spacedealer Online Marketing Blog http://www.online-marketing.de Mon, 11 Dec 2017 16:43:05 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.12 Recap zum 2. German VR Day des BVDW bei Telefónica http://www.online-marketing.de/recap-zum-2-german-vr-day/ http://www.online-marketing.de/recap-zum-2-german-vr-day/#respond Mon, 11 Dec 2017 14:09:09 +0000 http://www.online-marketing.de/?p=3733 Hoch interessant und auch gruselig: der 2. German VR Day Virtual Reality kommt, aber wann sie soweit ist, dass sie wirklich „so gut“ ist wie die echte Realität, das muss sich erst noch zeigen, so mein Fazit im Recap des 2. German VR Day des BVDW in den Räumlichkeiten von Telefónica BASECAMP. Wann die künstliche [...]

Der Beitrag Recap zum 2. German VR Day des BVDW bei Telefónica erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
Hoch interessant und auch gruselig: der 2. German VR Day

Virtual Reality kommt, aber wann sie soweit ist, dass sie wirklich „so gut“ ist wie die echte Realität, das muss sich erst noch zeigen, so mein Fazit im Recap des 2. German VR Day des BVDW in den Räumlichkeiten von Telefónica BASECAMP. Wann die künstliche Realität also wirklich mit der realen Realität mithalten kann, das ließen die Referenten auf dem 2. German VR Day dann auch offen. Was sie aber erzählten und zeigten, war teilweise hoch interessant, teilweise auch ein wenig gruselig – aber das ist es ja immer irgendwie, wenn es um Zukunftsvisionen geht und AI bzw. KI mit dazugehören. Aber genug eingeleitet, schauen wir uns kurz die Vorträge und die Referenten an und den Inhalt ihrer Präsentationen und Case Studies.

Nikolai Bockholt von Google geht in die Luft

Nikolai Bockholt, Creative Services Engineer bei Google Deutschland, stellte eine Case Study mit dem Kooperationspartner Red Bull vor. Der Konzern mit Sitz in Fuschl am See ist Veranstalter der Flugzeug-Rennserie „Air Race“ und wollte diesen actiongeladenen Sport für die Zuschauer vor Ort und „zu Hause an den Bildschirmen“ besser erlebbar machen. Schlau wie Google ist, sah man dort direkt, dass ein Nachteil der herumrasenden Flugzeuge ist, dass sie jeweils alleine den abgesteckten Kurs durchfliegen. Das Problem für den Zuschauer dabei: Er sieht nicht, wer gerade führt, er kann keine Ideallinie erkennen und last but not least: Er sieht die tollkühnen Flieger in ihren knatternden Kisten nur vom Boden aus. Wie es sich anfühlt, in einem der Jets zu sitzen, kann er sich vielleicht vorstellen, aber eben nicht hautnah erleben.

Die Lösung von Google: Wir nutzen die Telemetriedaten der Flieger (vgl. Formel 1), bauen eine VR-Welt und machen diese über die Google-eigene VR-Plattform direkt per App verfügbar. Kurz gesagt: Jeder kann nun die verschiedenen „Fluglinien“ der Piloten virtuell und in Echtzeit nachverfolgen und sieht, wer gerade auf welcher Position liegt. Und wem das noch nicht langt, der setzt sich seinen VR-Device auf den Kopf und vor die Augen und steigt selbst ins Cockpit mit ein und fliegt mit.

Das Ergebnis hat die Leute, die die neue App vor Ort beim Finale der Serie in Indianapolis ausprobieren wollten, überzeugt. Mehr noch: Die einzelnen Teams und Piloten fragten anschließend an, ob sie die Anwendung auch zu Trainingszwecken nutzen dürften – vor allem, auf dem Weg zu den Rennen, sei die App hilfreich und eine sinnvolle Ergänzung zum teuren Training an physischen Simulatoren. Meine persönliche Meinung hierzu: Die Umsetzung und die Verknüpfung von VR mit Data sind absolut gelungen. Allerdings: Mit der App als solcher hat Google das Rad damit nicht gerade neu erfunden. Schließlich gibt es ähnliche Spielereien (wenn auch nicht in diesem Ausmaß) auch schon bei anderen Sportarten.

Dominic Eskofier von Nvidia treibt sich auf dem Holodeck herum

Um das Abschaffen von physischen Simulatoren mit dem Ziel, ein eigenes Holodeck wie in Star Trek zu erschaffen, ging es auch Dominic Eskofier, Head of Virtual Reality EMEAI von Nvidia. Dieses Holodeck solle alle Sinne wie in der realen Welt ansprechen. Na dann viel Erfolg dabei! Was er dann am Schluss präsentierte, war schon beeindruckend – auch wenn es noch beeindruckender gewesen wäre, wenn man das Ganze auch „real“ hätte ausprobieren können. Zur Einführung gab es eine kurze Geschichte der VR: Angefangen bei den Anfängen mit Ivan Sutherland arbeitete sich Eskofier weiter vor.

Besonders schön und beeindruckend der Sprung in der Grafik. Als Beispiel zeigte Eskofier einen „Indiana Jones“, der aus 28 Pixeln bestand – und angeblich aus einem Computerspiel des Jahres 1974 stammte. Stimmt aber nicht. Denn er stammt aus dem Jahr 1982 und dem ersten Indiana-Jones-Game „Raiders of the lost Ark“ (Jäger des verlorenen Schatzes) für die Konsole Atari 2600 zum gleichnamigen Film. In Star Trek kennt sich Dominic Eskofier halt besser aus. Und das ist auch gut so, wenn man an die unterirdisch schlechte letzte Indy-Verfilmung, Stichwort „Kristallschädel“, denkt.

Indiana Jones auf der Atari 2600

Zum besseren Verständnis: DAS ist unser aller Indy in 28 Pixeln!

Zurück zum Holodeck: Neben der visuellen Komponente bzw. Ebene müssen noch viele weitere optimiert werden, nämlich

Weitere Ebenen mit Optimierungsbedarf 

  • die haptische (direkt, am besten ohne Controller!)
  • Audio-Effekte (Nvidia arbeitet hier an Geräten, die Schallwellen natürlich nachempfinden, also inklusive Schallspiegelungen u. a.)
  • Verhaltens-Ebene: Die KI soll den User exakt verstehen und entsprechend handeln (vgl. das Star Trek Game „Bridge Crew“ von Ubisoft)

Aber es geht hier nicht (nur) um Games, sondern um sinnvolle Anwendungen auch für Unternehmen. Das Nahziel sind fotorealistische Kollaboration von diversen Standorten auf der ganzen Welt. Die passende Zielgruppe: Automotive. Momentan ist man schon sehr weit mit einem „Holodeck“ im Bereich „Autodesign“. In einem hochauflösenden Prototyp können bereits Details vermessen, verlängert, verkürzt, verändert werden.

2018, Kinder, wird’s was geben! VR, wie die Welt sie noch nicht gesehen hat!

Im anschließenden Gespräch mit Publikumsbeteiligung gaben die Herren Bockholt und Eskofier zu: Ja, die aktuelle Zielgruppe für die meisten VR-Entwicklungen sind Gamer. ABER: Auch wenn die Gamer als erste mit VR-Device unterwegs sind, gibt es doch auch viele andere, noch größere Zielgruppen, denen mit VR geholfen werden kann. Als da wären: Die Bereiche Education, Medizin sowie Entertainment. Besonders interessant hier ein Beispiel von Eskofier: Die deutsche Bahn musste im Rahmen der Einführung neuer ICEs 6.000 Mitarbeiter im Umgang mit dem Hightech-Zug schulen. Bisher hatte das zur Folge, dass einer der beiden neuen Züge hierfür nicht im Einsatz war und stattdessen für das Mitarbeitertraining in einer Halle stand.

Die deutsche Bahn verdiente also währenddessen nichts und zusätzlich waren die Mitarbeiter sehr vorsichtig, weil sie Angst hatten, durch eine Fehlbedienung teure Schäden hervorzurufen. Dank einer VR-Entwicklung von Nvidia wird nun virtuell trainiert und beide ICEs können normal genutzt werden. Schöner Nebeneffekt: Die DB-Mitarbeiter, die virtuell ausgebildet wurden, lernen schneller, da Fehler in VR nicht hundertausende Euro teure Reparaturen nach sich ziehen. Anders gesagt: „Gott vergibt, Django nie“ bzw. Virtual Reality verzeiht, die Realität nicht. Wobei die Frage, ob man so wirklich besser lernt, angezweifelt werden darf, wenn man an die Probleme mit den ICEs auf der neu eröffneten Strecke zwischen München und Berlin denkt. Egal, denn wie versprach Eskofier mit glänzenden Augen: 2018 wird es Dinge in VR geben, die die Welt noch nicht gesehen hat – aber er und Nikolai Bockholt eben schon. Wir sind gespannt!

Pascal Kaufmann: Hirnforscher, Schweizer, bald mit 1.000 Gehirnen

Pascal Kaufmann, Hirnforscher und CEO des Unternehmens Starmind (hier ein interessantes Interview von der Firmen-Webseite) möchte, dass wir alle mit 1.000 Hirnen gleichzeitig denken. ABER: Möchte ich wirklich mit den Gehirnen anderer denken? Und möchte ich, dass 1.000 andere meine Hirnzellen nutzen? Egal, denn laut Kaufmann ist eine Evolution des Gehirns notwendig, um mit AI/KI mitzuhalten. Hunderte Millionen oder Milliarden Jobs werden mittelfristig wegfallen durch künstliche Intelligenz. Da sei es zwangsläufig, dass man sich fortentwickeln muss. Genau wie der Fisch im folgenden Video, das Kaufmann auch präsentierte:

Ein erster Schritt zur Fortentwicklung, die den User „mehr“ sehen lässt: VR-Brillen. Doch die findet der Hirnforscher nicht sinnvoll. Er möchte weitergehen. Sein Nahziel ist eine Linse im Auge, die eben ermöglicht, „mit 1.000 Hirnen gleichzeitig zu denken“. Vielleicht liegt es daran, dass ich großer Fan von Walter Moers und dessen Zamonien-Universum bin und deshalb jedes Mal, wenn dieser Begriff fiel, an die darin wichtige Figur des 7-hirnigen  Eideeten Prof. Abdul Nachtigaller denken muss.

Für die Berufswelt bedeutet das, dass er über eine Vernetzung bzw. Schnittstelle direkt am Sehnerv oder irgendwo anders im Hirn mit allen Kollegen und deren Wissen verbunden ist. So ist sichergestellt, dass jeder Arbeitnehmer 3.0 sein gesamtes Wissen allen in der Firma zur Verfügung stellt. Taucht ein Problem auf, „weiß“ ich die Lösung im Bruchteil einer Sekunde dank des „Konzern-Hirns“. Im nächsten Schritt wird dann der normale Arbeitnehmer durch einen Roboter ersetzt. Piffpaff, ist er weg, der Mensch! DOCH Achtung: Der Mensch, er bleibt weiter wichtig, meint Kaufmann. Denn: „Der Mensch kann fragen, die Maschine kann das nicht“. Noch nicht, fragt man sich und denkt sich seinen Teil mit dem auf sich allein gestellten Einzelhirn …

Christoph Käthe von Fischer-Appelt lässt Merck-Mitarbeiter Achterbahn fahren

Virtual Reality verändert den Weg der Content-Erstellung und des Storytellings nachhaltig, ist sich Christoph Käthe von Fischer-Appelt sicher. Und das verdeutlicht er mit einer kurzen Gegenüberstellung der aktuellen Situation mit der Situation der Zukunft und VR.
Content heuteContent morgen mit VR
StoryExperience
StorytellingStory Creation
ReachDepth
Anschließend präsentierte er noch eine Case Study. Der Medizin-Konzern Merck hatte Fischer-Appelt mit dem Relaunch der Marke beauftragt und generell sowie beim Internal Branding fiel das sehr bunt aus. Und durch VR auch für alle Merck-Mitarbeiter direkt erlebbar.Wie? Na klar, mit einem VR-Gerät inklusive Headset … und drei Spielchen zum Thema „Curiosity“, dem Leitmotiv von Merck. Angeblich fanden 95 Prozent der Merckianer, dass dieser Apparats, der durch alle möglichen Merck-Filialen tourte, ihnen den neuen Look sowie den Markenrelaunch auf hervorragende Art und Weise näher gebracht hat.

Drei Spiele, die begeisterten – Was den Kollegen bei Merck geboten wurde

  • Spiel 1: Die Achterbahnfahrt. Die Bahn beschleunigt, wenn der Kollege im virtuellen Raum erfolgreich nach am Bahnrand auftauchenden Themen, Slogans oder Infos greift.
  • Spiel 2: Ein wenig hypertroph „Die String-Theorie“ genannt. Aufgabe: Liebe Kollegen! Fangt Merck-Slogans mit frei formbaren Rahmen ein!
  • Spiel 3: „Die Merckroben“. Mitarbeiter schütten eine virtuelle Tonne voller „Merckroben“ aus. Das sind bunte, Mikroben bzw. Massagebällen ähnliche Gebilde, mit denen dann virtuell gespielt werden kann.

Merckwürdig, wie einfach Markenidentifikation manchmal funktioniert. Aber ok, der Erfolg gibt den Kollegen von Fischer-Appelt recht.

Kritik und Gegenkritik

In der anschließenden Diskussion gab es mehrere Kritikpunkte, die so ähnlich auch in jeder anderen VR-AI-KI-Debatte auftauchen – und auf die auch immer nur halbgare Antworten folgen. Der Grund für die relativ wenig aussagekräftigen Antworten: Man weiß es noch nicht, es ist alles noch zu neu. Wobei ein Grund für diese „Antworten“ vielleicht auch durch den folgenden Tweet veranschaulicht wird:

Und hier noch die zwei Fragen inklusive Antworten

Ist das noch denken?

  • Frage 1: Kann man das Denken nennen, wenn ich über eine Linse im Auge oder direkt im Hirn denke bzw. alles weiß? Zerstört diese Form von Wissen nicht den Geist?
  • Antwort eines Pixelpark-Kollegen: Naja, jede neue Technologie kriegt diese Kritik ab: Früher hieß es: Du liest zu viel, dann hieß es: Du siehst zu viel fern, dann: Du spielst zu viel Computer, dann: Du hängst zu lang bei Facebook rum.

Wie komm ich da raus?

  • Wenn Eure VR-Welten so genial und toll sind, wie sorgt Ihr dafür, dass sich der User nicht darin verliert und gar nicht mehr in die echte, langweilige, graue Realität zurück will? Baut Ihr auch einen „Ich will hier raus, sofort“-Button ein?
  • Antwort von Google-Mann Nikolai Bockholt: Ich verstehe, was Du meinst. ABER: „Google denkt bei allem, was man tut, immer ganz zentral an den Profit … [Anmerkung der Redaktion: vom Autor des Beitrags bösartig erfunden und hinzugefügt] NEIN! Falsch! … also Google denkt natürlich immer zentral an die Menschen!“ Und ganz abgesehen davon: Schon bei der Kooperation mit Red Bull und dem Air Race, gab es für die User, denen das Mitfliegen zu rasant war, einen Exit-Button.

Der Beitrag Recap zum 2. German VR Day des BVDW bei Telefónica erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
http://www.online-marketing.de/recap-zum-2-german-vr-day/feed/ 0
Längere Snippets von Google: So reagieren Sie richtig! http://www.online-marketing.de/laengere-snippets-bei-google-search/ http://www.online-marketing.de/laengere-snippets-bei-google-search/#respond Thu, 07 Dec 2017 08:44:05 +0000 http://www.online-marketing.de/?p=3700 Statt 155 Zeichen auf einmal bis zu 300 Zeichen, statt zwei Zeilen auf einmal vier; dazu teilweise ein wilder Mix aus Meta Descriptions und Texteinstiegen – die Meta Descriptions bei Google Search sind viel länger geworden. Das ist auch uns aufgefallen und so haben wir gesammelt, was Sie tun sollten. Kurz gesagt: Es gibt viel [...]

Der Beitrag Längere Snippets von Google: So reagieren Sie richtig! erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
Statt 155 Zeichen auf einmal bis zu 300 Zeichen, statt zwei Zeilen auf einmal vier; dazu teilweise ein wilder Mix aus Meta Descriptions und Texteinstiegen – die Meta Descriptions bei Google Search sind viel länger geworden. Das ist auch uns aufgefallen und so haben wir gesammelt, was Sie tun sollten. Kurz gesagt: Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an!

Was sagt Google zu den längeren Meta Descriptions?

Google äußerte sich bereits bei Searchengineland. Dort gab man zu, dass man „vor Kurzem eine Änderung vorgenommen habe“, um den „Suchmaschinen-Nutzern hilfreichere Snippets auszuliefern.“ Kurz gesagt ginge es darum, den Usern mehr Informationen in der Suche bereitzustellen. Diese sollten schneller Bescheid wissen, ob ein „Suchergebnis relevant für sie sei.“

Die Kollegen von Sistrix legen gleichzeitig schon eine Analyse vor, die zeigt, wie massiv sich die Ausweitung bzw. Verlängerung der Meta Descriptions ausbreitet. So wächst seit etwa dem 25. November die Zahl der Meta Descriptions, die drei oder mehr Zeilen aufweisen, imposant an. Zwischen dem dritten und dem vierten Dezember dann war es so weit: Es gab mehr Meta Descriptions mit drei oder vier Zeilen als die gewohnten und bisher üblichen Zweizeiler.

Erweiterte Text-snippets in Google SERPs

Erweiterte Text-snippets in Google SERPs (Quelle: sistrix)

Längere Meta Descriptions bei Google – das gab es schon vorher

Und zwar meist dann, wenn für eine Seite gar keine Meta Descriptions erstellt worden waren. Dann zog sich der Bot gerne ein paar passende Zeilen aus dem Text, der auf der Webseite zu finden war. Oft wurde hierbei auf den Texteinstieg zugegriffen, manchmal aber auch auf Textzeilen, in denen das zum Artikel oder gerade gesuchte passende Keyword enthalten war. Generell fällt auf, dass Vierzeiler bei Google häufiger in der Longtail-Suche auftauchen, während bei Einzel-Keywords auch noch viele Zweizeiler zu finden sind.

Jetzt könnte man sich als Betreiber einer Seite, die bisher auf Meta Descriptions verzichtet hat, faul zurücklehnen. Den Cocktail mit Schirmchen in die Hand nehmen und amüsiert zuschauen, wie die vorher fleißigere Konkurrenz jetzt kräftig nacharbeiten muss. Doch so funktioniert es (zum Glück) nicht. Denn es gilt nach wie vor: Eine feine Metabeschreibung ist immer noch wichtig. Und wird i. d. R. auch von Google und den Usern belohnt. Also alle hergehört! Auch die Hinterbänkler, die sich bisher durchgewurschtelt haben! Macht Eure Hausaufgaben!

Woher nimmt Google die Beschreibungen?

Bei Tests haben wir festgestellt, dass Google bei längeren Suchfragen häufiger auf die Inhalte der Website zurückgreift. Passt die Suchanfrage zur Meta Description wird diese genommen. Es gibt aber auch Hybriden, bei denen sich die Snippets aus Meta Description, Überschrift und Textinhalten zusammensetzt. Hier ein gutes Beispiel:

Ultralange Meta-Description von Google

Alles zusammengewürfelt: Der Search-Hybrid – ein Beispiel

Der erste Teil (rot markiert) stammt aus der hinterlegten Meta Description. Diese wird aber am Ende abrupt abgeschnitten und mit der Hauptüberschrift (grün) und dem direkt folgenden Text (blau) erweitert. Der wahrscheinliche Grund hierfür: die Kürze der hinterlegten Meta Description. Hier wie auch generell würde sich eine Optimierung der Meta Description mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv auf die CTR auswirken.

„Was tun, sprach Zeus, die bei Google sind besoffen!“

So reagieren Sie richtige Reaktion auf die längeren Google-Snippets

  1. Nach wie vor das A und O: Bauen Sie die Keywords, zu denen Ihre Seite ranken soll, möglichst vorne in Ihren Meta Descriptions ein, denn diese Begriffe werden nach wie vor Fett markiert und fallen dem Suchenden damit gleich besser ins Auge.
  2. Ein erstklassiger Texteinstieg auf Ihrer Webseite ist eminent wichtig. Locken und verführen Sie Ihre potenziellen Leser, Ihre Webseite anzuklicken! Bauen Sie gleichzeitig auch das wichtigste Keyword gleich am Anfang des Texts ein und ergänzen Sie es um verwandte Keywords.
  3. Thema „Optimierung der Conversion“. Setzt die Handlungsempfehlung nach wie vor zum Schluss ein! Denn bei der Conversion Optimierung, das ist ja bekannt, scannt der Google-User Anfang und Ende zuerst.
  4. Daraus ergibt sich: Verwenden Sie nicht mehr als 300 Zeichen. Bei unseren eigenen Tests und denen von Kollegen lagen die Snippets im Maximum zwischen 300 und 320 Zeichen (je nach verwendeten Zeichen).
  5. Achten Sie auf eine verständliche Struktur. Eine klare Gliederung, vielleicht auch eine Konzentration auf kurze, mit Punkten deutlich abgegrenzte Sätze, könnte hilfreich sein. So hat es der Leser der längeren Snippets/Meta Description einfacher, in den bis zu vier Zeilen, wirklich Sinn zu verstehen.
    Vielleicht sind es die eigenen Sehgewohnheiten, aber persönlich habe ich den Eindruck, dass die längeren Snippets im Gegensatz zu Googles Idee der Userfreundlichkeit, eher den Gegeneffekt haben. Der Grund: Bei den neuen Vierzeilern bei Google Search verliere ich die Lust, die Snippets bis zum Ende zu lesen.                                                                                      Zwei Zeilen waren gut, bei 2,5 ist auch noch ok, aber wenn es über volle drei Zeilen oder gar vier geht, geht die Relevanz verloren. Da würde ich persönlich eher auf ein Ergebnis mit einem kürzeren, prägnanteren Snippet-Text klicken.
  6. Noch ein Nachteil: Die Seite 2 ist bei Google in den Suchergebnissen so etwas wie der Orkus. Mit vier statt zwei Zeilen bietet Google den Top-3 in den SERPs mehr Platz und erhöht die Klick-Wahrscheinlichkeit dieser Ergebnisse frappant. Alles, was danach kommt, verliert so schon auf Seite 1 an Sichtbarkeit. Was wieder den Effekt hat, dass die vorher genannten Punkte umso wichtiger werden.

Unser Fazit

Es wird sich zeigen, ob Google diese verlängerten Snippets weiterhin nur testet oder vorerst bzw. final beibehält. Denn wie schon gesagt: Der User will seine Informationen schnell und zügig finden. Und das erfordert eine gewisse Struktur. Die Suchergebnisse sind keine Romane, in denen er sich verlieren möchte! 

Und genau das ist das Problem: Die neuen, von Google verlängerten Snippets, lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nur bedingt strukturieren (z. B. mit Sonderzeichen und Versalien). Seitenbetreiber die bisher eine Description gepflegt haben, sollten ihre CTR in der Google Search Console prüfen und gegebenenfalls experimentieren bzw. optimieren.

Es bleibt spannend und wir behalten alles im Blick und testen weiter, wie sich die Suchergebnisse und Snippets verändern. Unsere Ergebnisse bzw. Erkenntnisse publizieren wir dann selbstverständlich wieder exklusiv hier.

Der Beitrag Längere Snippets von Google: So reagieren Sie richtig! erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
http://www.online-marketing.de/laengere-snippets-bei-google-search/feed/ 0
Recap Searchmetrics Summit 2017: Die Expert-Tracks http://www.online-marketing.de/recap-searchmetrics-summit-2017/ http://www.online-marketing.de/recap-searchmetrics-summit-2017/#respond Thu, 23 Nov 2017 12:09:45 +0000 http://www.online-marketing.de/?p=3675 Alle Expert Tracks auf dem Searchmetrics Summit 2017 Der Searchmetrics Summit 2017, das war für mich in der Recap-Kurzfassung ein voller Tagesablauf, hochinteressante Inhalte, gutes Essen, gute Gespräche und dazu noch ein bisschen Kicker. Aber kommen wir zum eigentlich Wichtigen: den Vorträgen auf dem Searchmetrics Summit! Alles ist schön chronologisch geordnet, damit Ihr Euch auch alle [...]

Der Beitrag Recap Searchmetrics Summit 2017: Die Expert-Tracks erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
Alle Expert Tracks auf dem Searchmetrics Summit 2017

Der Searchmetrics Summit 2017, das war für mich in der Recap-Kurzfassung ein voller Tagesablauf, hochinteressante Inhalte, gutes Essen, gute Gespräche und dazu noch ein bisschen Kicker. Aber kommen wir zum eigentlich Wichtigen: den Vorträgen auf dem Searchmetrics Summit! Alles ist schön chronologisch geordnet, damit Ihr Euch auch alle gut zurecht findet. Und noch ein Hinweis: Von den beiden angebotenen Tracks habe ich mir ausschließlich die Expert-Track-Vorträge angeschaut.

Markus Tober kennt seine Audience – und wir SEOs sollten das auch!

In seinem Vortrag auf dem Searchmetrics Summit gab Gründer und CTO Markus Tober einen knackigen Überblick darüber, wie man seine Content Strategy besser auf Suchdaten aufbauen kann. Hier die wichtigsten Learnings und ein unterhaltsames Beispiel, wie sich die typisch deutsche von einer typisch amerikanischen Suchanfrage unterscheidet.

Man kennt die Klischees über den grüblerischen, wenig spontanen Deutschen sowie seinen amerikanischen Freund, der immer nur in Superlativen denkt. Und, wenn man Markus Tober glauben darf, zeigt sich das auch in den Google Querys. Während der Deutsche bzgl. eines Akkuschraubers recherchiert und den Produktname sowie den Zusatz „Akkuschrauber“ in den Suchschlitz tippt, weiß der US-Amerikaner, wonach er suchen muss und gibt „the best cordless screwdriver“ ein.

Neueste Entwicklungen im Ranking!

  1. Das Keyword im Titel der URL ist 2017 nicht mehr so wichtig wie bisher.
  2. Der Anteil der rankenden Seiten mit viel Content steigt. Im Zeitraum von 2015 bis 2017 zeigt sich eine deutliche Veränderung, die vor allem die Posistionen 1 bis 10 betrifft.
  3. Die Ranking-Faktoren sind je nach Branche unterschiedlich. Searchmetrics hat in einer aktuellen Studie Hinweise auf individuelle Rankings gefunden.
  4. Wenn alte Inhalte, die keine Aufrufe haben, entfernt werden, kann das das Seiten-Ranking nachhaltig boosten. Es gilt die Devise: „Mehr Inhalt sorgt nicht zwangsläufig für bessere Rankings.“ Denn Schrottinhalte verschwenden nur das Crawlerbudget.
  5. Der General Marco Janck hat es ja schon auf dem SEO-Day in Köln verkündet, aber auch Markus Tober ist sich sicher: Die Tendenz geht hin zu Holistic Landingpages!

Wenn Ihr Euch Markus Tobers Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video von Markus Tobers Auftritt auf dem Searchmetrics Summit:

Bartosz Goralewicz verrät Geheimnisse über den Google Bot

Bartosz Goralewicz auf dem Searchmetrics Summit 2017

Mit dem Google Bot auf Du und Du: Bartosz Goralewicz

Was die eigenen Geheimnisse angeht, ist Google in der Regel mehr als diskret. Bestes Beispiel hierfür sind die ab und zu getätigten Aussagen John Muellers, die es mit ihrem Inhalt oft eher an die Sprüche des Orakels von Delphi erinnern. Auftritt Bartosz Goralewicz, der den Zuhörern einen „Advanced Technical SEO-in-depth Look into Java-Script SEO und die Technologie, die hinter dem Google-Bot steckt“ ermöglichte.

Die Enthüllungen über den Google Bot auf dem Searchmetrics Summit

  • Die Basis des Google Bots ist Chrome 41 (sagt laut dem Vortragenden „ein Google- Mitarbeiter“).
  • Anschließend gab er eine Übersicht der indexierbaren JS Frameworks. In einem aufwändigen Test, nachzulesen hier, wurden alle Frameworks untersucht. Die Ergebnisse des Tests in kompakter Form:
  • Teilweise werden Seiten auch nach sechs (6!) Monaten immer noch nicht indexiert.
  • Für die Top-Seiten gilt das nicht, denn diese werden größtenteils immer schnell indexiert. Unterseiten hingegen gehören zu den Verlierern, denn sie werden meist überhaupt nicht vom Google Bot angeschaut, geschweige denn, indexiert.
  • Der Google Bot ist nicht gerade geduldig und wartet deshalb erst, bis client-seitig gerendert wurde. Das hat sich Netflix zu Herzen genommen und es geschafft, dank einem Wechsel von einem client-seitigen JS-Rendering der react.js zu einem server-seitigen Rendering die Startup Time um 70 % zu verringern. Infolgedessen hat sich die Performance der Seite um 50 % verbessert. Konkurrent Hulu hat indes auf einen Wechsel verzichtet. Das Resultat: Seitdem stürzt die Seite ab, wenn man die Sistrix-Sichtbarkeiten anschaut (siehe hier)
  • Noch ein wichtiger Tipp im Bezug aufs Indexing: Der Google Bot nutzt nur http/1.1 und ist damit wesentlich langsamer als http/2, weil er die Requests in einzelne Blöcke aufsplittet – limitiert durch die browser settings. Mehr dazu findet Ihr im Blog von moz.com

Bastian Grimm bringt Ihre Webseite auf Usain-Bolt-Speed

Bastian Grimm von Peak Ace ist SEO-Experte und leidet, genau wie der durchschnittliche Online-User, extrem unter Seiten, die sich nur im Schneckentempo aufbauen und haut nach etwa 2 Sekunden ab, wenn bis dahin nichts oder kaum etwas zu sehen ist.

Und da auch Suchmaschinen lahme Seiten abstrafen, gab er in seinem Vortrag „International Site Speed: A complete Guide to Super-Speed around the world“ ein paar kluge Tipps und Lösungen dafür, wie und mit welchen wichtigen Tools er der Schnecke Beine macht und sie zum Geparden tunt. Hier seine wichtigsten Anmerkungen, aufgegliedert in a) Die großen Speedkiller, b) Lösungsansätze und c) Die wichtigsten Tools:

a) Die Speedkiller

  1. Es ist wichtig, den Unterschied zwischen First Paint, First Contentful Paint, First Meaningful Paint und Time to Interactive zu kennen. Finde ich auch, wäre aber zu ausführlich, um es hier auszuwalzen. Deshalb mein Tipp: Hier findet Ihr alles kompakt erklärt von Google selbst!
  2. Verantwortlich als größte Speed-Killer im Sinne der Anklage sind TTFB und die Anzahl der http-Requests, u. a. von Java-Scripts und Tracking-Pixeln
  3. Ebenfalls weit vorne beim Verlangsamen der Ladezeiten: Custom Fonts! Z. T. werden 115 kb an Fonts nachgeladen, ehe die Seite weiterlädt. Eine Lösung hierfür: Fontloader! Doch Achtung: Sobald diese geladen sind, ändert sich die Schrift automatisch.

b) Lösungsansätze für Probleme mit der Site Speed

  1. Verkleinert die CSS-Styles und das Java Script!
  2. Komprimiert Eure Bilder (z. B. mit tinyjpg)!
  3. Nutzt asynchrone Requests, denn der Browser wartet nicht, bis die Inhalte komplett geladen sind, bevor er weitermacht.
  4. Lasst externe Domains nachladen (die dann wieder in IP-Adressen aufgelöst werden müssen). Also: DNS-Prefetch und DNS Pre-Connect nutzen, denn diese beschleunigen die Seite deutlich. Mehr Infos hierzu findet Ihr hier.
  5. Schaut Euch häufige Conversion-Pfade an und ladet beim Aufruf einer bestimmten Seite direkt die oft darauffolgenden Seiten via Pre-Render vor (z. B. in einem Warenkorb-Pfad)!
  6. Bringt Eure Seite schnellstmöglich auf http/2, denn diese Seiten laden Inhalte parallel ohne Request-Begrenzung.

c) Die wichtigsten Tools, die für Speed sorgen

  1. Hört auf, Google Pagespeed zu benutzen (Dieser Score wird demnächst entfernt)!
  2. Nutzt stattdessen lieber Webpagetest.org. Mit diesem Tool könnt ihr Ladezeiten von verschiedenen Browsern und in unterschiedlichen Regionen testen.
  3. Ebenfalls sehr hilfreich: Google Lighthouse. Dieses Tool ist im Chrome Inspector unter den Audits versteckt.
  4. Track Paint Timings könnt Ihr Euch via Script und Google Analytics anschauen, siehe hier.
  5. Das Tool Critical CSS lädt wichtige CSS Styles bereits inline im Header, kostet 2 $, gibt es ganz ähnlich aber auch hier als Freeware.

Wenn Ihr Euch Bastian Grimms Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video von Bastian Grimms Auftritts auf dem Searchmetrics Summit:

Björn Beth vs. the Big Hairy Relaunch Monster

Björn Beth auf dem Searchmetrics Summit 2017

Auch hairy, aber kein Monster: Björn Beth auf dem Searchmetrics Summit

Relaunches sind wichtig, aber, jeder im Online Marketing weiß es, Relaunches können auch furchtbar anstrengend sein und schrecklich schiefgehen. Wie Ihr es schafft, das „Big Hairy Relaunch Monster“ möglichst klein zu halten, das erklärte Björn Beth auf dem Searchmetrics Summit ausführlich. Hier sein Beitrag in Kurzform, in 6 Punkten.

6 Regeln für den Relaunch

  1. Vor einem Relaunch sollte sichergestellt werden, dass die Verantwortlichkeiten klar definiert sind. Björn Beth empfahl als Methode, um Ärger und Probleme zu vermeiden, die RACI-Methode! Achtung: NICHT die Raki-Methode mit „k“, die bestenfalls nach einem misslungenen Relaunch angewendet werden sollte:

    via GIPHY

  2. Ein Staging Environment MUSS unbedingt vorhanden sein.
  3. Als SEO-Tool empfiehlt er Fetch & Render as any Bot.
  4. Wer heute relauncht, sollte immer HTTP2 nutzen!
  5. Ein weiteres sinnvolles Tool, das das Verhalten der Suchmaschinen-Bots in Echtzeit verfolgt, außerdem noch andere Bots erkennt und auch Alerting bietet: Logrunner.io.
  6. Zwar bekannt, aber dennoch wird es oft bei einem Relaunch vergessen oder verhuddelt: Die Disavow-Files sollten, z. B. bei einer Umstellung von http auf HTTPS, immer ein Update erhalten.

Wenn Ihr Euch Björn Beths Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video von Björn Beths Auftritts auf dem Searchmetrics Summit:

Christian Oliveira, AMP und das lügnerische Analytics-Tool

Christian Oliveira auf dem Searchmetrics Summit 2017

Einfach und nicht vierfach auf dem Searchmetrics Summit: Christian Oliveira

Ein ganzes Jahr hat es gedauert, bis nach dem Relaunch von AMP endlich ein massiver Fehler gefixt wurde. Das Problem, an dem Google so lange herumdokterte: Durch den Einsatz von AMP wurde ein einzelner User teilweise bis zu vierfach gezählt.

Nicht schön, aber wir als Berliner freuen uns, wenn ein Vorhaben in nur einem Jahr fertiggestellt werden kann. Stichwort BER, Stichwort Googles 2. Campus, Stichwort Auszählung der Bundestagswahl-Stimmen … Danke, Christian Oliveira, für den unterhaltsamen Beitrag auf dem Searchmetrics Summit.
Wenn Ihr Euch Christian Oliveiras Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video von Christian Oliveiras Auftritts auf dem Searchmetrics Summit:

Gianna Brachetti-Truskawa und typische HREFLANG-Fehler

Gianna Brachetti-Truskawa auf dem Searchmetrics Summit 2017

Alles, was Sie über hreflang-Fehler wissen wollen, aber nie zu fragen wagten, weiß Gianna-Brachetti-Truskawa

Gianna Brachetti-Truskawa klärte die Anwesenden über die zehn üblichsten Fehler, die beim hreflang passieren, auf. Für mich besonders interessant in ihrer Liste waren zwei Sachen. Zum einen der Tipp, kein Canonical mit hreflang zu verwenden, da dies sonst zum Crawling-Stopp der Copy-Domain führen kann. Ebenfalls sehr hilfreich: Das hreflang Tags Testing Tool.

Spiegel Online erklärt Google News

Insa Winter und Raphael Raue von Spiegel Online auf der Searchmetrics Summit 2017

Wissen, wie’s geht: Insa Winter und Raphael Raue von Spiegel Online

Insa Winter und Raphael Raue von Spiegel Online präsentierten einen Einblick in bzw. Überblick über Google News. Zuerst zeigten Sie sechs Regeln auf, die über die Aufnahme in die News-Funktion entscheiden:

Die 6 Regeln für Google News

  1. Es muss regelmäßig Content erstellt werden.
  2. Es muss mehr als einen Autor geben.
  3. Die Themen müssen aktuell sein.
  4. Der Text muss aus wenigstens 1.000 Zeichen bestehen.
  5. Die Artikel müssen einen Neuigkeitswert haben – Wiederveröffentlichungen von Evergreens haben keine Chance auf Veröffentlichung.
  6. Im Artikel selbst sollten auch anerkannte Experten erwähnt werden.

Sind alle die o. g. Kriterien erfüllt, wird man von Google manuell freigeschaltet und kann seine Artikel in Basic HTML, also ohne jedweden Schnickschnack wie z. B. JS vor dem Artikel, uploaden. Wichtig hierbei: Es ergibt wenig Sinn, jedweden Content rauszuballern! Stattdessen sollte nur dann publiziert werden, wenn ein Interesse am Thema bei möglichen Lesern vorhanden ist.

Die Veröffentlichung auf AMP zielt weniger darauf ab, Conversions zu erzielen. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der eigenen Brand. Gelingt es einem, die News richtig auszuspielen, kann man Nachrichten zur eigenen Brand sogar dominieren.
Wenn Ihr Euch Insa Winters und Raphael Raues Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video ihres Auftritts auf dem Searchmetrics Summit:

Das Maschinengewehr des Digital Marketings entführt uns in die Zukunft

Jono Alderson von Distilled auf der Searchmetrics Summit 2017

Spricht schneller als sein Schatten: Jono Alderson von Distilled

Das Beste kommt zum Schluss! Nichts gegen die anderen Speaker, aber Jono Alderson von Distilled lieferte mit Abstand den unterhaltsamsten Vortrag des gesamten Searchmetrics Summit. Der Titel: „Digital Marketing is dead. Survival Tips for what comes next.“ Also lassen wir den gleichzeitig auch rasantesten Speaker mal vortragen, der in seinem Rede-Ttempo an Menschen wie den hier erinnerte:

Los geht’s, yada yada yada … mit den generellen Trends:

Die Zukunft des Digital Marketings. Yada, yada, yada

  1. Eine Milliarde neuer Nutzer werden ganz bald ins Internet kommen.
  2. 3D-Druck wird immer mehr in unseren Alltag integriert. Die Folge: Dadurch entfällt bald der Zwischenschritt der Lieferung.
  3. Assistants werden in naher Zukunft klassische Hilfsfunktionen übernehmen.
  4. Software und Roboter ersetzen jetzt schon viele Arbeitskräfte.
  5. Brands sind sehr vertikal aufgestellt, haben aber gleichzeitig kaum oder keine Einsicht in die Tiefe.
  6. Diverse Marken werden vom Markt verschwinden. Ursache: Sie sind Neuem gegenüber wenig aufgeschlossen und zu sehr im Traditionellen verhaftet. Die Konkurrenz hingegen wächst und es gibt immer mehr alternative Produkte. So weit so gut, yada, yada, yada …

    via GIPHY

Aber überall, wo es ein Problem gibt, ist immer die Chance für eine Lösung vorhanden. Und das gilt erst recht, wenn man sich auf dem Searchmetrics Summit befindet. Zwei Lösungen nannte dann auch Jono Alderson. Die erste: „Weg vom Kanaldenken!“ und „Hin zu einem ganzheitlichen Prozess!“ Das Beispiel, das er nannte: „Eine Aufteilung in Creation, Fulfillment und Retention“. Ebenfalls für jede Marke ein absolutes Muss bzw. ideal: Bevor überhaupt ein Bedarf entsteht, sollte man die Möglichkeit zur Deckung eben dieses Bedarfs schon besitzen.

Wenn Ihr Euch Jono Alderson Präsentations-Slides anschauen möchtet, dann könnt Ihr das hier!
Und hier noch das Video von Jono Aldersons Auftritt auf dem Searchmetrics Summit:

Der Beitrag Recap Searchmetrics Summit 2017: Die Expert-Tracks erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
http://www.online-marketing.de/recap-searchmetrics-summit-2017/feed/ 0
SEMrush-Studie enthüllt: Die 17 wichtigsten Ranking-Faktoren des Jahres http://www.online-marketing.de/semrush-studie-die-wichtigsten-ranking-faktoren-des-jahres/ http://www.online-marketing.de/semrush-studie-die-wichtigsten-ranking-faktoren-des-jahres/#respond Thu, 16 Nov 2017 13:53:59 +0000 http://www.online-marketing.de/?p=3661 600.000 Keywords aus den unterschiedlichsten regionalen Datenbanken und Ländern hat SEMrush in seiner neuesten Studie der Ranking-Faktoren ausgewertet. Die Aufgabenstellung: Die Identifizierung von Ranking-Faktoren und deren anschließendes … tja, ich wiederhole mich, aber egal … Ranking nach Bedeutung. Wichtig: Insgesamt wurden die vier Ranking-Faktoren Onpage, Offpage, User Signals und Traffic analysiert. Hier das Ergebnis: Die Auswertung [...]

Der Beitrag SEMrush-Studie enthüllt: Die 17 wichtigsten Ranking-Faktoren des Jahres erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
600.000 Keywords aus den unterschiedlichsten regionalen Datenbanken und Ländern hat SEMrush in seiner neuesten Studie der Ranking-Faktoren ausgewertet. Die Aufgabenstellung: Die Identifizierung von Ranking-Faktoren und deren anschließendes … tja, ich wiederhole mich, aber egal … Ranking nach Bedeutung. Wichtig: Insgesamt wurden die vier Ranking-Faktoren Onpage, Offpage, User Signals und Traffic analysiert. Hier das Ergebnis:

Die Top-Ranking-Faktoren 2017 by SEMrush

Die SEMrush-Rangliste der Ranking-Faktoren (©SEMrush)

Details zur SEMrush-Rangliste der Ranking-Faktoren 2017 (©SEMrush)

Noch ein paar Zahlen im Detail zum SEMrush-Ranking-Ranking (©SEMrush)

Die Auswertung der Ranking-Faktoren

Wenn Sie eher ein Zahlenmensch sind, dann sind Sie mit den oben gezeigten Tabellen von SEMrush wahrscheinlich schon glücklich. Für alle anderen, haben wir hier noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse in einer Liste zusammengefasst:

Die 6 wichtigsten Erkenntnisse aus dem SEMrush-Ranking 

  1. Ruft der User Ihre Seite direkt auf, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Ihre Domain eine hohe Autorität besitzt. Damit bleibt direkter Webseite-Traffic nach wie vor der Rankingfaktor Nummer 1 vor allen anderen.
  2. Auf den Medaillenplätzen liegen Nutzersignale wie die Verweildauer, die Absprungrate sowie die besuchten Seiten pro Sitzung. All diese Faktoren signalisieren: Diese Domain besitzt eine hohe Relevanz und eine ebensolche Qualität.
  3. Ein gutes Backlink-Profil ist immer noch einer der wichtigsten Bausteine für ein gutes Ranking. Das zeigt der gemeinsame Platz Nummer 5 der vier Rankingfaktoren „Referring-Domains“, „Backlink-Anzahl“, „Follow-Backlinks“ und „Referring-IPs“. Einzig die Ankertext-Faktoren fallen aus diesem Schema und sind weiter hinten in der Rangliste zu finden.
  4. HTTPS rules! Und das gilt vor allem für Keywords, die ein hohes Suchvolumen haben. Schaut man sich nun Keywords mit geringem Suchvolumen an, stellt man fest: Hier ranken auch Webseites ohne HTTPS-Implementierung noch gut. Eine Umstellung ergibt hier ranking-technisch hochwahrscheinlich Sinn.
  5. Jeder SEO kennt das Onpage-Standardprogramm: Die Optimierung der Onpage-Elemente. Stichwort Keyword-optimierte Meta-Description, Title, Body, Keyword-Dichte … aber sooo relevant ist diese Arbeit dann doch nicht – jedenfalls im Vergleich mit anderen Rankingfaktoren. Das Fazit: Onpage-Faktoren sind absolut nicht unwichtig, ABER für ein Gutes Ranking muss man mehr tun!
  6. C       o       n       t       e       n       t ist nicht gleich Content. Oder im Bezug auf die Rankingfaktoren ausgedrückt: Die Länge des Content ist beim Ranking entscheidend. Es zeigt sich: Ein hohes Suchvolumen für ein Keyword lässt die Webseiten ranken, die zum Keyword auch ausführlichen Content liefern. Das zeigt sich in der SEMrush-Studie daran, dass „langer Content“ beinahe so wichtig ist wie ein gutes Backlink-Profil.

Unser Fazit zur SEMrush-Studie 2017: SEO & Branding

Direkter Webseiten-Traffic ist King. Brand Building lohnt sich also. Jedes Unternehmen im Online Marketing sollte SEO-Maßnahmen intensiver nutzen, um so seine Brand bekannter zu machen. Zwei wichtige und erfolgsversprechende Mittel zum Zweck: Das Erstellen von Content, der Markenbewusstsein schafft UND auch sprechende bzw. leicht zu merkende URLs.

Ebenfalls interessant und wichtig: Die ersten vier Plätze auf dem Treppchen sind alle von User Signals belegt. Das zeigt, wie wichtig es für Unternehmen ist, die eigene Web-Präsenz auf die User bzw. die UX zu optimieren.

Titelbild: Photo by Marvin Ronsdorf on Unsplash

Der Beitrag SEMrush-Studie enthüllt: Die 17 wichtigsten Ranking-Faktoren des Jahres erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
http://www.online-marketing.de/semrush-studie-die-wichtigsten-ranking-faktoren-des-jahres/feed/ 0
Wie erhöhe ich als Filialunternehmen die Präsenz meiner POIs in Local Search? http://www.online-marketing.de/optimierung-von-local-search/ http://www.online-marketing.de/optimierung-von-local-search/#respond Mon, 13 Nov 2017 08:57:33 +0000 http://www.online-marketing.de/?p=3640 Wie findet mein Kunde meine Filiale? Wie kann ich sicher sein, dass mein Geschäft dann auch offen ist? Und wie schaffe ich es, dort genau das „auf Lager“ zu haben, wonach er sucht? Aber wie schaffe ich es, eines der wichtigsten Marketingziele großer Unternehmen mit mehreren Standorten zu erfüllen: Wie führe ich aktiv mehr Kunden [...]

Der Beitrag Wie erhöhe ich als Filialunternehmen die Präsenz meiner POIs in Local Search? erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>

Google verrät: So suchen User heute lokal

Eine der aktuellsten Antworten darauf gibt das Local Marketing, in dessen Rahmen lokale Suchmaßnahmen optimiert werden. Ein Beispiel: Vor ein paar Jahren noch suchten User, die z. B. eine Autowerkstatt in der Nähe ihres Standorts suchten oft mit den Zusätzen „Nächste“ „in der Nähe“ bzw. direkt mit einer Ortsangabe wie „Autowerkstatt in Kreuzberg“. Ziel war es, so einen Search-Treffer zu landen, der einem im direkten Umkreis weiterhelfen konnte.

Doch die Zeiten dieser Art von Local Search sind heutzutage praktisch vorbei. Und dieser Prozess hat sich in den letzten beiden Jahren entwickelt. So verkündete Google erst im Sommer 2017, dass die Anzahl der tatsächlichen „near-me“- bzw. „in der Nähe“-Anfragen im Vergleich zum Jahr 2015 seitdem deutlich zurückgegangen ist. Gleichzeitig hat man bei Google beobachtet, dass sich die Anzahl aller Anfragen ohne den Zusatz „near-me“ fast um 150 % erhöht hat. Die Erklärung für dieses Phänomen tragen wir alle immer bei uns in der Hosen- oder Handtasche: unsere Smartphones.

„Near-me“ ist tot, es lebe die Standortübermittlung

Dank dieser praktischen Alltagsbegleiter funktioniert die Suche nämlich automatisch standortbasiert. Suche ich also in Kreuzberg eine Werkstatt, weil mir gerade mein Auto verreckt ist, gebe ich ins Suchfeld nur noch „Werkstatt“ oder „Autowerkstatt“ ein und erhalte automatisch mehrere Standorte von Werkstätten in unmittelbarer Nähe. Die normale Suche ist also zur Standortsuche geworden, denn unser Android-Smartphone oder iPhone weiß ja, wo wir gerade sind. Search is local Search!

Konkret bedeutet das: Google bestimmt die Suchergebnisse auf Basis der genauen User-Daten inkl. aktuellem Standort und zeigt automatisch standortbezogene Suchergebnisse. Und genau das erwartet der User auch. Infolgedessen landen genau die Unternehmen ganz vorne in den Suchergebnissen, die ihre lokale Präsenz am besten optimiert haben. Der Rest versauert auf Seite 2 der Suchergebnisse.

Wie viele Daten ist der User bereit, preiszugeben?

Bei allem Nutzen für den User in der Praxis-Anwendung, gibt es allerdings noch ein vermeintliches Datenschutzproblem. Will man Google und den Werbetreibenden wirklich immer mitteilen, wo man sich gerade aufhält? Doch diese Angst ist, zumindest nach Angaben Googles, nicht begründet. Wobei hier darauf hingeweisen werden muss, dass die genannten Zahlen aus den USA stammen.

  • 63 % der User erwarten ein personalisiertes Angebot auf Basis ihrer früheren Einkaufsgeschichte.
  • 59 % der User bevorzugen einen personalisierten Kaufprozess auf Basis der schon vorher von ihnen ausgesuchten Lieblingsstücke.

Zudem gilt laut Google, dass 91 % der User ein Produkt erst dann kaufen, wenn sie eine relevante Ad gesehen haben. Und auch die personalisierte Kauferfahrung ist entscheidend. So bestätigen über 90 % aller befragten Geschäfte, dass ein gutes Einkaufserlebnis zu gesteigertem Umsatz führt. Kurz gesagt: Personalisierung ist aktuell effektivste Weg hin zu guten Verkaufszahlen.

Was können Filialisten tun: 3 Maßnahmen für eine bessere Performance in Local Search

Sorgen Sie für Lokalisierung bei Ihren Ads: Local SEA!

  1. Local Inventory Ads
    Diese Ads zeigen Suchmaschinen-Nutzern die verfügbaren Waren oder Dienstleistungen eines nahegelegenen Geschäfts – so gut wie in real-time. Für nähere Informationen schauen Sie doch bitte auf die Webseite des Local Marketing Tools von spacedealer: placestar. Weiteren interessanten Lesestoff hierzu finden Sie hier im Blog.
  2. Local Extensions
    Geben Sie Ihren Usern in den Ads korrekte und immer aktuelle Informationen zu jeder Filiale, jedem POI Ihres Unternehmens. Denn nur, wenn alle Adressangaben von der Telefonnummer bis zum exakten Standort, der Telefonnummer u. v. m. stimmen, finden auch wirklich alle interessierten Kunden in Ihr Ladengeschäft und die Anzahl der Ladenbesuche steigt.
  3. Local Bid Adjustments
    Mit diesen Anpassungen können Sie Ihre Bids schnell und zeitnah erhöhen, wenn User in der Nähe Ihres Unternehmens nach den passenden Keywords suchen.

Erstellen Sie personalisierte Local Landingpages!

    Personalisierte Local Landingpages sorgen für eine optimierte UX und erhöhen damit die Chance auf einen Sale. Statt sich erst durch eine übergeordnete Seite zu suchen, um eine nahe Filiale zu finden, landet der User zunächst online, und dann auch offline, direkt im für ihn nächstgelegenen Geschäft. Konkrete Auswirkungen hat das auch in Local Search:
  1. Besseres Ranking im Local Map Rank (Bitte hierzu auch das Local Listing optimieren)
  2. Bessere Positionierung Ihrer Search Ads (Die Anzeigen werden als höherwertig angesehen)
  3. Verbesserte Position lokaler Niederlassungen in der organischen Suche

Schalten Sie lokalisierte Display Werbung!

Obwohl Display Kampagnen keinen direkten Einfluss auf die Suchergebnisse haben, können sie indirekt die User motivieren, nach dem beworbenen Produkt bzw. der Leistung zu suchen und eine entsprechende Suchanfrage zu starten. Das beweist u. a. eine Studie der Harvard Business School.

Der Grund ist ganz simpel: Er oder sie hat einfach eine der Local Ads gesehen und wird so gleich oder auch später dazu „verführt“, noch einmal nachzuschauen. Das Resultat: Die Anzahl der User, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Kaufabsicht haben, erhöht sich und tritt in den Einkaufsprozess ein.

Hinweis: Das Titelbild des Beitrags stammt von PIRO4D@pixabay und steht unter CC0 Creative Commons Lizenz.

Der Beitrag Wie erhöhe ich als Filialunternehmen die Präsenz meiner POIs in Local Search? erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
http://www.online-marketing.de/optimierung-von-local-search/feed/ 0
Amazon Marketing Services in a Nutshell – die 3 Anzeigenformate bei Amazon http://www.online-marketing.de/wichtigste-anzeigenformate-bei-amazon-marketing-services/ http://www.online-marketing.de/wichtigste-anzeigenformate-bei-amazon-marketing-services/#respond Tue, 07 Nov 2017 09:00:57 +0000 http://www.online-marketing.de/?p=3602 „Unser größter Konkurrent ist Amazon!“ 44 % aller Nutzer starten ihre Produktsuche direkt bei Amazon; 92 % kaufen dort das gewünschte Produkt, wenn Sie dort mit dem Kaufprozess beginnen: und dank dieser drei Anzeigenformate bei Amazon sind Sie noch erfolgreicher. Beeindruckende Zahlen und Erfolgsraten sind das, die die Amazon Marketing Services (AMS) da präsentieren. Und da kommt [...]

Der Beitrag Amazon Marketing Services in a Nutshell – die 3 Anzeigenformate bei Amazon erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
„Unser größter Konkurrent ist Amazon!“

44 % aller Nutzer starten ihre Produktsuche direkt bei Amazon; 92 % kaufen dort das gewünschte Produkt, wenn Sie dort mit dem Kaufprozess beginnen: und dank dieser drei Anzeigenformate bei Amazon sind Sie noch erfolgreicher. Beeindruckende Zahlen und Erfolgsraten sind das, die die Amazon Marketing Services (AMS) da präsentieren. Und da kommt keine der renommierten Suchmaschinen (nicht mal Google) heran. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, auch auf Amazon präsent zu sein. Und das umfasst neben Amazon SEO auch Amazon SEA. In diesem Blogbeitrag widmen wir uns vor allem dem Thema Amazon SEA. SEO auf Amazon wird Schwerpunkt eines der nächsten Posts in diesem Blog sein.

Dieses Zitat von Erik Schmidt, vorgetragen im Rahmen einer Veranstaltung bei unseren Kreuzberger Nachbarn Native Instruments, ist mittlerweile schon gut drei Jahre alt. Aber gleichzeitig zeigt es auch, wie vorausschauend der Vorsitzende des Verwaltungsrats von Google ist. Und wie recht er hatte. Denn Amazon ist nicht nur Hans-Dampf im Versand diverser Produkte, sondern in den letzten Jahren auch immer stärker im Thema Product Search geworden.

Die 3 Anzeigenformate bei Amazon

Hierbei bietet Amazon Marketing Services momentan drei unterschiedliche Arten von Ads an, deren Wirkung wir in diesem Beitrag etwas genauer unter die Lupe nehmen werden. Konkret handelt es sich um „Gesponserte Produkte“, die „Headline Search Ad“ und zuletzt noch „Produktdisplay Anzeigen“. Hier sehen Sie die unterschiedlichen Platzierungen der Anzeigenformate bei Amazon, sowohl mobile als auch in der Desktop-Variante.

Gesponserte Produkte – ganz groß, in und unter den SERPs

Amazon Ads: Gesponserte Produkte

Infografik by Amazon

Die gesponserten Produkte von Amazon Marketing Services werden zum einen prominent und in großem Format über den Suchergebnissen platziert, zudem aber auch unterhalb ähnlicher Artikel in einem Karussell. Diese Placements garantieren dem werbenden Unternehmen eine hohe Sichtbarkeit innerhalb der SERPs und einzelner Produktdetailseiten.

Der Effekt: Gesponserte Produktanzeigen auf Amazon bringen direkten Traffic auf die ausgewählte Produktdetailseite und erhöhen so nachhaltig die Chance auf einen Sale. Ein weiterer Bonus: Amazon Marketing Services gibt die gesponserten Produktanzeigen innerhalb weniger Stunden frei, was es ermöglicht, auch kurzfristig Angebote bei Amazon zu pushen.

Gesponserte Produkte auf einen Blick

  • Targeting: Keyword
  • Placement: Anzeige in und unter Suchergebnissen.
  • Landingpage: Produktdetailseite
  • Marketingziel: Erhöhung von Umsatz/Sales

 

Die Headline Search Ad – ganz oben vor den Gesponserten Produkten

Amazon Ads: Headline Search Ad

Infografik by Amazon

Noch eine Position höher als die o. g. Gesponserten Produkte gibt Amazon Marketers die Möglichkeit, eigene Ads anzuzeigen. Neben der Platzierung oberhalb der Suchergebnisseite sowohl mobile, als auch in der Desktop-Version, bietet Headline Search Ads einen weiteren Vorteil: Hier besteht die Chance, gleich drei ASINs innerhalb der Anzeige zu platzieren.

Das hat den Vorteil, dass die eigene Produktpalette eine größere Aufmerksamkeit gewinnt. Studien zeigen, dass im Vergleich aller Anzeigenformate bei Amazon Marketing Services, die Headline Search Ad die Top Performing CTR hat. Einen Nachteil allerdings gibt es bei diesem Anzeigenformat: Es mag Kurzfristigkeit nicht, denn laut Amazon kann eine Anzeigenfreigabe bis zu 72 Stunden dauern. Andererseits will eine entsprechende Kampagne, die als Marketingziel hat, die Aufmerksamkeit zu erhöhen, auch gut geplant sein – sprich: So etwas passiert meistens nicht spontan und holterdipolter.

Headline Search Ad auf einen Blick

  • Targeting: Keyword
  • Placement: Oberhalb der Suchergebnisseite.
  • Landingpage: Markenseite in Amazon oder eigene Landingpage
  • Marketingziel: Aufmerksamkeit erhöhen

 

Produktdisplay Anzeigen – klein und an der Seite

Amazon Ads: Produktdisplay Anzeigen

Infografik by Amazon

Das kleinste der Anzeigenformate bei Amazon Marketing Services sind Produktdisplay Anzeigen. Dieses Format befindet sich bei Desktop-Devices am rechten Rand des Bildschirms und bei Mobile-Geräten zentral. Produktdisplay Ads unterscheiden sich von den anderen beiden genannten Anzeigenformaten sowohl beim Targeting wie auch beim Placement. Wird bei den Headline Search Ads als auch bei den Gesponserten Produkten nach Keyword getargetet, so gibt es bei den Produktdisplay Anzeigen entweder ein Interessentargeting (also z. B. „Spielzeug > Spielzeug & Baby“ etc.) oder ein Targeting nach Product ASIN/SKU.

Das Placement erfolgt auch in einer wesentlich weiter gestreuten Art als bei den anderen Formaten. Die Anzeige erscheint z. B. bei den SERPs, auf Produktdetailseiten, bei den Reviews oder bei den Danke-Seiten. Diese breite Streuung zahlt natürlich auf die Reichweite der Anzeigen ein. Damit eignen sich Produktdisplay Anzeigen zur Platzierung eines (neuen) Produkts. Zusätzlich lässt sich mit Productdisplay Ads hervorragend, die eigene Marke stärken. Wie? Ganz einfach: Hierzu müssen Sie nur Produktdisplay Anzeigen auf die eigenen ASINs schalten. Noch ein kleiner Nachteil: Die Freigabe kann auch hier wie bei den Headline Search Ads bis zu 72 Stunden dauern.

Produktdisplay Anzeigen auf einen Blick

  • Targeting: Product ASI/SKU, Interessentargeting
  • Placement: SERP, Produktdetailseite, Review, Danke-Seiten
  • Landingpage: Produktdetailseite
  • Marketingziel: Reichweite

 

Gerne beraten Sie die Experten von spacedealer zum Thema Amazon Search und der Nutzung des Amazon Marketing Service. Kontaktieren Sie uns einfach direkt per E-Mail oder schauen Sie gerne noch einmal auf unserer Webseite spacedealer.de nach, wie wir Ihrem Unternehmen im Bereich Online Marketing helfen können.

Der Beitrag Amazon Marketing Services in a Nutshell – die 3 Anzeigenformate bei Amazon erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
http://www.online-marketing.de/wichtigste-anzeigenformate-bei-amazon-marketing-services/feed/ 0
Mobile, Video, Audio und Social – die ARD/ZDF-Onlinestudie 2017, Part II http://www.online-marketing.de/mobile-video-audio-social-ardzdf-onlinestudie-2017/ http://www.online-marketing.de/mobile-video-audio-social-ardzdf-onlinestudie-2017/#respond Mon, 23 Oct 2017 07:35:55 +0000 http://www.online-marketing.de/?p=3501 Mobile – Die „Unterwegsnutzung“ Der allgemeine Trend weg von Desktop und hin zu Mobile wird auch in der ARD/ZDF-Onlinestudie deutlich. Und noch deutlicher wird, dass es sich hier um eine Generationsfrage handelt. Stagniert die Zahl der jungen User zwischen 14 und 29 überraschend (von 64 auf 63 tägliche Nutzung) – die Studie vermutet eine Sättigung [...]

Der Beitrag Mobile, Video, Audio und Social – die ARD/ZDF-Onlinestudie 2017, Part II erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
Mobile – Die „Unterwegsnutzung“

Der allgemeine Trend weg von Desktop und hin zu Mobile wird auch in der ARD/ZDF-Onlinestudie deutlich. Und noch deutlicher wird, dass es sich hier um eine Generationsfrage handelt. Stagniert die Zahl der jungen User zwischen 14 und 29 überraschend (von 64 auf 63 tägliche Nutzung) – die Studie vermutet eine Sättigung des Markts – so wächst die tägliche Nutzung von Mobile-Devices bei der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen mit 5 % am stärksten (von 36 auf 41 %).

Langsamer ist das Wachstum bei den 50 bis 69-Jährigen von 12 auf 14 Prozentpunkte, wohingegen bei den Ü70ern nur 1 % mobil surft. Zudem wächst die Anzahl der männlichen Mobile-Surfer im Jahresvergleich schneller als die der weiblichen – alles Zahlen, die gerade im Bezug auf das Targeting interessant sein sollten.

Mobile Nutzung der Deutschen 2015 bis 2017

Unterwegsnutzung in den Jahren 2015 bis 2017 (Screenshot Onlinestudie Koch/Frees)

Video und Audionutzung der Deutschen

Bei der Online-Video- und Audionutzung der Deutschen gibt es laut ARD/ZDF-Onlinestudie vor allem zwei große Gewinner. Im Videobereich können sich Streaming-Anbieter wie Netflix, Amazon Prime, Maxdome und Co freuen. Diese werden im Jahr 2017 nämlich 11 % häufiger als noch im Jahr 2016 genutzt (Anstieg von 12 auf 23 %). Dagegen ist generell ein Rückgang der Video-Nutzung zu beobachten. Schauten 2016 wöchentlich wenigstens 56 % einmal online Videos, so sind es heute nur noch 53 %. Auch die Nutzung von Videoportalen wie Youtube oder MyVideo hat nachgelassen – 2016 wurden sie von 33 % der User genutzt, 2017 steht ein Verlust von 2 % in der Online-Studie

Audio hingegen boomt. Hörte 2016 nur ein Drittel online Musik, Pocasts oder Audiobooks, so sind es im Jahr 2017 stolze 46 %. Besonders stark zu dieser Entwicklung trägt Musik-Streaming bei. Hier verdoppelte sich der Vorjahreswert beinahe auf einen Anteil von 20 % bei der wöchentlichen Nutzung. Ebenfalls beliebter als noch in der ARD/ZDF-Onlinestudie 2016: Radio-Livestreams, die 2017 zwei Prozentpunkte hinzugewonnen haben. Also Online-Marketer: MACHT MEHR PODCASTS und gewinnt so an Reichweite.

Die Entwicklung bei Social Media und WhatsApp in der ARD/ZDF-Onlinestudie

Allgemein können die großen Social-Media-Plattformen die deutschen Nutzer nicht mehr so richtig begeistern. Jedenfalls sinkt hier die tägliche und wöchentliche Nutzung. Platzhirsch Facebook verzeichnet einen leichten Rückgang von 34 auf 33 %, Instagram stagniert bei 9 %, Twitter verliert auf niedrigem Niveau abermals einen Prozentpunkt (von 4 auf 3 %) und lediglich Snapchat macht ein Pünktchen gut von 5 % im Jahr 2016 auf 6 % 2017.

Popularität Sozialer Netzwerke in Deutschland laut ARD/ZDF-Onlinestudie

Starkes WhatsApp, stagnierendes Facebook, armes Twitter (Screenshot Onlinestudie Koch/Frees)

 

Ordentlichen Zuwachs verzeichnet die ARD/ZDF-Onlinestudie 2017 alleine bei WhatsApp, das sich für seine Nutzer auch immer mehr vom reinen SMS-Ersatz zur Social-Media-App wandelt. Nutzen 2016 „nur“ 58 % der Deutschen WhatsApp mindestens einmal wöchentlich, so stieg dieser Wert im neuen Jahr auf 64 %. Aber Halt! Denn rechnet man den WhatsApp-Wert mit Facebook, dem Mutterkonzern seit 2014, zusammen, sehen die Zahlen besser aus. Und wenn man dann noch Instagram hinzu addiert, ergibt sich in Deutschland beinahe schon ein Social-Media-Monopol für Mark Zuckerbergs Firmenkonglomerat.

Und hier, im ersten Teil der Auswertung der ARD/ZDF-Onlinestudie, findet Ihr meine Giphy-Auswertung. 

 

Der Beitrag Mobile, Video, Audio und Social – die ARD/ZDF-Onlinestudie 2017, Part II erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
http://www.online-marketing.de/mobile-video-audio-social-ardzdf-onlinestudie-2017/feed/ 0
SEO-Day 2017 + Expert-Day in Köln Recap http://www.online-marketing.de/recap-seo-day-2017-expert-day-in-koeln/ http://www.online-marketing.de/recap-seo-day-2017-expert-day-in-koeln/#comments Wed, 18 Oct 2017 16:10:57 +0000 http://www.online-marketing.de/?p=3446 Die Konferenz für Suchmaschinenoptimierung in Köln Mit 900 Besuchern zählt der SEO-Day zu den größten SEO-Konferenzen in Deutschland. Auch dieses Jahr war spacedealer wieder auf dem SEO-Day in Köln und zum ersten Mal auch auf beim Expert-Day. Im nachfolgenden Recap haben wir die besuchten Sessions und Insights für euch zusammengefasst. Expert-Day Wie jedes Jahr galt [...]

Der Beitrag SEO-Day 2017 + Expert-Day in Köln Recap erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
Die Konferenz für Suchmaschinenoptimierung in Köln

Mit 900 Besuchern zählt der SEO-Day zu den größten SEO-Konferenzen in Deutschland. Auch dieses Jahr war spacedealer wieder auf dem SEO-Day in Köln und zum ersten Mal auch auf beim Expert-Day. Im nachfolgenden Recap haben wir die besuchten Sessions und Insights für euch zusammengefasst.

Expert-Day

Wie jedes Jahr galt hier: Keine Fotos, keine Tweets. Deshalb gibt es hier auch keine Inhalte aus den Präsentationen. Dies war mein erster Expert-Day und deshalb war ich sehr gespannt, was mich erwartet. Am Ende des Tages standen auf jeden Fall zwei Dinge fest: Krasses Zeug, kleines Publikum, schnelle Taktung, interessante Gespräche und der Kopf bis zum Platzen voll mit Inspiration.
Nach Abendessen ging es dann noch zum Kicker-Turnier bei Startplatz Köln, bei mir aber nur zum Zuschauen und Networken.

SEO Kicker Turnier

Fleißige Tischkicker in Aktion

SEO-Day im RheinEnergieSTADION

SEO-Day Location im Rheinenergiestadion

SEO-Day Location im Rheinenergiestadion

Nachdem der SEO-Day letztes Jahr auf das Messegelände ausweichen musste, fand der SEO-Day 2017 wieder an seinem angestammten Veranstaltungsort im Kölner RheinEnergieSTADION statt. Ca. 900 Besucher bevölkerten tagsüber die Räumlichkeiten im Stadion des 1. FC Köln.

Wie stark unterscheidet sich eigentlich SEO mittlerweile auf Mobile, Desktop und anderen Geräten? – Marcus Tober

Marcus Tober

Marcus Tober – Wie unterscheidet sich eigentlich SEO auf Mobile & Desktop

Markus Tober hatte wie immer jede Menge Daten dabei, die belegten, dass die Unterschiede zwischen Desktop und Mobile größer werden.

  • Mobile unterscheidet sich von Desktop, unterscheidet sich aber je nach Land.
  • 57 % der Zeit verbringen die User mobil im Netz.
  • 95 % der App-Nutzungszeit entfallen auf 10 % der Apps.
  • 77 % der Seiten im Bereich Publishing bieten ihre Seiten als AMP an.
  • Mindestens eine AMP-Integration bei 27 % der Keywords in der searchmetrics-Datenbank
  • In 5,9 % der SERPs tauchen mobile Apps auf.
  • Die Anzahl der Organischen Rankings sind in den mobilen SERPs höher.
  • PWA + AMP werden Apps auf Dauer sterben lassen.
  • Keywordanfragen unterscheiden sich je nach Device.
  • Google Shopping: steigende Anzeige in mobilen SERPs
  • Mit Sprachassistenten werden andere Fragen gestellt.
  • Die Quote für korrekte Antworten bei Sprachassistenten liegt aktuell unter 50 %.

 

Wer sich die Daten genau anschaut, muss also zum Schluss kommen, dass man sich um mobile Geräte weiter kümmern sollte. Wer das noch nicht getan hat, sollte dies spätestens jetzt tun.

11 konkret umsetzbare SEO-Tipps – für jeden was dabei! – Tobias Fox

Tobias Fox - 11 konkret umsetzbare SEO-Tipps

Tobias Fox – 11 konkret umsetzbare SEO-Tipps

Tobias Fox hatte wie letztes Jahr wieder gute Tipps und Tools dabei:

  • Optimiert eure Snippets datengetrieben (z. B. mit der Google Search Console) und setzt dabei auf emotionale Trigger und Benefits anstatt auf Features.
  • W-Fragen-Tools bzw. Tools wie termlabs.io zur Themenfindung nutzen
  • Setzt Monitoring-Tools ein, um Fehler frühzeitig zu erkennen (statuscake.io, uptime-monitor oder url-monitor.de).
  • Relevanz von Dokumenten, LinkJuice etc. visualisieren mit Gephi oder Onpage-Tools (Audisto, ScreamingFrog, Ryte)
  • Browser-Extensions (Redirect Path, Hreflang Tag Checker, Web Developer Toolbar, seerobots)
  • mouseflow oder Hotjar um UX-Probleme aufzudecken
  • Influenzer finden mit Google (z. B. site:linkedin.com/in/ deutschland blogger fashion)
  • Keywords in Google Analytics sichtbar machen mit dem Keyword hero.

 

Eine gute Mischung, für jeden was dabei 🙂

Top 10 SEO Fragen – Von Google beantwortet – John Mueller

Markus Hövener im Interview mit John Mueller

Markus Hövener im Interview mit John Mueller

John Mueller, Webmaster Trends Analyst bei Google und bekannt aus diversen Webmaster Hangouts und Konferenzen, war hier erschienen, um (fast) alle Fragen aus dem Publikum bezüglich Google zu beantworten:

  • Eingeklappter Text: Werden von Google bewertet. Es ist ok, Texte einzuklappen, da es in einer „mobile first“-Welt aus Platzgründen oftmals nötig ist.
  • Mobile Index: Google wird zukünftig nur noch die Inhalte bewerten, die mobil vorhanden sind, nicht die der Desktop-Version.
  • Bei „normalem“ PageSpeed eher auf Usability achten
  • Bei Progressiv Web Apps hat Google aktuell noch ein Problem mit der Indexierung.
  • Bei Verwendung von Javascript Frameworks sollte man sicherheitshalber die Seiten selber rendern.
  • Der Canonical wird nicht immer berücksichtigt, wenn andere Linksignale existieren, z. B. interne Verlinkung zeigt auf andere URL.
  • Interne Verlinkung: Ist wichtig, da diese nach wie vor zur Bestimmung der Relevanz eines Dokuments herangezogen wird.
  • Google Tag Manager kann zur Seitenmanipulation verwendet werden, um z. B. Seitentitel zu testen

 

Zum Schluss gab es noch eine schöne Frage von Markus Hövener: Was wäre, wenn John Mueller sich selbstständig machen würde? Welche Vorteile hätte er gegenüber anderen?
Seine Antwort lautete: Eigentlich keinen. Das sei mal dahingestellt, denn wer so lange für den Konzern arbeitet, weiß sicher besser als jeder andere, wie der Konzern tickt und welche Schwächen es bei Google gibt.
Auch nach dem Panel stand er bereitwillig für Fragen und auch für ein Selfie zur Verfügung.

Selfie mit John Mueller

Mikroprozesse im SEO – Schritt für Schritt zum Erfolg – Jens Fauldrath

Jens Fauldrath - Microprozesse zum Erfolg

Jens Fauldrath – Microprozesse zum Erfolg

Jens Fauldrath setzte sich gewohnt unterhaltsam mit dem Thema auseinander, wie man sich Arbeitszeit sparen kann, indem man Prozesse entsprechend definiert:

  • Definieren Sie Kernaufgaben für SEO, die der SEO ohne Abstimmung direkt umsetzen kann.
  • Absprachen zwischen den Abteilungen (Abstimmungsaufwand reduzieren)
  • SEO Themen zum SEO Bringen: Alles was die IT entlastet, sollte der SEO eigenständig bearbeiten können.
  • URL-Monitoring um Fehler frühzeitig zu erkennen (seotomato oder Audisto). Kann direkt an IT weitergeleitet werden.
  • Gleiches kann auch mit Screaming Frog und R gemacht werden (Vergleich zwischen zwei Versionen).
  • GSC auswerten und Prüfen auf Veränderungen
  • Content-Ideen finden mit termlabs.io oder answerthepublic.com
  • Gutes Autoren-Briefing aufsetzen und später seo-technisch nacharbeiten

 

Neue SEO-Erfolge mit holistischen Landingpages – Marco Janck

Marco Janck - Holistische Landingpages

Der „General“ Marco Janck in Action

Bei Marco Janck ging diesmal alles um die Erstellung holistischer Landingpages. Hier eine kurze Zusammenfassung, was alles dazugehört:

  • Keywordset: z. B. Wortmengen mit termlabs.io
  • ca. 3.000 Worte, je nach Thema
  • guter Header mit Basis Keywords, max. 100 Wörter + CTA
  • Frage-Überschrift mit max. 300 Worten Text pro Frage
  • 10-15 Fragestellungen + Fazit
  • WDF*IDF Tool benutzen
  • Grafiken
  • Videos (am besten above the fold)
  • Linkbuilding erst dann, wenn onpage nichts mehr geht

 

Anschließend gab er noch ein Kalkulationsbeispiel, wie eine HLP bei ihnen kalkuliert wird.
Dass das auch langfristig funktionieren kann sieht man an dem Beispiel von Karl Kratz „Risikolebensversicherung“. Ist natürlich sehr kostspielig, kann sich bei guter Umsetzung aber langfristig rechnen.

Links, die echten Traffic generieren und dessen Auswirkungen auf die Rankings – Mario Jung

Mario Jung - Links die Traffic generieren

Mario Jung – Links die Traffic generieren

Zu Beginn stellte Mario ein paar Fragen in die Runde, wer denn der Meinung sei, dass Links auch Traffic bringen müssten. Die Meldungen waren erstaunlicherweise sehr gering. Als Beweis, dass das von Google bewertet werden könnte, wurde hier Google Chrome genannt, mit dem Google durchaus in der Lage wäre, Usersignale auszuwerten.
Die Idee, diese User-Signale zu verbessern, ist die Veredelung vorhandener Content Links. Das könnte folgendermaßen aussehen:

  • Externen Content überarbeiten und aufwerten
  • Ist auch gut für den Contentinhaber
  • Forenbeiträge durch eigene Inhalte aufwerten bzw. aktuell halten
  • Eventuell Backlinks auf externen Content setzen

 

Der Effekt davon:

  • Für Konkurrenz schwer zu durchschauen
  • Contentveredelung ist meist günstiger
  • Die eigene Seite profitiert auch davon

 

Das war zwar keine wirklich neue Erkenntnis, trotzdem ist es gut, wenn man an bestimmte Grundlagen immer wieder erinnert wird.

Welcome to a new world: Crawling, Indexing & Ranking im Zeitalter von Mobile First – Bastian Grimm

Zu Bastians Vortrag kam ich leider viel zu spät, der Raum ziemlich voll, deshalb auch kein Foto. Trotzdem konnte ich hier einige Erkenntnisse aufschnappen:

  • Mobile Index wird weltweit ausgerollt, eventuell aber nur für bestimmte Bereiche.
  • Es wird keinen Hinweis geben, wenn die Website auf Mobile Index umgestellt wurde.
  • Google rendert immer noch mit 1024×768.
  • Mit 100 % Iframe kann man alle Seiten in der GSC rendern lassen; auch die Konkurrenz.
  • Critical rendering path auf „time to first paint“ optimieren
  • http auf https umstellen (mit http/2), denn Chrome wird bald alle anderen Seiten als unsicher markieren.
  • AMPs sind zwar primitives HTML aber 5,7-mal schneller.
  • Nutzt die richtigen Keywords für Mobile.
  • Tool zum Test von mehreren mobilen Website: mobile friendly bulk testing tool

 

Auch hier ein Plädoyer für das Thema Mobile mit vielen technischen Hinweisen.

9 Online Marketing Kniffe, die Deinen Umsatz sofort steigern können. – Julian Dziki

Auch hier etwas zu spät und der Saal sehr voll. Trotzdem ein paar Must Haves für 2018:

  • Verwendet Trust-Elemente, z. B. TrustedShops oder TüV-Süd.
  • Stellt den USP heraus.
  • Nutzt Pinterest und legt kreative Boards an.
  • Befasst euch mit Storytelling (Heldenreise).
  • Überarbeitet oder löscht alten Content oder fasst ihn zusammen.
  • Nutzt RLSA via Google Analytics.

 

10 Tipps und Tricks um expired Domains sinnvoll zu nutzen. – Nicolas Sacotte und Tim Ullrich

Nicolas Sacotte und Tim Ulrich

Nicolas Sacotte und Tim Ulrich – Expired Domains

Nicolas und Tim waren spontan für den leider erkrankten Thomas Mindnich eingesprungen. Die beiden hatten ein Thema dabei, das eigentlich immer wieder tot gesagt wird: Expired Domains sinnvoll nutzen.
Neben der Definition wurde noch Empfehlungen für Tools zum finden dieser Domains gegeben, z. B. peew.
Mögliche Verwendung:

  • expireds redirecten (Voraussetzung: qualitativ hochwertiges Linkprofil)
  • expireds projektieren
  • expireds als Linkquelle zum Tauschen von Links verwenden
  • für Linkkauf, Linkmiete verwenden
  • Traffic monetarisieren (z. B. Adsense, Affiliate, TKP-Vermarktung, Abo-Modelle/Einträge)
  • Sekundärverwertung von Traffic durch Verpixelung (z. B. Facebook)
  • Spielwiese zu Testzwecken
  • Leads generieren und verkaufen
  • ein Geschäftsmodell aufbauen

 

Der Vortrag hat auf jeden Fall meine ToDo-Liste erweitert. Danke dafür.

Next Level Trafficanalysis – Jens Altmann

Jens Altmann - Next Level Trafficanalysis

Jens Altmann – Next Level Trafficanalysis

Bei Jens Altmann ging es sehr technisch zu. Die Fragestellung: Wie gut kennst du deinen Traffic?

    • 48 % der Besucher sind human (sehr erschreckend). Der Rest ist Bot-Traffic (noch erschreckender)
    • Je kleiner der Auftritt desto größer der Anteil an Bot-Traffic

 

  • Wichtig: Schaut euch eure Logfiles an, z. B. für große Files: ELK Stack (Elasticsearch, Logstash & Kibana)
  • http://freegeoip.net (Tool zum Auswerten von IP-Adressen)
  • Mit z. B. Fail2ban sollten IP-Adressen von Bots blockiert werden, damit diese erst gar nicht mehr erfasst werden.

 

 

Raketenstart- von 0 auf 10 SI und wie man es auch schnell kaputt bekommt – Lars Schwede

Lars berichtete von der Entstehung des Portals werkenntdenbesten.de über den raschen Anstieg der Sichtbarkeit und wie eine kleine unbedachte Änderung den schnellen Absturz herbeiführte.
Das Learning daraus war:

  • Alle Änderungen sollten von SEO durchgeführt werden.
  • Nutzt ein Monitoring Tool.
  • Legt Alerts an.
  • Fehler brauchen länger bis sie behoben sind als sie entstanden sind.
  • Überarbeitet oder löscht den alten Content oder fasst ihn zusammen.
  • Nutzt RLSA via Google Analytics.

 

SEO Battle – 2 SEO Urgesteine packen aus – Christian Tembrink und Maximilian Muhr

Auf diesen Battle hatte ich mich gefreut, doch leider war Christian aufgrund eines gestrichenen Fluges zur Verlängerung seines Spanienurlaubs gezwungen. Max übernahm deshalb auch gleich den Part von Christian und präsentierte die Ergebnisse auf gewohnt charmante Art. Einige Empfehlungen/Hinweise:

  • A/B-Testing mit Adwords
  • Nutzt schema.org für die Serps.
  • Du hast nur 5 Sekunden Zeit deine Botschaft rüberzubringen. Deshalb: Erst mal Aufmerksamkeit holen, für ein Erlebnis sorgen und dann die Message rüberbringen.
  • Sei wandelbar.
  • Personalisiere je nachdem über welche Seite der Nutzer kam, z. B. über pinterest, dann eher Bolder anbieten.
  • Achte auf Negative SEO: Wer verlinkt auf mich? Wer schaltet Anzeigen auf meine Seite.

 

Aufgrund der gesparten Zeit gab es anschließend noch ein Interview von Max mit zwei Teilnehmern des SEO-Day Contest „Siebtlingsgeburt“, wie diese beim Contest vorgegangen waren. Das war auch sehr interessant.

Superpanel

Expertenanalyse auf dem Superpanel

Expertenanalyse auf dem Superpanel
(v.l.) Christian Solmecke, Johannes Beus, Dominik Wojcik, Jens Fauldrath und Marcus Tober

Zum Abschluss des Tages folgte das Superpanel mit bekannten SEO- bzw. Jura-Experten. Hier wurden eingereichte Websites analysiert und Verbesserungsvorschläge disskutiert. Immer wieder lehrreich, auch für alle Anwesenden. Und natürlich wurden auch die Top-Speaker des SEO-Day und Expert-Day mit Pokal und Preisen ausgezeichnet.

Top Speaker des Expert-Days

Top Speaker des Expert-Days

Top Speaker SEO-Day

Die Top-5-Speaker bei der Preisverleihung
(v.l.) Gero Wenderholm, Nils Kattau, Rene Demandt, Christian Solmecke, Dennis Oderwald

Abendessen & SEO-Day Party

Danach gings zum Abendessen in die Kölner Innenstadt und später noch zur Networking-Party.

SEO-Day Dinner Location

SEO-Day Dinner Location

Fazit

Ein Thema, dass dieses Mal relativ häufig eine Rolle spielte war Voice Search, woraus man schließen kann, wohin die Reise gehen wird. Auch Content-(positive User-Signals) und Technik-Optimierung wurden immer wieder hervorgehoben. Auch wenn das Thema Linkbuilding nicht so oft direkter Hauptbestandteil war, wurde die Relevanz immer wieder hervorgehoben.

Für mich hat sich der Besuch des SEO-Day und vor allem der Expert-Day in Köln auf jeden Fall gelohnt. Auch wenn viele Inhalte nicht unbedingt unbekannt oder neu waren, so habe ich aus jedem Vortrag neues Wissen bzw. neue Impulse mitnehmen können. Die To-do-Liste für das nächste Jahr ist auf jeden Fall gut gefüllt. Ich kann den SEO-Day und besonders auch den Expert-Day nur jedem ans Herz legen und werde diese Veranstaltung auf jeden Fall wieder besuchen. Und Einhörner funktionieren überall 🙂

SEO-Day Unicorn

Wenn ihr auch eine Recap geschrieben habt, dann nehme ich diesen gerne in die Recap Liste auf. Schreibt einfach in die Kommentare oder mich direkt an.

Weitere Recaps

FionnKientzler
Olaf Pleines
René Dege
Bastian Heynen
seo-profession
Kai Lauer
Christian Süllhöfer
Karoline Steinfatt

Der Beitrag SEO-Day 2017 + Expert-Day in Köln Recap erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
http://www.online-marketing.de/recap-seo-day-2017-expert-day-in-koeln/feed/ 2
Junge chatten, Ältere lesen – die ARD/ZDF-Onlinestudie, Part I http://www.online-marketing.de/ardzdf-onlinestudie-2017-auswertung-in-gyphies/ http://www.online-marketing.de/ardzdf-onlinestudie-2017-auswertung-in-gyphies/#comments Mon, 16 Oct 2017 11:55:39 +0000 http://www.online-marketing.de/?p=3477 Auf dem Spiegel-Titel vom 7. Oktober wurden die Öffentlich-Rechtlichen noch als Totengräber des Qualitäts-Onlinejournalismus bezeichnet, die sich doch bitte rein aufs Fernsehgeschäft konzentrieren sollten anstatt Verlagen und anderen Anbietern das Wasser abzugraben; da ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung der 20. ARD/ZDF-Onlinestudie am 11. Oktober irgendwie ganz passend. Und nicht nur, um mal wieder aktuelle Daten [...]

Der Beitrag Junge chatten, Ältere lesen – die ARD/ZDF-Onlinestudie, Part I erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>

Und nicht nur, um mal wieder aktuelle Daten zur Mediennutzung zu erhalten, sondern auch, um zu sehen, wo denn welche Altersgruppe sich online so herumtreibt. Dass es sich bei der Studie von ARD und ZDF um eine repräsentative, also belastbare Studie handelt, macht sie fürs Online Marketing umso interessanter.

Die Basics: Fast 90 Prozent aller Deutschen sind online

Diese 90 % erfasst genauer gesagt alle Deutschen ab 14 Jahren. In Dezimalzahlen bedeutet das, dass 62,4 Millionen aller Deutschen mindestens einmal in der Woche im Netz unterwegs sind. Wenn es um die tägliche Nutzung geht, liegt der Anteil der Gesamtbevölkerung laut ARD/ZDF-Onlinestudie bei 72,2 %, also 50,2 Millionen Menschen. Das sind wiederum 11 % mehr sind als im Jahr 2016.

Besonders interessant: Die Zahlen von Mobile – oder wie es ARD und ZDF in ihrer Online-Studie nennen „Unterwegsnutzung“. Hier ist knapp ein Drittel der Deutschen (30 %) im Weltnetz online mit dem Smartphone. Im Vergleich zum Vorjahr 2016 ist das nur eine geringe Steigerung um 2 %; im Vergleich zum Jahr 2015 ein Unterschied von satten 12 Prozentpunkten. Auffällig (aber auch verständlich): Wer mobil surft, ist täglich länger online als der Durchschnitt und nutzt das Internet zu 89 % täglich – statt im Buch zu lesen, wird dann in Bus und Bahn einfach online geschmökert, gespielt oder geshoppt.

Die generelle Gerätenutzung

Zählt man die unterschiedlichen Devices zusammen, mit denen eine Internetnutzung möglich ist, ist Online mit 82 % (38 % Smartphone, 19 % Stationärer PC, 15 % Laptop, 8 % Tablet, 2 % WLAN-Radio) das beliebteste täglich genutzte Medium der Deutschen vor dem Fernsehen (inklusive Smart TV) mit 78 %.

Schaut man sich die Gruppe der jüngeren Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren an, ergibt sich in der ARD/ZDF-Onlinestudie eine völlig andere Gewichtung: Hier steht das Smartphone mit 81 % ganz vorne, mit 20 % Abstand folgt das Fernsehen, ehe sich im Mittelfeld etwas überraschend UKW- und Autoradio (29 bzw. 27 %) sowie das Laptop (22 %) und der klassische PC (19 %) tummeln vor dem Tablet (9 %) und den mit einem Prozent unerheblichen WLAN- und DAB-Radio.

Was machen die Deutschen online? Kommt aufs Alter an!

Jeder Deutsche ab 14 verbringt durchschnittlich 149 Minuten pro Tag online – Männer 175, Frauen nur 125 Minuten. Unterteilt man nun die befragten Gruppen in vier Altersklassen, ergibt sich folgendes Bild: Grob gesagt existiert zwischen den ersten drei Altersgruppen eine Zeitdifferenz von etwa 90 Minuten bzw. 1,5 Stunden – lediglich die Silversurfer ab 70 weisen keinen so großen Abstand zur nächst-jüngeren Generation auf.

Welche Generation surft wie lange?

 14–29-Jährige 30–49-Jährige 50–69-Jährige Ab-70-Jährige
2016245 Min.148 Min.85 Min.28 Min.
2017274 Min.183 Min.98 Min.36 Min.

Der Durchschnittsdeutsche im Internet – eine Giphy-Parade

„Aber wo laufen sie denn“, könnte man mit Loriot fragen, bzw. „Was machen die denn da?“ Die generelle Antwort zum täglichen Aufenthalt des Durchschnittsdeutschen zwischen 14 und Ü-70 im Internet:

17 Minuten der Zeit gehen für Spotify oder Youtube drauf (via GIPHY)
10 Minuten sind fürs Streamen via Netflix und Co. reserviert (via GIPHY)
59 Minuten kommuniziert er per WhatsApp, anderen Messengers, Chats und E-Mails (via GIPHY)

16 Minuten wird geshoppt (via GIPHY)
14 Minuten sind für Games, Daddeln und Zocken reserviert (via GIPHY)

34 Minuten wird kurz mal bei Google und anderen nachgeschaut – da wird deutlich, warum Home-Devices zur Sprachsuche wie Google Home, Alexa und Co gerade so gepusht werden  (via GIPHY)

Die drei deutlichsten Unterschiede zwischen den Generationen

Doch was im Durchschnitt gilt, gilt natürlich nicht generell für jede Altersgruppe. Hier sind vor allem drei Punkte auffällig:

Je älter die Leute werden, desto weniger nutzen sie das Internet „medial“.

„Mit dem Alter fängt man an, sich für Countrymusik zu interessieren“, sangen einst die Aeronauten. Heute und bezogen auf das Internet, könnte man dichten „… fängt man an, sich für ’sonstige Internetnutzung‘ zu interessieren.“ Und die umfasst nach der Studie von ARD und ZDF folgende Beschäftigungsarten:

Was die „Silversurfer“ so im Weltnetz treiben

    • „etwas im Internet erledigt/eingekauft“ – vielleicht was für die Enkelkinder?
    • „Onlinespiele gespielt“ – wie hieß nochmal dieses moderne Spiel? Ach ja, Mohrhuhn?
    • „kurz im Internet informiert, schnelle Suche“ – 30 Minuten sollen kurz sein, Ihr 50- bis 69-Jährigen! Im Ernst?!)
    • „im Internet gesurft“ – hier hätte man gerne konkretere Angaben, aber vielleicht steht dieser allgemein gefasste Begriff auch nur als Platzhalter für Ü18-Seiten.

 

Die Jüngeren, besonders die 14 bis 29-Jährigen schauen wesentlich mehr Bewegtbild.

Insgesamt schauen sie 68 Minuten Filme/Videos bei Streaming-Anbietern, in Mediatheken, auf Video-Portalen, Facebook und Co. Zudem hören sie wesentlich mehr Musik (63 Min.) als andere Altersklassen. Schaut man sich die Nutzung des Internets der Deutschen genauer an, vor allem die Zeit, die für Kommunikation aufgewendet wird, so ist zu beobachten, was in jeder guten Ehe zu beobachten ist: Mit dem Alter redet man weniger.

Während die 14 bis 19-Jährigen 89 Minuten täglich chatten, mailen, whatsappen und messengern, steigt dieser Wert bei den 14-29-Jährigen gar auf 102 Minuten/Tag, um von dort rapide über 77 Minuten (30–49-Jährige) auf 40 (50–69-Jährige) und final 12 Minuten (ab 70-Jährige) zu sinken. In der letztgenannten Altersgruppe unterhält man sich lieber direkt mit dem Hausarzt, als übers Internet zu kommunizieren.

Die neugierigste und News-affinste Gruppe bilden die 30- bis 49-Jährigen.

Hier wird sich Tag für Tag für 16 Minuten durch digitale Artikel und Berichte gelesen. Alle anderen Altersgruppen erreichen dort gerade mal zwei bis drei jämmerliche Minütchen.

Teil 2 zu den Themen Audio, Video, Social und Mobile findet Ihr hier.

Die hier genannten Zahlen entstammen alle der ARD/ZDF-Onlinestudie aus dem Jahr 2017 sowie dem Beitrag „ARD/ZDF-Onlinestudie 2017: Neun von zehn Deutschen online.“ von Wolfgang Koch und Beate Frees aus der Studienreihe „Medien und ihr Publikum“ (MiP) in Media Perspektiven 9/2017. Die Giphys stammen von Giphy und die nicht explizit anderen zugeschriebenen Zitate und Meinungen vom Autor Florian Lamp.

Der Beitrag Junge chatten, Ältere lesen – die ARD/ZDF-Onlinestudie, Part I erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
http://www.online-marketing.de/ardzdf-onlinestudie-2017-auswertung-in-gyphies/feed/ 2
Bühne frei für spacedealer auf der ProgrammatiCon 2017 http://www.online-marketing.de/programmaticon-2017-spacedealer-placestar/ http://www.online-marketing.de/programmaticon-2017-spacedealer-placestar/#respond Thu, 12 Oct 2017 08:45:33 +0000 http://www.online-marketing.de/?p=3432 spacedealer hat einen besonderen Anreiz für euch, die ProgrammatiCon 2017 zu besuchen. Dorota Karc, Head of Programmatic bei spacedealer, wird am 19. Oktober um 14:30 Uhr nämlich bei den „Programmatic Showcases“ auf der Bühne stehen. Ihr Best Practise Case: Die Local-Marketing-Kampagne für die niederländische Supermarktkette Plus mit Hilfe des Local Marketing Tools placestar. Dank einer Kombination [...]

Der Beitrag Bühne frei für spacedealer auf der ProgrammatiCon 2017 erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
spacedealer hat einen besonderen Anreiz für euch, die ProgrammatiCon 2017 zu besuchen. Dorota Karc, Head of Programmatic bei spacedealer, wird am 19. Oktober um 14:30 Uhr nämlich bei den „Programmatic Showcases“ auf der Bühne stehen. Ihr Best Practise Case: Die Local-Marketing-Kampagne für die niederländische Supermarktkette Plus mit Hilfe des Local Marketing Tools placestar.

Dank einer Kombination aller relevanten Targeting-Kriterien (Produkt, Angebot, Entfernung vom Standort zur nächsten Plus-Filiale) und einer gezielten Ausspielung an potenzielle Kunden, erzielten wir hervorragende Ergebnisse:

Resultat der Local-Kampagne für Plus

  • Die Kundenzahl in den Filialen stieg signifikant an.
  • Die Verkaufsrate der in der Kampagne beworbenen Produkte wurde im Vergleich zu den vorher eingesetzten Werbeformen deutlich gesteigert.

Die ProgrammatiCon 2017 im Überblick

Die ProgrammatiCon ist das größte Programmatic Event in ganz D-A-CH. Drei Tage trifft sich hier die Programmatic-Szene; Experten diskutieren neueste Trends und Themen aus dem Programmatic-Bereich. Programmatic-Experten geben sich auf der Bühne und in den Seminaren die Klinke in die Hand, wenn sie Best Practise Cases vorstellen und in HandsOn Sessions zeigen, wie sie arbeiten.

Kurz gesagt: Die ProgrammatiCon ist ein absolutes Muss im Kalender für alle, die Programmatic Marketing betreiben. Zusätzlicher Reiz: 2017 findet die ProgrammatiCon in der lebenswertesten Stadt der Welt statt: in Wien.

Noch einmal zum Notieren: spacedealer auf der ProgrammatiCon

Genaueres zu diesem Best Practise Case im Local Programmatic Marketing gibt Dorota am 19. Oktober zum Besten. Schaut doch zu, dass ihr bei Dorotas Auftritt mit dabei seid. Gerne steht sie Euch auch im Anschluss auf der Konferenz für Gespräche zur Verfügung.

Also nicht vergessen:19. Oktober, 14:30, Saal I, die „Programmatic Showcases“ im Parkhotel Schönbrunn vis-à-vis des berühmten Wiener Schlosses Schönbrunn: Dorota Karc (spacedealer) und Ihr Best Practise Case in Local Marketing für Plus.

Der Beitrag Bühne frei für spacedealer auf der ProgrammatiCon 2017 erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

]]>
http://www.online-marketing.de/programmaticon-2017-spacedealer-placestar/feed/ 0