich: ist neu anmelden Pflicht? Reicht der Hinweis eines Absenders auf das Abmelden? Muss das Impressum neu gemacht werden oder „nur“ die Datenschutzverordnung angepasst werden. Ja klar – die in jedem Fall. Nur wie?

Es herrscht Verwirrung. Um welche Daten geht es bei der DSGVO überhaupt?

Die neue Datenschutzverordnung bezieht sich auf alle personenbezogenen Daten. Das sind die Daten, mit denen eine natürliche Person bestimmbar gemacht werden kann, wie zum Beispiel Name, Geburtsdatum, Anschrift oder IP-Adresse.

Was ist also für die eigene Website zu tun? „Es kommt darauf an“, sagt der Jurist gern und in diesem Fall stimmt es einmal mehr, denn zum einen gilt die Schutzrichtlinie für jeden, der Daten von Usern im Internet erhebt und nutzt – egal, ob Großkonzern, Datenkrake, Technologieunternehmen, kleines mittleres Unternehmen oder Freiberufler mit eigener Website und Kontaktformular oder Newsletter.

Zum anderen enthält die DSGVO 99 Artikel und es gelten verschieden strenge Regeln je nach Größe und Rechtsform des Unternehmens. Bei einigen Artikeln sind sich selbst Fachleute nicht einig, wie diese auszulegen sind und richterliche Entscheidungen gibt es noch nicht.

Einige generelle Informationen zur DSGVO

Am 25. Mai 2018 sorgt die neue DSGVO für eine einheitliche Datenschutzgesetzgebung in der Europäischen Union. Sie gilt für Unternehmen mit Hauptsitz in der EU sowie für Unternehmen weltweit, die personenbezogene Daten von Individuen in der EU verarbeiten.

Die Grundlinien der Datenschutzgesetzgebung der EU bleiben bestehen, aber die DSGVO ist umfassender, legt strengere Standards fest und sieht drastische Strafen für Verstöße vor – von bis zu 4 % des weltweit erzielten Jahresumsatzes.

Für alle gilt: Es gibt ab jetzt höhere Hürden bei der Einwilligung von Nutzern zur Verwendung ihrer Daten und die User haben umfassendere Rechte im Hinblick auf Auskunft über ihre Daten sowie deren Übertragung.

Folgende Aspekte müssen in jedem Fall berücksichtigt werden:

  • Verbot mit Erlaubnisvorbehalt: Jede Datenverarbeitung bedarf einer gesetzlichen Erlaubnis. Bei Newsletteranmeldungen ist ein Douple-Opt-In-Verfahren zu verwenden (der User meldet sich an und muss in einem zweiten Schritt den Bestätigungslink aus einer E-Mail klicken).
  • Datensparsamkeit: Die Datenverarbeitung muss dem Zweck angemessen und sachlich relevant sein.
  • Zweckbindung: Die Daten dürfen nur für den Zweck genutzt werden, für den sie erhoben wurden.
  • Datensicherheit: Ein Schutz vor Datenmissbrauch muss gewährleistet sein.
  • Transparenz: Betroffene sollten wissen, dass und welche Daten von ihnen erhoben wurden.
  • Dokumentation: Die Datenerhebung muss dokumentiert werden.

 

Als Fazit gilt: Rechtssicher ist, wer seine Datenschutzerklärung von einem Juristen individuell anfertigen lässt oder über einen juristisch einwandfreien Impressumsgenerator überarbeitet. Bei einem Generator müssen allerdings alle Angaben fehlerfrei gemacht werden und allein das kann schon den einen oder anderen unbedarften Internetnutzer überfordern.

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spacedealer ist ausgezeichnet https://www.online-marketing.de/spacedealer-ist-ausgezeichnet/ https://www.online-marketing.de/spacedealer-ist-ausgezeichnet/#respond Thu, 22 Feb 2018 08:39:57 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=4456 spacedealer wurde zum wiederholten Male im Bereich Search Engine Advertising (SEA) ausgezeichnet. Doch damit nicht genug. Denn erstmals erhielten wir vom BVDW auch das neu eingeführte Qualitätszertifikat für Programmatic Advertising. Beide Zertifikate schaffen Transparenz und Orientierung in der deutschen Agenturlandschaft und bescheinigen uns erneut ganz offiziell Professionalität und eine hohe Kompetenz in den Bereichen strategische […]

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spacedealer wurde zum wiederholten Male im Bereich Search Engine Advertising (SEA) ausgezeichnet. Doch damit nicht genug. Denn erstmals erhielten wir vom BVDW auch das neu eingeführte Qualitätszertifikat für Programmatic Advertising.

Beide Zertifikate schaffen Transparenz und Orientierung in der deutschen Agenturlandschaft und bescheinigen uns erneut ganz offiziell Professionalität und eine hohe Kompetenz in den Bereichen strategische Beratung und operatives Kampagnenmanagement. Noch dazu betont es unsere hohe Arbeitsqualität sowie die große Zufriedenheit unserer Kunden.

spacedealer stärkt Vorreiterrolle im Programmatic Advertising

Das Qualitätszertifikat für Programmatic Advertising wurde erstmalig vergeben, insgesamt an 11 Agenturen in Deutschland. Wir freuen uns zu den wenigen Agenturen zu gehören, die dieses Zertifikat erhalten haben.

„Programmatic Advertising ist in Deutschland lange noch nicht so gängig wie in anderen Ländern. Der Grund hierfür sind die Skepsis bzgl. Transparenz und Kontrollmöglichkeiten auf Kundenseite. Der sensible Umgang mit Daten und das Thema Datenschutz allgemein spielen hier also eine besonders wichtige Rolle. Umso mehr freuen wir uns, mit dem Zertifikat ein Werkzeug zu haben, mit dem wir die Qualität unserer Leistung zertifiziert nachweisen können“, so Joanna Piekos, spacedealer Geschäftsführerin.

„Kunden dient das neue Programmatic-Advertising-Qualitätszertifikat als Orientierung bei der Partnerwahl. Der Prüfprozess des BVDW ist äußerst vielschichtig und intensiv. Es garantiert jedem Unternehmen, dass es mit einer zertifizierten Agentur zusammenarbeitet, die Leistungen mit hoher Qualität anbietet und somit echte Mehrwerte schafft“, so Joanna Piekos weiter.

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Tech meets Jazz: Die Collision Conf 2017 in New Orleans https://www.online-marketing.de/collision-conf-2017-in-new-orleans/ https://www.online-marketing.de/collision-conf-2017-in-new-orleans/#respond Tue, 16 May 2017 09:00:58 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3169 Zunächst ein großes Dankeschön an die Veranstalter der Collision Conf, die mir ein Women in Tech-Ticket kostenlos zur Verfügung gestellt hatten! Mit dem Gratisticket in der Tasche durfte ich vom 2. bis 4. Mai die Collision Conference in New Orleans besuchen. Das Beste dabei: Mit diesem Ticket hatte ich Zugang zu allen Konferenzen, Stages und dem […]

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Zunächst ein großes Dankeschön an die Veranstalter der Collision Conf, die mir ein Women in Tech-Ticket kostenlos zur Verfügung gestellt hatten! Mit dem Gratisticket in der Tasche durfte ich vom 2. bis 4. Mai die Collision Conference in New Orleans besuchen. Das Beste dabei: Mit diesem Ticket hatte ich Zugang zu allen Konferenzen, Stages und dem Women in Tech Roundtable auf der laut eigener Aussage „fastest growing tech conference in America“.

New Orleans von oben, Collision 2017
Im Anflug auf die Collision Conference 2017 in New Orleans.

Die Collision Conf 2017

Die Collision Conf ist eine ganz eigene Tech-Konferenz, ist sie doch eng verbunden mit dem New Orleans Jazz FestSeit 2017 bildet sie den Rahmen für mehrere eigene Panels zu diversen Fachthemen aus der Online-Marketing-, Tech- und Start-up-Branche.

Die einzelnen Veranstaltungen und Summits haben dann Namen wie AutoTech, binate.io, creatiff, FullSTK, MusicNotes, Panda Conf, Planet:tech, Saas Monster, Startup University, TalkRobot u. v. m..

Collision Conf, Tag 1: Pitch Stage, Panda, creatiff und der rostige Nagel

Auf dem Programm von Tag 1 der Collision 2017 standen gleich drei Punkte: Der Besuch der Pitch Stage, die Panda Conf sowie die creatiff-Bühne und der Sunset Summit im Rusty Nail. Auf der Pitch Stage präsentierten sich hauptsächlich allerlei Start-ups, die ihre unterschiedlichen Pitches und Business-Modelle präsentierten. Von hochmoderner E-Commerce Software über Cloud-basierte Logistik-Management-Systemen bis hin zu IoT-basierten Live-Event-Analyse-Lösungen für die Live-Sichtbarkeit von Veranstaltungen sowohl für Veranstalter als auch für Aussteller war alles dabei. Besonders schön dabei: Die Internationalität aller Anwesenden. Die USA waren natürlich am stärksten präsentiert, aber auch Mexiko und sogar Start-ups aus Tokio standen auf der Bühne in New Orleans.

Gut besucht und hoch interessant: Die Pitch Stage auf der Collision Conf
Deal or no deal, das ist hier die Frage auf der Pitch Stage.

Anschließend wechselte ich zur Panda Conf und der creatiff-Bühne. Im Mittelpunkt stand dort die große Frage, wie man als Brand bessere, engere und persönlichere Beziehungen zu seinen Kunden aufbauen kann.

Die fünf wichtigsten Erkenntnisse und Aussagen

  1. Erfahrungen sammeln und diese auch selbst persönlich erleben ist extrem wichtig, um so eine (noch) bessere Kundenbindung/-beziehung zu schaffen.
  2. Marken sollten sich Zeit nehmen, ihren Kunden genau zuzuhören. Nur wer seinen Kunden oder der Target Group genau zuhört und versucht, das Gesagte erstens zu verstehen und zweitens auch in Prozesse umzusetzen, verbessert seine Erfolgsaussichten nachhaltig.
  3. Bei Punkt 2 geht es allerdings nicht nur um Kundenbeziehungen. Ein Kunde kauft ein, zahlt, freut sich, wenn die Ware ankommt. Ein Fan hingegen folgt der Marke, ist tagesaktuell informiert über neue Produkte und damit loyaler als der ganz normale Kunde. Neben der Gewinnung von Fans, kommt es also auch besonders darauf an, diese Gruppe zu halten, zu unterhalten, sie zu hegen und zu pflegen.
  4. Zusammengefasst lautet das Credo, das sich aus den beiden zuletzt genannten Punkten ergibt: „It’s all about to become loyal brands!“. Das war auch die Kernaussage des hochkarätig besetzten Panels zum Thema „I want you to want me“.
Die creatiff-Bühne mit Kirsten Ward, Mark Krolick und Matt Staneff
Kirsten Ward (General Manager, Windows and Devices Marketing/Microsoft), Mark Krolick (Vice President, Marketing/United Airlines) und Matt Staneff (SVP of Customer Loyalty/T-Mobile) auf der creatiff-Bühne.

Start des dritten Tagespunkts bzw. Abend- und Nachtpunkts war für mich dann der „Sunset Summit at The Rusty Nail“. Nach dieser riesigen Aftershow Networking Party in einer legendären Location, ging es für mich dann kreuz und quer durch New Orleans durch diverse weitere Locations.

Collision Conf, Tag 2: Jessica Alba sagt ab. Stattdessen rappt Wyclef Jean!

Der zweite Tag der Collision Conference hatte weniger Online Marketing als Schwerpunktthema. Stattdessen stand mehr Tech im Fokus mit den bekannten Schlagworten AI, VR und Robotics, Chatbots etc. Die eigentlich fest eingeplante Schauspielerin und erfolgreiche Start-up-Entrepreneurin Jessica Alba war leider verhindert. Aber wenn der eine Weltstar ausfällt, dann holt man sich in den USA eben einfach den nächsten auf die Bühne. In diesem Fall war es Wyclef Jean. Der forderte zusammen mit dem CEO von Lava Records, Jason Flom, die Anwesenden zu einem „New Age of Activism“ auf.

Collision-Speaker 2017: Jason Flom und Wyclef Jean
Plattenboss Jason Flom (Lava Records) und Fugee Wyclef Jean.

Im Mittelpunkt des packenden Vortrags des Fugees: seine kurzzeitige Festnahme in LA am 21. März 2017, als man ihn für einen gesuchten Straftäter hielt. Er wurde mit vorgezogener Waffe bedroht und anschließend wurden ihm Handschellen angelegt. Stichwort: Black Lives Matter. Flom, selbst „caucasian“, sieht es auch dringend geboten, etwas gegen die Ungleichbehandlung von Schwarzen von der Polizei zu unternehmen. Dazu erzählte er eine Anekdote aus seiner Jugend. Ständig habe er versucht „to get arrested. I was always smoking pot. Had I been in the hood, I would have been arrested and had a record.” Jeans Antwort: „You get caught for weed, I’m smoking the same weed, but when the dude catch me he’s not givin‘ me the Willie Nelson pass. I’m getting the Lil Wayne pass.”

Gebt den Menschen eine Chance!

Zum Schluss appellierten Wyclef und Jason Flom an die Tech-Community, mehr Leuten aus Problem-Communitys eine berufliche Chance zu bieten. So ließen sich gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen. Den Menschen dort würde sich eine bessere Zukunftsperspektive bieten. Gleichzeitig sorge man als Unternehmen dafür, dass für viele das Abdriften in Straßengewalt und Gang-Strukturen verhindert würde. Trauriges Thema, wichtiges Thema. Dennoch ließ es sich der Ober-Fugee nicht nehmen, zum Abschluss des Gesprächs noch eine Kostprobe seiner multilingualen Rap-Kenntnisse zu geben. „Viel Spaß“, um es mit Wyclef zu sagen, beim Anschauen des Videos.

Wyclef Jean-Selfie
Selfie mit einem Fugee! Wyclef Jean und ich.

Und noch einen Celebrity schaute ich mir am zweiten Tag an: Mike Massimino, bekannt aus „Bing Bang Theory“, aber weitaus bekannter als ehemaliger Astronaut des Space Shuttles. Er gab im „Astronaut Talk“ Rede und Antwort zum Thema Teamwork, dem Leben an Bord eines Raumschiffes und seiner wahrscheinlich größten „Pioniertat“. Der Raumfahrer und Bestseller-Autor war nämlich der erste Mensch, der einen Tweet aus dem Weltraum absetzte. Das brachte ihm u. a. Ruhm und Ehre durch eine Saturday Night Live-Parodie ein.

Mike Massimino alias Astro-Mike, Ex-Astronaut und erster Twitterer aus dem All,
Mike Massimino: Twitterheld, Gourmet, Bing-Bang-Theory-Star und Bestsellerautor.

Noch ein interessanter Fakt: Massimino ist einer der wenigen Astronauten, der im Weltall zugenommen haben. Sein Lieblingsessen: Krabbencocktail, Mac n‘ Cheese sowie Chocolate Fudge Cake. Hier findet Ihr noch ein schönes Interview mit Astro-Mike. Ebenfalls lehrreich und interessant am zweiten Tag der Collision Conf: Die Pokemon Go Story sowie der Talk mit diversen ebay- and yahoo-Executives.

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Im Social Media Marketing Bootcamp bei Lucas Hoffmann https://www.online-marketing.de/social-media-marketing-bootcamp-berlin-lucas-hoffmann/ https://www.online-marketing.de/social-media-marketing-bootcamp-berlin-lucas-hoffmann/#comments Fri, 12 May 2017 10:27:24 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=3154 Lucas Hoffmann gilt als einer DER Social-Media-Gurus im DACH-Raum – und genau das zeigte er auch auf seinem spannenden Social Media Marketing Bootcamp Anfang April in Berlin. Und hier sind nun die wichtigsten Learnings, die interessantesten Einblicke und die besten Tipps aus seinem Seminar. Lest, wie man auf welchen Social-Media-Channels Follower gewinnt, diese hält und […]

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Lucas Hoffmann gilt als einer DER Social-Media-Gurus im DACH-Raum – und genau das zeigte er auch auf seinem spannenden Social Media Marketing Bootcamp Anfang April in Berlin. Und hier sind nun die wichtigsten Learnings, die interessantesten Einblicke und die besten Tipps aus seinem Seminar. Lest, wie man auf welchen Social-Media-Channels Follower gewinnt, diese hält und sie im Idealfall zu Kunden konvertiert.

Lucas Hoffmanns Social Media Marketing Bootcamp

Die sozialen Medien gewinnen immer mehr Einfluss. Neben der persönlichen Kommunikation mit Freunden und Bekannten, wird auch mit Brands gesprochen, werden Reviews geschrieben, wird nach Produkten gesucht, wird geworben, geteilt und „ge-influenced“, was das Zeug hält. Platzhirsch ist immer noch Facebook, aber das Spektrum im Social-Media-Bereich ist viel, viel breiter. Umso wichtiger ist es für eine Brand, auf den interessantesten Plattformen auch präsent zu sein und so Kunden zu gewinnen. Das Mittel der Wahl ist immer eine clevere Social-Media-Strategie, denn über die Jahre hat sich die organische Reichweite per Fan ohne Einsatz von Werbung deutlich verschlechtert.

Werbung lohnt sich, zeigt der edgeranktracker-Screenshot
Ohne Einsatz von Moos nix los: Verlauf der organischen Reichweite per Fan ohne Werbebudget (Quelle: edgeranktracker.com)

5 Schritte zu einer gelungenen Social-Media-Strategie

Laut Lucas Hoffmann gliedert sich eine erfolgsversprechende Strategien für Soziale Medien in fünf einzelne Schritte:

5 Schritte zum Social-Media-Erfolg

  1. Definieren Sie Ihre Ziele!
  2. Wählen Sie die adäquaten Plattformen aus!
  3. Finden Sie die richtige Stimme und Tonalität!
  4. Erstellen Sie darauf abgestimmten Content!
  5. Überwachen Sie die getroffenen Maßnahmen und passen Sie sie zeitnah an!

Wie definiere ich Ziele für Social Media?

Zunächst gilt es, zwischen kurzfristigen und langfristigen Zielen zu differenzieren. Generell ist es zumeist so, dass man sich und seine Marke langfristig auf dem Markt etablieren bzw. stärken, neue Kooperationen schließen und Neukunden gewinnen möchte. Diese Ziele sollte man stetig im Auge behalten, während man an den kurzfristigen Zielen arbeitet. Hier geht es darum, Influencer für die Brand zu gewinnen, regelmäßig z. B. mindestens zwei tägliche Facebok-Postings einzustellen und im Idealfall so 150 neue Fans pro Woche zu generieren.

Wichtig hierbei: Ihre Ziele sollten nicht unrealistisch sein, sondern sogenannte „Smart Ziele“. Das bedeutet, diese Ziele sollten spezifisch, messbar, ausführbar, realistisch und terminiert sein. Die Brand als solche muss sich überall, sowohl offline als auch online, einheitlich darstellen. Es ist wichtig, nicht direkt bei den Social-Media-Zielen zu starten, sondern vorher auch noch die weiteren Schritte durchdacht zu haben. Wie man am Schaubild sieht, definiert man zunächst die Business Mission, aus der sich wiederum die Business-Ziele ergeben, die sich nochmals in die Ziele der jeweiligen einzelnen Departments aufteilen. Erst hier setzt man nun mit den Social Media Zielen an. Das ergibt einen funktionierenden Funnel. Zudem, so Hoffmann in seinem Bootcamp, solle man seine Social-Media-Taktik nicht länger als drei Monate im Voraus planen, denn „Kanäle und Trends ändern sich online schnell“.

Funnel based on presentation by Angie Schottmuller
Von der Business Mission zu den Social Media Metrics (Quelle: Angie Schottmuller)

Wie wähle ich die richtigen Plattformen für meine Social-Media-Strategie?

Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat, Google+, LinkedIn, Pinterest, WeChat, Tumblr, Weibo, WhatsApp, YouTube, Baidu Tieba, Viber … es gibt unzählige Social-Media-Plattformen und auf jeder tummeln sich unterschiedliche Zielgruppen mit verschiedenen Interessen, in diversen Altersbereichen, mit differenzierten sozialen, wirtschaftlichen und familiären Hintergründen. Hier die richtigen Plattformen herauszufinden, die Ihrer Brand potenzielle Kunden zuführt, ist eine kleine Herausforderung und erfordert etwas Recherche.

Ein erster Schritt, der sicher weiterhilft, ist der Einsatz von Tools wie Buzzsumo. Hier lässt sich schnell herausfinden, welche Themen und Inhalte auf welcher Plattform am häufigsten geteilt werden. Haben Sie sich anschließend für ein Portfolio an Plattformen entschieden, geht es ans Design des Social-Media-Auftritts. Hier gilt es, besonderes Augenmerk auf die Punkte Profilbild, Hintergrundbild sowie Unternehmensbeschreibung (Über uns) zu legen. Das sind die drei Bereiche, die die ersten Touchpoints mit potenziellen Kunden bilden. Firmen, die alle drei Punkte mit Inhalten gefüllt haben, erzielen eine höhere Klickrate, d. h. sie fördern das Engagement bei geposteten Videos, Bildern und Texten.

Welche Tonalität für welche Plattform für welche Target Group?

Ebenfalls wichtig: die Tonalität des Auftritts. Und hier primär im Vordergrund: die Über-uns-Seite, die am meisten angeklickte Seite im Social-Media-Bereich. Deshalb sollte sie exakt auf die Kunden bzw. die richtige Zielgruppe ausgerichtet sein. Da stellen sich dann Fragen wie: „Duze ich oder sieze ich die Seitenbesucher?“, „Schreibe ich eher formell oder informell?“, „Schlage ich einen lockeren Ton an oder eher einen seriösen?“

Social Media Brand Voice by Stephanie Schwab
Die Markenstimme in Social Media (Quelle: Stephanie Schwab)

Um hier gute Arbeit abzuliefern, sollte man sich zunächst verschiedene „Personas“ aufbauen und deren Rolle im Kaufverhalten definieren. Wie alt ist z. B. die Persona „Berufstätige Mutter“? Auf welchen Plattformen trifft man sie an? Wann ist sie vermutlich online unterwegs? Wo sucht sie nach Informationen? Was steht für sie im Vordergrund? Wo liegen ihre größten Sorgen? Welche Dinge mag sie, was sorgt bei ihr für Stress, und, und, und.

Persona-Beispiel Busy Mom
Beispiel-Persona „Geschäftige Mom“

Welchen Content teile ich wann und wo in Social Media?

Egal, auf welcher Social-Media-Plattform Sie präsent sind, erfolgreich sind Sie dort nur, wenn Sie guten Content präsentieren. Und das gilt sowohl für selbst erstellte Postings wie auch für kuratierten Content, also Inhalte aus anderen Quellen. Vor allem letztgenannter hilft, ohne eigene Inhalte erstellen zu müssen, die eigene Expertise in seinem Bereich zu demonstrieren. Oft ist sie ein erster Schritt, um neue Kooperationen aufzubauen. Fragen Sie sich also die vier großen W-Fragen:

Die vier wichtigsten W-Fragen zum Content im Social-Media-Marketing

  1. Was teile ich?
  2. Welche Form von Content teile ich? Texte? Bilder? Texte & Bilder? Videos?
  3. Wann, zu welcher Uhrzeit/zu welchem Datum, teile ich etwas?
  4. Wo, auf welcher Plattform, in welchen Unterbereichen oder Gruppen, teile ich meine Inhalte?

Sicher kommt es auch immer darauf an, in welcher Phase des Sales Funnels Sie sich befinden, wenn Sie Content Marketing betreiben. Geht es darum, „Awareness“ zu schaffen oder „Interest“ zu wecken? Möchten Sie die Brand Performance stärken („Consideration“) oder Kunden konvertieren („Decision“)?

Hier sollten Sie auch bekannte Statistiken berücksichtigen. So ist belegt, dass Video-Posts 135 Prozent mehr Engagement provozieren als reine Bilder-Postings. Es geht darum, das Vertrauen der Social-Media-User zu gewinnen und auszubauen. Das funktioniert oft gut in Gruppen in sozialen Medien, aber auch auf andere Art und Weise. Verschiedene Marken und Online Marketer haben sich eine riesige Followerschaft über Portale wie gutefrage.net bzw. Quora aufgebaut.

Der Einsatz von Influencern im Social Media Marketing

Aber auch Influencer bieten eine Möglichkeit, Vertrauen zu gewinnen. Der Grund: Sie besitzen eine große Followerschaft und damit eine riesige Reichweite. Und dabei müssen nicht einmal immer die großen (teuren) Influencer gemeint sein. Schon kleinere Influencer mit 1.500 Followern, sogenannte Micro-Influencer, können nachhaltig Einfluss nehmen auf eine relevante Zielgruppe.

Das Beispiel, das Lucas Hoffmann hier nannte, klingt einleuchtend. Ein Micro-Influencer, der gerne Veranstaltungs- und Restauranttipps in und um Wien teilt, kann für ein neu eröffnetes Caféhaus dort wesentlich relevanter sein, als eine teuer eingekaufte Bibi, Dagi oder Sonstwie.

Überwachen, testen, anpassen: Das tägliche Geschäft in Social Media

Nachdem Sie Ihre KPIs definiert haben, steht neben der Produktion des Contents für die verschiedenen Social-Media-Kanäle die stetige Messung und Überwachung der Channels im Vordergrund. Um eine gute Performance zu erreichen, sind hier A/B-Testings essenziell. Hier nur fünf Beispiele:

A/B-Testings – Fünf Ideen

  • Verwenden Sie verschiedene Bilder für Posts zu ein und demselben Thema.
  • Spielen Sie Posts mit unterschiedlichen Texten aus.
  • Schauen Sie sich an, welche Posts bei welcher Zielgruppe erfolgreich waren und entwickeln Sie Ihre Postings so weiter.
  • Nutzen Sie verschiedene Landingpages und messen Sie deren CR.
  • Versenden Sie Ihren Newsletter an Gruppe A mit einem anderen Betreff als an Gruppe B.

 

Noch drei Bonustipps vom Social Media Marketing Bootcamp

  1. Lagern Sie negative Userkommentare aus. Lucas Hoffmann empfiehlt, einen eigenen Kanal für böses Feedback wie z. B. Beschwerden zu erstellen. Dafür besonders gut geeignet: Twitter. Und warum? Hier kann pro Post nur mit 140 Zeichen gemeckert werden.
  2. Informieren Sie sich regelmäßig in den informativsten und aktuellsten Blogs wie z. B. Buffer Blog, Hubspot Blog, Social Media Examiner, Copyblogger
  3. Verwenden Sie Tools, die wirklich weiterhelfen, wie z. B. Buffer, Hootsuite, Followerwonk, Socialbakers, Buzzsumo

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