Events und Konferenzen im Bereich Online Marketing https://www.online-marketing.de/events/ Tue, 27 May 2025 13:49:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 SEACamp Jena 2025: Ein intensiver Austausch unter SEA-Expert:innen https://www.online-marketing.de/seacamp-jena-2025-ein-intensiver-austausch-unter-sea-expertinnen/ https://www.online-marketing.de/seacamp-jena-2025-ein-intensiver-austausch-unter-sea-expertinnen/#respond Sat, 10 May 2025 12:58:29 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=23203 Am 8. Mai 2025 fand das SEACamp in Jena statt – ein jährliches Highlight für alle Player im Bereich Performance Marketing und speziell im Suchmaschinenmarketing (SEA). Als Barcamp organisiert, unterscheidet sich das Event bewusst von klassischen Konferenzen: Die Teilnehmer:innen gestalten das Programm aktiv mit, indem sie ihre Themenvorschläge zu Beginn des Tages einbringen. So entsteht […]

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Am 8. Mai 2025 fand das SEACamp in Jena statt – ein jährliches Highlight für alle Player im Bereich Performance Marketing und speziell im Suchmaschinenmarketing (SEA). Als Barcamp organisiert, unterscheidet sich das Event bewusst von klassischen Konferenzen: Die Teilnehmer:innen gestalten das Programm aktiv mit, indem sie ihre Themenvorschläge zu Beginn des Tages einbringen. So entsteht ein dynamischer Austausch, der nah an den tatsächlichen Herausforderungen und Interessen der Branche ist.

KI, PMax und Demand Gen im Fokus

Eines der Kernthemen des diesjährigen SEACamps war der gezielte Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Effizienzsteigerung im Kampagnenmanagement. Tools und Strategien, die Prozesse automatisieren und datengetrieben optimieren, gewinnen zunehmend an Bedeutung – besonders im Zusammenspiel mit smarten Kampagnenstrukturen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung von Performance Max (PMax). Die Teilnehmenden diskutierten unter anderem neue Steuerungsoptionen wie negative Keywords und die veränderte Interaktion zwischen PMax- und Standard-Shopping-Kampagnen. Viele Vorträge machten deutlich, dass sich PMax mittlerweile nicht mehr als „Black Box“ verstehen muss, sondern gezielt steuerbar ist – vorausgesetzt, man nutzt die vorhandenen Features strategisch.

Ebenfalls im Fokus war außerdem der Kampagnentyp Demand Gen. Dieser richtet sich stärker an Nutzer:innen in früheren Phasen der Customer Journey und kombiniert klassische Push-Kanäle wie YouTube, Discover und Gmail mit datenbasiertem Targeting. Demand Gen eignet sich hervorragend für Marken, die auf Awareness und Reichweite setzen, aber dennoch Performance-orientiert denken. Erste Use Cases zeigten, wie sich mit diesem Format neue Zielgruppen effizient erreichen lassen – auch ohne klassische Suchintention. Besonders spannend: auch hier eröffnen neue Features gezielte Steuerungsmöglichkeiten, z.B. lassen sich die unterschiedlichen Kanäle nun einzeln targeten.

Tracking & Scripting: Technische Tiefe mit Mehrwert

Auch technisch wurde es auf dem SEACamp: Mehrere Sessions widmeten sich dem Thema Tracking – insbesondere der Frage, wie sich in Zeiten eingeschränkter Cookie-Nutzung valide Daten erheben lassen. Alternative Tracking-Modelle wie serverseitiges Tracking oder die Nutzung von Offline-Conversions wurden besprochen und diskutiert.
Ein weiterer spannender Schwerpunkt lag auf dem Einsatz von Google Ads Scripts. Diese helfen dabei, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren, etwa bei der Steuerung von Budgets oder der Überwachung von Kampagnenperformance – besonders im Zusammenhang mit großen Accounts eine hilfreiche Ergänzung zum Kampagnenmanagement. Thomas Grübel teilte hier wertvolle Insights und Scripte für Google Ads, Analytics und Microsoft Ads. Holger Schulz stellte eine Sammlung von Skripten zur Steuerung von PMax-Kampagnen vor.

Fazit: Austausch auf Augenhöhe, der inspiriert

Das SEACamp Jena 2025 bot einmal mehr eine ideale Plattform für fachlichen Austausch, strategische Impulse und technische Insights. Ob es um neue Funktionen bei Google Ads, Best Practices im Tracking oder strategische Kampagnenplanung ging: Jede Session bot wertvolle Impulse für die eigene Arbeit im SEA-Bereich. Gleichzeitig blieb genügend Raum für persönliche Gespräche und Vernetzung – genau das, was ein gutes Barcamp ausmacht.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet weitere Informationen und kommende Termine unter www.sea-camp.de.

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SMX München 2023 Recap https://www.online-marketing.de/smx-muenchen-recap/ https://www.online-marketing.de/smx-muenchen-recap/#respond Fri, 17 Mar 2023 20:01:28 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=9149 SEO/SEA Know-How an zwei Tagen Die SMX München ist jedes Jahr ein Ereignis, das in der Online-Marketing-Szene seinesgleichen sucht. Hier treffen sich SEOs, SEAs aus dem In- und Ausland, die in der Branche tätig sind, um sich über die neuesten Trends, Technologien und Entwicklungen auszutauschen. Die Konferenz ist ein absolutes Highlight im Kalender eines jeden […]

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SEO/SEA Know-How an zwei Tagen

Die SMX München ist jedes Jahr ein Ereignis, das in der Online-Marketing-Szene seinesgleichen sucht. Hier treffen sich SEOs, SEAs aus dem In- und Ausland, die in der Branche tätig sind, um sich über die neuesten Trends, Technologien und Entwicklungen auszutauschen. Die Konferenz ist ein absolutes Highlight im Kalender eines jeden Online-Marketers.
In diesem Jahr war die Vorfreude auf die SMX München besonders groß, denn nach mehreren virtuellen Ausgaben konnte die Konferenz endlich wieder vor Ort stattfinden. Auch spacedealer war als Blogpartner wieder mit dabei und freute sich darauf, alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Stimmung auf der Konferenz war ausgelassen und positiv. Es war spürbar, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleichtert waren, endlich wieder persönlich zusammenkommen zu können. Die Vorträge und Diskussionen waren inspirierend und informativ. Es wurde über Themen wie die Zukunft des Suchmaschinenmarketings, die Bedeutung von Voice Search und die neuesten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz gesprochen.

Für spacedealer war die Teilnahme an der SMX München auch in diesem Jahr wieder eine großartige Erfahrung. Die Konferenz hat gezeigt, dass persönliche Treffen und der Austausch von Wissen und Erfahrungen nach wie vor von unschätzbarem Wert sind. Wir freuen uns bereits jetzt auf die SMX München im nächsten Jahr und sind gespannt darauf, welche spannenden Entwicklungen uns dann erwarten werden.

SMX-Bühne
SMX-Hauptbühne

 

SEO and PPC: What We Have Learned and What That Means for 2023 & Beyond” (Lily Ray und Inna Zeiger von amsive)

Zusammenfassung: In dieser Session wurde erläutert, wie künstliche Intelligenz-basierte Analytics-Tools SEOs dabei helfen können, schnellere und genauere Einblicke in ihre Daten zu erhalten.

Key Takeaways

  • AI will not replace SEO but SEOs should learn how to use AI
  • Bard (not released yet) is not search – Jack Crawcyk
  • AI Content can be ok If it is original, satisfies the helpful content system
  • AI Content can be ok If it demonstrates E-E-A-T
  • Google is likely to detect ChatGPT written Content
  • Case Study TikTok Search Ads in UK- 40% der GenZ suchen nun bei TikTok und Instagram, nicht mehr mit Google.
  • Manu-automation: Algo Bidding is only as good as the data informing it ad needs a skilled human element for quality control

Technische SEO E-Commerce Challenges- und wie du Pitfalls vermeidest und ein für alle Mal Lösungen findest. (Stefan Vorwerk)

Stefan ging in seinem Vortrag auf die typischen Probleme im E-Commerce ein und präsentierte hier die Best Practice Beispiele, die aus seiner Sicht zur Verbesserung der Indexierung und des Crawlings führen.

Key Takeaways:

  • Die robots.txt ist kein Instrument der Crawler-Steuerung
  • Produktseiten, die für Produktgruppen ranken, performen meistens schlechter
  • Produktvarianten auf einer URL zusammenführen
  • Textwüsten auf Kategorieseiten vermeiden, stattdessen Informationen anbieten, die der Nutzer braucht
  • Niemand braucht eine Paginierung, auch wenn die erfolgreichsten Shops eine besitzen. Keiner legt wert auf die Indexierung der Paginierung ab Seite 2
  • Wenn möglich Pagineirungslinks maskieren (PRG-Pattern oder Infinite Scroll)
  • Verzicht auf Canonical als Lösung für Paginierung
  • Vorgehen: Erhöhung der Items pro Seite und damit die Verringerung der Paginierungsseiten.
  • Interne Verlinkung auf Produktseiten via Breadcrumbs nutzen
  • Deindexierte Urls sollten nicht intern verlinkt werden
  • Filter-URLs sollten sobald sie ein nachgefragtes Thema bedienen, ,indexierbar gemacht werden (Nachfrage bedienen, Sortiment vorrätig, Crawlbar und einzigartig)
  • Produkte out of Stock (keine Backlinks, kein Traffic = löschen, Status 410 ausgeben, interne verlinkung löschen/ Traffic & Backlinks und Nachfolgevariante = Weiterleiten auf Nachfolgeprodukte, interne Verlinkung löschen/ Nur Traffic & Backlinks = Weiterleitung auf nächst höhere Subkategorie, interne Links löschen)
  • Interne Verlinkung vermeiden zu: Weitergeleiteten Seiten, Fehlerseiten vom Crawling ausgeschlossenen Seiten, Interne Bereiche

Insgesamt sehr gute Tipps für Shopbetreiber

Future of Tracking (Lennard Paulsen)

Lennart, in Vertretung von Christian Ebernickel, ging der Frage nach, welche Probleme beim Sammeln von Daten aktuell bestehen, bzw. welche Möglichkeit für ein sinnvolles Tracking bestehen.

Folgende Takeaways gab es:

  • Google Analytics ist per se nicht illegal
  • Google hat die Datenschutzbestimmungen geändert (der Vertrag wird nicht mehr mit Google LLC geschlossen, sondern mit Google Ireland Ltd.)
  • Die Französische Datenschutzbehörde (CNIL) hat Google auch nicht per se als bedenklich eingestuft, aber zur Nutzung eines Proxys aufgerufen. Das entspricht dem Thema Serverside Tagging
  • Das Urteil zu Google Analytics in Österreich bezog sich grundsätzlich auf die fehlerhafte Implementierung von Google Analytics
  • Ad-Blocker und Tracking Prevention können durch Serverside Tracking umgangen
  • Durch Eintreten in die rechtliche Grauzone, kann der Opt-in für Consent optimiert und damit mehr Optins eingesammeln werden.
  • Durch den Consent Mode, kann die Datenqualität erhöht werden

Fazit: Ein Großteil ist wohl Auslegungssache und man kann weiterhin Google Analytics rechtskonform einsetzen. Wer weiterhin genügend Daten erfassen will, sollte auf Serverside Tagging umstellen und ist damit eher auf der sicheren Seite. Auch im Bereich der Consent Opt-In-rate lässt sich noch einiges optimieren, auch wenn einiges davon sich im rechtlichen Graubereich befindet.

Screaming Frog extreme (Julian Dziki)

screaming Frog mit Julian Dziki
Der Screaming Frog mit Julian Dziki
Julian hatte jede Menge Tipps und Anwendungsbeispiele zum Einsatz des Screaming Frog Crawlers dabei. Zur Überraschung aller Teilnehmenden startete er mit einer kurzen Frosch-Handpuppen-Performance.

Dafür eignet sich der Screaming Frog:

  • Duplicate Content finden (near Duplicates)
  • Interne Links (Linkposition finden)
  • Verlinkungen finden, die das falsche Keyword benutzen
  • schlechte Linktexte finden
  • URLs ohne Klicks (in Verbindung mit der Google Search Console)
  • Verwaiste URLs (URLs ohne interne Links)
  • Javascript-Probleme identifizieren (Spider → Rendering → Javascript)
  • Urls mit schlechter Lesbarkeit finden (Flesch-Reading-Ease). Funktioniert allerdings nur für Englisch gut
  • Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit daten aus unterschiedlichen Crawls auf Änderungen zu vergleichen
  • Im List-Modus lassen sich Redirects gut untersuchen, z.B. nach einem Relaunch

Fazit: Viele interessante Beispiele für Anwendungsfälle, ausführlich erklärt. Da war für jeden etwas dabei, das man auch direkt selbst ausprobieren kann.

Was jeder über das Metaverse wissen sollte (Falk Ebert)

Zusammenfassung: Hier stehen die Themen Metaverse, Web3 und XR im Mittelpunkt.. Also wo die Entwicklung hingehen könnte – und ab wann bestimmte Themen für Entscheider im Online-Business relevant werden.

Key Takeaways

  • Das Metaverse ist ein virtuelles Universum, in dem Menschen interagieren, spielen und arbeiten können. Es ist ein Konzept, das aus der Science-Fiction-Literatur bekannt ist.
  • Begriffs Deflation: Metaverse (Das Internet zum reinlaufen), extended Reality (Verschmelzung von Realität und virtuellen Welten) und Web 3.0 (Communities auf der Blockchain wie etwa Decentraland, horizon oder Roblox)
  • Wenn einem Unternehmen “Metaverse” angeboten wird: Ehrlich über KPI sprechen
  • Trend 1: Plattformisierung von 3D Erfahrungen – es gibt viele Metaverse
  • Trend 2: Extended Reality wächst weiter
  • Trend 3: Das Web wird dreidimensionaler
  • Hybrider Vertrieb (NFTs, Game Items, Physische Produkte mit NFT oder digitalem Produkt)

The Art of Visual Storytelling (Pardeep Dhanda und Grant Wright)

Wohl die einzige Session, welche vollständig auf alles rund um Künstliche Intelligenz verzichtet hat: “Gebt dem Referenten ein Mikrofon – aber Vorsicht: Er kommt aus Irland – Wundert euch also nicht, wenn er nach einer Minute mit Singen anfängt” “Nehmt euch alle einen Block und einen Stift, wir zeigen euch, wie ihr das ICD (“I can’t draw“) Symptom überwinden könnt”.

Fazit: Herrlich sympathisch und “anders” als alle anderen Vorträge. Hauptaussage: “The power of visual thinking, can help you unleash the inner Child to bring back the human touch into your marketing” ;o) Nice.

Unsere SMX Kurz- Zusammenfassung

  • Die einzelnen Sessions waren von unterschiedlicher Qualität: Viele bunt, informativ und professionell, einige unfertig (Stichwort: „Platzhalter Grafiken“) und eher schwer zu verstehen (“Was will uns die Dozentin/ der Dozent jetzt mit diesen Folien eigentlich sagen?”)
  • Eine positive Entwicklung war der recht hohe Frauenanteil der Vortragenden und die Internationalität der Vorträge
  • Interessant waren die Sessions, wenn sie zu einem Thema etwas tiefer gingen beispielsweise wenn es um die Indexierung (Screaming Frog) geht oder die Vor-und Nachteile der KI Tools im B2B Umfeld
  • KI, AI und Chat GTP – egal welche Session: Viele Referenten berichten über ihre Einstellung dazu. Da täglich neue AI Tools auf den Markt gelangen, erzeugt das auch viel Unsicherheit bei Unternehmen und Anbietern. Jeder will auf den Zug aufspringen, aber es macht sich eine inflationäre Nutzung des ursprünglich positiv besetzten Wortes “Künstliche Intelligenz” breit.
  • Die dazu meist gestellten Fragen kurz zusammengefasst: “Wie wird sich KI auf unsere Produktivität/Kreativität auswirken?” (Meist positiv), “Wie mächtig werden KIs?” (Sehr mächtig, und die These: Bald werden KIs ihre Datenbasis von anderen KIs bekommen und sich gegenseitig auswerten, gibt schon einen guten Ausblick auf das, was uns bevorsteht) und “Kann ich KIs nutzen um einen Wettbewerbsvorteil zu bekommen?” (Ja, aber du musst trotzdem selbst anfassen, damit deine Ergebnisse besser als die Konkurrenz sind – die anderen arbeiten ja auch mit den gleichen KI-Tools wie du). Und natürlich: “Wird die KI uns SEAs, SEOs, und Content Creators arbeitslos machen?” (Nein, erstmal nicht, die Ergebnisse sind -je nach Ausgangslage- noch zu schlecht.)
  • Gebetsmühlenartig wurden von den Vortragenden Empfehlungen und ToDo Ziele vermittelt, die aber eigentlich schon immer relevant waren (“Baut euch eine Reputation auf, arbeitet mit qualitativem Mehrwert für eure Zielgruppe, macht besseren Content, verlasst euch nie darauf, das euch ein Tool alle Arbeit abnimmt, Nutzt das Tool XY, das ist echt ein Gamechanger…”) – klingt toll und wichtig aber eine Initialzündung hat das im Publikum meist nicht, weil man diese und ähnliche Tipps überall und schon zu oft gehört hat.
  • Die Präsenzveranstaltung eignet sich hervoragend zum Austausch mit Gleichgesinnten

(Fortsetzung folgt…)

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Du brauchst neuen Input für dein Online Marketing? https://www.online-marketing.de/spacedealer-und-du-auf-der-smx/ https://www.online-marketing.de/spacedealer-und-du-auf-der-smx/#respond Tue, 20 Dec 2022 11:37:55 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=7444 Die SMX München 2023: SEO + SEA + X! Die Search Marketing Expo SMX ist Deutschlands größte Konferenz für Suchmaschinenmarketing und jedes Jahr ein absolutes Highlight für alle Online Marketer im deutschsprachigen Bereich. Und spacedealer unterstützt die SMX mit seinem online-marketing.de Blog bereits mehrere Jahre aktiv als Blogpartner. Weitere Infos zur SMX und 15% Partnerrabatt […]

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Die SMX München 2023: SEO + SEA + X!

Die Search Marketing Expo SMX ist Deutschlands größte Konferenz für Suchmaschinenmarketing und jedes Jahr ein absolutes Highlight für alle Online Marketer im deutschsprachigen Bereich. Und spacedealer unterstützt die SMX mit seinem online-marketing.de Blog bereits mehrere Jahre aktiv als Blogpartner.

Weitere Infos zur SMX und 15% Partnerrabatt auf alle Tickets findest Du hier.

Aber was nach der Messe? Du hast viele neue Ideen und Impulse, die du alleine nur mit ganz viel Aufwand umsetzen kannst. Egal, ob du gerade erst in die Materie einsteigen willst oder ob du schon ein erfahrener Online Marketer bist. Du brauchst einen Sparringspartner, um deine Ideen auf ein neues Level zu bringen.

spacedealer – Die Menschen hinter dem online-marketing.de Blog

Wir sind Experten für Digitalen Vertrieb. Aus der coolsten Ecke Berlins, direkt an der Spree. Wir betrachten die Dinge ganzheitlich und gerne mal aus neuen Blickwinkeln. Unser Fokus: Performance mit Schlagkraft und Branding mit Persönlichkeit. Als inhabergeführte Agentur bieten wir seit über 20 Jahren Orientierung in der digitalen Welt und entwickeln Strategien für eine digitale Wertschöpfung. Dabei decken wir das gesamte Spektrum des Digitalen Marketings ab. Schau auf spacedealer.de vorbei, hier erfährst du noch viel mehr, über das, was wir können. Nimm Kontakt mit uns auf. Wir kümmern uns um den Rest!

B2B und B2C Content, der ankommt – spacedealer zeigt Dir, wie’s geht.

Aber das ist nur der Anfang. Jede gute Strategie ist erst der Anfang einer weiten Reise. Das kann holprig werden. Deshalb haben wir noch ein Ass im Ärmel: Unsere Workshops. Aus gegebenem Anlass: Virtuell. Für dich und dein Team oder gleich deinen Geschäftsführer persönlich. Für mehr Bums.

Wir bringen dein Online Offroad Abenteuer in die Spur! Wir wünschen allen Teilnehmenden als Partner der SMX großartige virtuelle Messetage.

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OMKB Berlin 2022 – Ein nicht ganz ernst gemeinter Recap https://www.online-marketing.de/omkb-berlin-2022-recap/ https://www.online-marketing.de/omkb-berlin-2022-recap/#respond Thu, 07 Apr 2022 16:17:40 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=9508 Ein Tag, 35 Expert:innen aus der Online Marketing Branche. Live vor Ort in der Mutterstadt Berlin – Inklusive kostenloser Verpflegung. Vegan. Angeblich vorher von freilaufenden Menschen getestet und für gut befunden. Wir hörten den Ruf und besuchten dieses Event vor Ort. Treffpunkt für führende Top Experten und Entscheidungsträger aus Digital Business, Marketing und Innovation wollten […]

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Ein Tag, 35 Expert:innen aus der Online Marketing Branche. Live vor Ort in der Mutterstadt Berlin – Inklusive kostenloser Verpflegung. Vegan. Angeblich vorher von freilaufenden Menschen getestet und für gut befunden. Wir hörten den Ruf und besuchten dieses Event vor Ort.

Treffpunkt für führende Top Experten und Entscheidungsträger aus Digital Business, Marketing und Innovation wollten wir dort treffen. Davon haben wir einige wenige gesehen – aber die C Level hatte wohl doch besseres zu tun. So waren dort abseits der Bühnen in erster Linie junge Online Marketer – und solche die es werden wollen. Anfänglich mit einigen leeren Stuhlreihen in großen, aber schönen Räumen vor Ort.

Einführung ins Thema (Bye Corona)

Lange ist’s her. Da gab es buchstäblich jeden Monat Veranstaltungen, Konferenzen, und magische Barcamps für Networking und gesellschaftliche Teilhabe. Dann war lange nichts. Dann – eher aus der Not geboren – die ersten rein virtuell stattfindende Events als Ersatz. Redner vor buchstäblich leeren Bühnen – live gestreamt ins heimische Homeoffice. Auch nett, aber irgendwie war doch jeder für sich allein. Familie/ Partner/ Anhang im Hintergrund mal ausgenommen. Und das virtuelle Parship (“Jetzt mit einem zufälligen Eventteilnehmer chatten”) hatte wohl nur wenige – und wenig nachhaltige Matches zur Folge.

Auf einmal die Überraschung: Corona in der aktuellen Version 7 ist eigentlich harmlos, wir brauchen Masken nur auf freiwilliger Basis und überhaupt: So rein virtuelle Veranstaltungen sind doch nicht “das wahre”. Wir brauchen wieder echte Konferenz Schnittchen, und nicht die fertigen aus dem Penny.

In unserem Kreuzberger headquarter kam eine kleine E-Mail: Kostenloses Upgrade verfügbar! Während ich mich schon im nächsten Malediven Urlaub in der ersten Klasse wähnte, stellte sich heraus, es handelt sich in Wirklichkeit um eine Online Marketing Präsenzveranstaltung. Ich hatte mich dort aus alter Gewohnheit erstmal virtuell angemeldet. Aber namhafte Experten, kostenloser Eintritt und all you can eat – Schnittchen – das ist doch zu verlockend. #Live Is Life

Einziges ungewöhnliches Detail: Eine “No Show” Gebühr von 80 Euro. Aha, da hat unser generöser Veranstalter Think11 aus Osnabrück doch Sorge, dass der eine oder die andere vielleicht doch aus alter Corona Gewohnheit bucht, aber dann doch nur auf die Aufzeichnung wartet. Aber nicht das Online Marketing Blog Team.

Aber zurück zum Anfang: Beim Reinkommen gabs erst mal das t3n Magazin in Neonfarben auf allen Bistrotischen. Und das hatte zufälligerweise den Titel #Web3 – wie Blockchain und Dezentralität das Internet revolutionieren. Eine Anspielung: The Revolution will not be centralized – im Original: “televised” vom schwarzen Bürgerrechtler Gil Scott-Hero. Passt doch zu so einer hippen Veranstaltung – Revolution. Das Originalzitat ist schon etwas älter (1969) – genauso wie das Magazin – vom 3.Quartal 2021 – aber das merkt ja doch keiner: Das Cover ist cool – wird eingesteckt.

Hier gleich mal einige Impressionen aus dem BCC am Alexanderplatz:

spacedealer live @ OMKB
spacedealer live @ OMKB
Panel auf der Main Stage
Panel auf der Main Stage

Kommen wir zur eigentlichen Konferenz. Übrigens: Was Du bestimmt noch nicht wusstest: Diese Veranstaltung war/ist übrigens auch eine Art Mitglieder Rekrutierungsveranstaltung für das Karrierenetzwerk XING. Wir kennen und lieben alle dieses Portal. Ist es dem Herausforderer LinkedIn doch in Bezug auf Mitgliederzahl, Kosten und Leistung so etwas wie haushoch überlegen (?). Jetzt mag der eine oder die andere Teilnehmer/in einwerfen: “Echt, von irgendwas im Zusammenhang mit XING habe ich nichts gemerkt” – Das kann sein. Aber das ändert sich schlagartig, wenn du dich mit einer E-Mail Adresse registriert hast, die (noch) nicht bei XING registriert ist – Dann gibt quasi als “Event Goodie” eine kleine Überraschung – zumindest bei mir. Aber dazu später…

Und jetzt: Das worauf wir tatsächlich warten: Die Session Reviews

 

Björn Radde – The Future of Digital Marketing – T-Systems International

Leider habe ich die Eröffnungs Session von Björn Radde (T-Systems International) nicht beiwohnen können. Dabei hätte das wirklich zum Thema der T3N gepasst: Welche Innovationen beeinflussen das digitale Marketing und welche Entwicklungen existieren für die Zukunft. Mist. Das hätte ich gerne gehört.

 

Andre Alpar als Keynote Speaker – Fireside Chat

Für Uneingeweihte – wie mich – ein “fireside chat” (Kamingespräch) bezeichnet eine kleine, informelle Zusammenkunft zu einem bestimmten Thema. Die Gestaltung soll eine persönliche Atmosphäre gewährleisten und produktive Gespräche fördern. Der Begriff leitet sich übrigens aus den “fireside chats”, den Radioansprachen des US-Präsident Franklin D. Roosevelt ab. Start der Session mit einem Geständnis: Andre ist nicht begeistert von Online-Meetings. (Dachten wir uns schon) – Aber dann gehts Schlag auf Schlag. Noch ein Geständnis:

„Als Business Angel investiere ich mehr in die Person als in das Geschäft an sich”
(Andre Alpar, Investor)

Klingt nobel und sollte Vorbildcharakter haben. Bei der “Höhle der Löwen” wär er damit wahrscheinlich schon disqualifiziert, aber hier: Nice. Kleine Anekdote: Bei dem genannten Investment handelt es sich um feine kubanische Zigarren. Soweit ich weiß, raucht Andre nicht. Dies mag vielleicht erklären, warum Andrej mehr in Menschen als „in Produkte“ investiert. (…) ;o)

Dann ging es um automatisierte Texte – genauer gesagt, um die Frage, ob künstliche Intelligenz (KI) in Zukunft unsere Storys und Produktdatenblätter schreibt. Für die Nerds unter den Lesern: Es ging um den von OpenAI erstellten Generative Pre-Trained Transformer 3 (GPT-3).

Spoiler: Ohne Redakteure gehts auch in Zukunft vorerst nicht. Während der Produktdaten-Bereich und beratender Content recht gut automatisiert werden kann, kommt die KI beim Geschichten erzählen recht schnell an an seine Grenzen. Der Grund ist auch, dass künstliche Intelligenz meist vorhandene Texte zum Thema als inhaltliche Basis analysiert und diese nur mehr oder weniger schön kopiert. Für eine Aufbereitung (“Entschlüsselung des Themas”) ist ein Redakteur aber aktuell noch unumgänglich.

Abschuss des Kamingesprächs ist eine sehr tiefgehende Feststellung zum Thema Mensch Maschine Interaktion. Es geht um Gestensteuerung beim Handy mit einer Hand:

“Mein Daumen und das Handydisplay “matchen” beim swipen einfach nicht
– das kann doch NICHT DIE BESTE LÖSUNG sein”.
(Andre Alpar, Investor)

 

Wenn man sich das mal überlegt: Ja, diese seltsam aussehende Interaktion mittels Daumen/Zeigefinger und Handydisplay wurde uns antrainiert – eine natürliche Bewegung ist das eigentlich nicht. Klingt simpel, aber diese letzte Erkenntnis blieb irgendwie doch in meinem Langzeitgedächtnis hängen. Etwas Innovatives muss gerade bei den Alltagsdingen ansetzen. Quasi “Voice First – not only” weitergedacht. Das ist irgendwie tatsächlich ein revolutionärer „da sind wir noch nicht weiter“ Gedanke. Danke Andre!

 

Sven Hasselmann - CMO Deutsche Bahn @ OMKB
Sven Hasselmann – CMO Deutsche Bahn @ OMKB mag coole Kampagnen für „seine“ Zielgruppe Generation Z – Er gibt auf Nachfrage aber zu: Für die DB ist so offene Selbstironie eher noch nicht geeignet – Ach, darauf wären wir nie gekommen…

 

Jan Pötzsche – The Power of High Performance Content – oder wie Content zum Konzerterlebnis wird

Bei so vielen Superlativen konnte ich nicht anders: In diesen Vortrag musste ich rein. Meine Kunden fordern immer “Erlebnisse” für ihre Zielgruppe (Besonders wenn es um B2B Produkte wie etwa ERP-Software oder Online-Messmittelverwaltung geht). Und High Performance – Das klingt irgendwie nach was Besonderem, nach Geheimrezept und Wettbewerbsvorteil. Und der erste Satz von Jan ging genau in die Richtung:

“Bei vielem Content fällt mir auf, das er für die Tonne produziert ist”
(Jan Pötzsche, Semcona)

Gefühlt 70% – 80%. Was dann folgte waren allerdings eher die Basics einer normalen Suchmaschinenoptimierung. Aber mit schönen Folien eines lauten Rockkonzertes.

Start bei der Auswahl der Konzert Location (hier: Wo kommt mein Nutzer eigentlich her), dann die Auswahl der Bühne (stellvertretend für die Basis Optimierungen – Überschriften, strukturierte Daten, interner Link Juice etc), der Ton (hier genannt ARTS – Accessible, Relevant, Technically Important und Satisfactory), die Band (Erwartungshaltung der Fans – User Intent, User generated content), FOH “Front of House” – Bereiche, die für das Publikum zugänglich sind” (Content Formate, transaktionale Produkte und informelle non branded search terms) und natürlich: die “Crowd” (User Signals – Verweildauer, Abbruchrate, Seitentiefe).

Auf der Folie zum Thema Relevanz war im Hintergrund Mick Jagger zu sehen – er schrie geradezu: “I can get no satisfaction” – ging mir auch irgendwie so. Auf die Frage, woher man denn die erwähnte Relevanz für seinen Rockstar Content bekommt, war die Antwort: Wir nutzen da eine selbstprogrammierte Software. DAS erklärt also alles.

Summary: Gute Zusammenfassung auf was man beim Content und der Webseite achten sollte. Nicht mehr – auch nicht weniger. Hab ich aber alles irgendwo schon mal gehört. Keine Revolution. Kein echtes Rockstar Gefühl für meine ERP-Software.

Daniel Weilar – Attention & Education mittels In-Game-Advertising

In- Game- Advertisement ist zwar nicht meine Kerndisziplin, aber ein Seitenblick auf diese Zunft erweitert bestimmt meinen Horizont: In Game Advertising – Das klingt doch mal nach etwas Interessantem. Also ab in die nächste Session. Angekündigt mit “Lernen und Spaß müssen sich nicht ausschließen” – (Hatte ich genau dieses Versprechen nicht auch meinen Eltern gegeben, als ich meinen ersten PC Spiele Computer auf meine Wunschliste setzte? Gelernt habe ich aber eher wenig nützliches, sondern eher, das sich kreative Begründungen auf dem Wunschzettel auszahlen). Mal sehen, ob es hier genauso ist…

Unser Speaker Daniel aus Stockholm fällt durch sein Äußeres schon ein bisschen auf. Grosse Statur, elegantes Jackett mit Einstecktuch, gepflegter Bart mit leichten Weiß-Ansatz, gegelte schwarze Haare, leicht gebräunter Teint und weiße Sneaker. So stelle ich mir die männliche Hauptrolle mit Cabrio in einem Rosamunde Pilcher Film vor – ich bin gespannt.

Zunächst eine Abhandlung, wann wir als Verbraucher überhaupt schäbige Werbung (“lousy advertising”) akzeptieren – Antwort: Wir wollen einen Mehrwert, also relevante Werbung oder Unterhaltung. Dem kann man wohl ungeprüft zustimmen.

“It’s always the other guy, who has a strange taste”

(Daniel Weilar, Sventertainment/ Primetime)

Die Spannung im Raum steigt, als die Vorteile von Ingame Werbung erörtert werden: Ungeteilte (!) Aufmerksamkeit und ein besonderes positives Erlebnis. Wow, das hätte ich nie mit meinem (herkömmlichen) ERP Software Werbebanner erreicht. Wie geht das? Was ist das Geheimnis?

„Consumers become Ninjas to avoid the ad – Where is the cross?“.
(Daniel Weilar, Sventertainment/ Primetime)

Die beworbene Ingame Werbung ist tatsächlich eine Wissens-App, in welcher man wertvolle “Punkte” besonders bei regelmäßigen Live Online Events ergattern kann. Und in der Zeit vor dem eigentlichen Event, den “Countdown” zum Start – da hat man die ungeteilte Aufmerksamkeit und kann sein Produkt/Dienstleistung mit exklusiven Angeboten über die charmante Live Moderatorin mit einfließen lassen. Ok. Nice.

Durften wir auch alle mal erleben – “Ladet euch alle unsere App runter und seid live dabei”. Waren wir. Auf die Minute pünktlich startete der “Live Countdown” und wir sahen die live moderierte Wissensshow. Hat Spaß gemacht, aber ob dieses Event – wie von Daniel anfänglich versprochen – einen nachhaltigen Einfluss auf Online Sichtbarkeit und Verkäufe hat – Ich glaube dazu reichen ein kurzer Countdown mit zwar vielen Zuschauern aber ohne jeden Bezug zum beworbenen Produkt eher nicht aus. Oder doch?

Thomas Peham – Guardians of the Content Galaxy: So navigierst du dein Team auf dem kopflosen Planeten

Wow, das ist wohl der Session Titel, der am wenigsten verrät, worum es hier tatsächlich geht. “Galaktische Einblicke in die Content Challenges” versprach der Introtext. – Aber wer hier Navigationshilfen für einen Planeten in Panik und Verwirrung (“kopflos”) erwartete, war am falschen Platz.

Hier ging es im Endeffekt um “das erste headless CMS das sowohl für Entwickler als auch für Marketers geeignet ist”. Aha. Klingt nach was interessantem. Und für die nicht Techniker unter den Lesern: Ein headless CMS hat nur ein Backend, aber kein Frontend (Head). Ein Headless-CMS macht Inhalte über eine API für die Anzeige auf jedem Gerät ohne integrierte Front-End- oder Präsentationsebene zugänglich. Wieder was gelernt.
Die geschilderten “galaktischen Einblicke” waren dann doch nur Prozentzahlen: Wie wichtig Webseiten Performance und Marketing ROI sind und welche digitalen Geräte wir bespielen. Ich hatte doch irgendwie was anderes erwartet. Aber hier gings nur um das Produkt. Diese Session hat meine Konferenz Intention Neugier auf neues leider nicht wirklich befriedigt. Trotzdem eine interessante Technologie

Ben Harmanus – Diversität im Marketing als globaler Wachstumshebel

Ich gebe es zu: Ich besuchte diese Session nicht wegen des Titels, sondern eher wegen des Referenten. Und Hubspot ist immer ein Garant für Mehrwert. Oder? Ich sollte nicht enttäuscht werden. Ben unterscheidet sich von den „typischen“ Referent/-innen. Ben ist eher ruhig und überlegt aber seine Reflexionen sind interessant – der ideale Schwiegersohn. Und der einzige Speaker, welcher sich auch leise politisch positioniert: Blaues Hemd und eine Fliege (sein Markenzeichen) – knallgelb.

OMKB Vortrag von Ben Harmanus
OMKB Vortrag von Ben Harmanus – Head of Brand Marketing EMEA bei Hubspot – Der „Richtig Genderer“ mit Farben Statement seiner Kleidung

Zu Beginn ein Funfact: Er war beim bekannten Kinofilm “The Hunger Games” in zwei Folgen als Statist mit dabei – und belegt es mit einem Setfoto. Allerdings gibt er mit einen stillen Lächeln gleich zu bedenken:

„Aber wenn ihr mich finden wollt – findet mich lieber bei LinkedIn!“
(Ben Harmanus – Hubspot)

Ob das XING als Veranstalter so gut findet? Egal. Aufmerksamkeit ist jetzt da. Auch waren auf dem Szenenbild einige Gesichter – und keines davon trug eine Fliege. Unmöglich, ihn dort auf Anhieb zu entdecken. Dann doch besser zum Hauptthema des Abends: Das Thema Diversität.

Hier ist eine kleine Auffrischung für alle (einschließlich mir als Marketer), die nicht oft genug wiederholt werden kann: Diversität ist unglaublich vielfältig und sollte auch so im Marketing berücksichtigt werden. Und: Diversität spiegelt nicht nur Geschlecht, sondern eben auch auch Alter, Herkunft, Religion und mehr. Sie spiegelt die echte Gesellschaft wieder. Auch schmücken sich viele Unternehmen damit, offen und fortschrittlich zu sein. Auf allen Unternehmens Kanälen werden Unternehmenswerte betont und inkludierende Formulierungen verwendet. Aber in der Praxis sieht das meist anders aus. Hier offenbart der schöne Schein erste Risse: Deshalb auch das klare Feststellung

“Der Fisch denkt immer vom Kopf aus- und das sind die C-Level”
(Ben Harmanus – Hubspot)

Wenn das Thema Diversität nicht die Wertschätzung und aktive Unterstützung der Geschäftsführung findet (Forderungen hier: Aufnahme in den Strategieplan – Festsetzung von Meilensteinen und messbaren Zielen), ist es immer noch fast unmöglich Diversität aktiv zu leben. Hat er recht. Und welche Rolle spielen Ambassadors, Hosts, Speaker, Gäste aber auch die Content Creator in diesem Zusammenhang?

Es folgt ein Plädoyer, auch das eigene Unternehmen (Hubspot) ständig zu hinterfragen. Und auch Ben erlebte als “Diversitäts-Experte” unangenehme Überraschungen. Gut gemeinte Diversität (hier z.B. eine Konferenz/ Podcast Reihe nur mit Frauen als Experten – die CX Spotlight) kann auch genau das Gegenteil erreichen: Weil auf der Webseite „nur“ Frauen abgebildet waren, fühlten sich auch nur Frauen angesprochen. Männer fühlten sich nicht willkommen. Gar nicht. Aber dann kam die Marketing “Lösung”: Eben nicht nur Frauen auf allen Bildern – sondern auch mal einen Mann.

Schaut mal hier den Page Header an: https://www.cxspotlight.de/ – Ist der hier abgebildete Mann Zuhörer, Moderator oder Ambassador? Wer weiß das schon – aber Ziel erreicht: Inklusion. Obwohl, ehrlich gesagt: Sein Gesicht ist fast doppelt so groß wie das der Damen dargestellt. Hier könnte man noch etwas zum Thema „nonverbale Botschaft“ hineininterpretieren- oder hatte man Angst, das er sonst mit so viel Damen „untergeht“!?  ;o)

Ich fand diesen Vortrag trotzdem einen guten und inspirierenden Ausklang zur Veranstaltung. Danke Ben!

Resümee

So, jetzt ist die Veranstaltung vorbei. Trotz einiger freier Plätze ging der Tag doch viel zu schnell um. Die Location – besonders die Conference Stage – fand ich echt schön. Die Technik hat gut funktioniert. Die Sessions fand ich ok, die Werbung für das eigene Unternehmen/ Leistung war doch meist wohl der Hauptgrund für einen reisserischen, aber meist nicht wirklich aussagekräftigen Session- Titel, aber das ist ok. Wer nicht übertreibt, geht leicht im Trubel verloren.

Nachwort

Unangenehm fand ich das Vorgehen von XING. Es wurde automatisch ein Konto mit meinem Namen/ Email Adresse erstellt, Kontaktvorschläge und News gesendet. Meine Anfrage/Bitte um Löschung an den Kundendienst wurde wie folgt beantwortet: Es ist eine XING Veranstaltung, also brauche ich ein XING Konto. Ist das euer Ernst? Wenn ich auf eine „die Grünen“ Veranstaltung gehe, muss ich grünes Mitglied werden?

Ich habe übrigens schon lange ein XING Account. Ich überlege, es deshalb zu kündigen. Schade, der XING Marketing Newsletter ist eigentlich ganz gut.

Der Beitrag OMKB Berlin 2022 – Ein nicht ganz ernst gemeinter Recap erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

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SEO Campixx am Müggelsee 2020 | Unser Recap https://www.online-marketing.de/seo-campixx/ https://www.online-marketing.de/seo-campixx/#comments Mon, 16 Mar 2020 12:57:08 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=5340 Die SEO-Campixx 2020 fand dieses Jahr unter besonderen Bedingungen statt. Der Corona-Virus bestimmte schon eine Weile Themen und auch damit diese Veranstaltung. Dieses Jahr kamen wesentlich weniger Teilnehmer an den Müggelsee, weil krankheitsbedingt, aus Eigenschutz oder wegen des Verbots des Arbeitgebers. Das hatte deutliche Auswirkungen auf die Anzahl der Sessions und die Themenauswahl. Auch die […]

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Die SEO-Campixx 2020 fand dieses Jahr unter besonderen Bedingungen statt. Der Corona-Virus bestimmte schon eine Weile Themen und auch damit diese Veranstaltung. Dieses Jahr kamen wesentlich weniger Teilnehmer an den Müggelsee, weil krankheitsbedingt, aus Eigenschutz oder wegen des Verbots des Arbeitgebers. Das hatte deutliche Auswirkungen auf die Anzahl der Sessions und die Themenauswahl. Auch die Begrüßungsrituale wurden beschränkt auf Foot-Bumps, um eventuelle Ansteckungsgefahren zu minimieren.

Austausch zu Corona
Austausch zu Corona

Tag 1

Opening (Marco Janck)

SEO am viralen Limit
Opening mit Marco Janck – SEO am viralen Limit

Die Eröffnung von Marco war narürlich auch wieder von den aktuellen Ereignissen um Corona geprägt. Deshalb gab es nochmals den Appell sich an die Etikette zu halten, um sich bestmöglichst zu schützen. Danach folgte zum Einstieg die Keynote.

Keynote: (Kevin Indig)

Kevin Indig- SEO Campixx 2020 Keynote
Kevin Indig- SEO Campixx 2020 Keynote

Kevin Indig, selbst früher schon Campixx-Teilnehmer und direkt aus den USA (und hoffentlich auch wieder zurück), sprach über die aktuelle Situation in SERPs, wo Google seine Nutzer immer länger auf seiner Seite hält und damit anderen Websites diese Nutzer „klaut“. Durch den größer werdenden Anteil an Nutzern im mobilen Bereich verschärft sich das noch. Trotzdem hatte er für die Teilnehmer noch einige Tipps, wie man auch in Zukunft Nutzer weiter auf die eigenen Seiten bringen kann.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • SERP-Features sind Indikatoren für User-Intent
  • Nutze Google Discover als Push-Kanal
  • Schreibe für PPAs (People also asked) (Tooltip: alsoasked.com)
  • Strukturiere deinen Content um Entitäten (Tooltip: entityexplorer.com)
  • Video, Bilder und Audio ersetzen Featured Snippets
  • Die Zukunft gehört Indexing APIs (um Websites schneller bei Google, Bing & Co. Indexieren zu lassen)
  • Nicht aufgeben: SEO ist immer noch der größte und günstigste Kanal

Sehr guter Start in den Tag und es besteht noch Hoffnung! Hier findet ihr die Slides zur Keynote.

Tipps für Onlinemarketing im Bereich KMU (Heiko Höhn)

Tipps für Online Marketing von KMUs
Tipps für Online Marketing von KMUs mit Heiko Höhn
Heiko hatte jede Menge Tipps und Tools aus allen relevanten Bereichen für kleine Unternehmen dabei, die größtenteils kostenlos zur Verfügung stehen.

Takeaways:

  • MOZ SEO Cheat Sheet als Kurzüberblick an technischen Todos
  • Tooltipp: Socialblade.com – Schneller Einblick in die Nutzerstatistiken deiner Social Media Profile (z.B. Twitter, Facebook, YouTube)
  • Tooltipp: hypeauditor.com (Influencer finden und analysieren, eigene Accounts auswerten in Instagram und YouTube)
  • Tooltipp: openlinkprofiler.org (kostenlose Linkanalyse)
  • Tooltipp: Detailed SEO Extension (Chrome-Erweiterung zur kurzen Seitenanalyse)
  • Google My Business: @Kurzname einrichten (Info) und dann Kurzlink für Reviews generieren (Übersicht), damit Nutzer schneller zum Bewerbungsformular gelangen
  • Werde Google Local Guide: Dann lassen sich ab einem höheren Level Einträge einfacher ändern
  • Wer Google Ads schaltet: Hier Punkte Prüfen und Werbegeschenke abgreifen.
  • Tooltipp: Goodui.org (Fundstelle für UX Experimente: Kann man als Argumentationshilfe verwenden)

Sehr schöne Sammlung an Tools, die auch mir teilweise noch nicht bekannt waren. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Longtail Domination – Skalierbar Traffic ohne Content (Jan Gruchow)

Long Tail Domination - Skalierbarer Traffic ohne Content
Long Tail Domination – Skalierbarer Traffic ohne Content
Bei Jan Gruchow war ich gespannt, was dort präsentiert wird. Skalierbare Longtail SEO ohne Content, der Wunsch eines SEOs. Jan stellte dabei seine Testprojekte vor, mit denen er versucht skalierbare Longtailrankings mit wenig eigenem Content zu schaffen. Dabei kommen bekannte Techniken wie Lückentexte, Textspinning, Übersetzen von Inhalten oder Scraping zum Einsatz, Autoblogging etc. Die entstehenden Rankings wurden dann genutzt, um diese zu monetarisieren (TKP ADs, Context Ads, Produkt Affiliate etc.).

Takeaways:

  • Google: Domains halten sich eine Weile im Index, bevor sie dann absterben
  • Content ist King -> Bewertung auf Qualität erfolgt erst nach einer Weile
  • Bei Bing liefern die Seiten länger Traffic als bei Google (Qualitätsbewertung anders)

Es war interessant zu sehen, dass man mit diesen Techniken (zumindest kurzfristig) immer noch relevante Rankings bekommen und im sehr kleinen Rahmen auch monetarisieren kann. Danke für die Einblicke!

Pimp my CTR – So erhöhst Du die Klickrate von Titles und Description (Julian Dziki)

Pimp my CTR! – Julian Dziki
Pimp my CTR! mit Julian Dziki
Julian Dziki gab hier zuerst einen kurzen Abriss über die Snippets bei Google und deren Entwicklung. Danach folgten viele Tipps, wie man diese am besten optimiert.

Wichtigste Erkenntnis:

  • Snippets mit Sitelinks generieren mehr als eine Impression -> Snippet + 3 Sitelinks = 4 Impressionen
  • Emojis erhöhen die Aufmerksamkeit in den Snippets (Nicht übertreiben)
  • Zahlen im title können Aufmerksamkeit erhöhen (z.B. „Die 15 besten …“)
  • Snippet-Erweiterungen erhöhen die Aufmerksamkeit, z.B. durch Verwendung von FAQ-Markup
  • Gib dem Nutzer was er sucht (z.B. aus Foren oder Q&A Portalen)
  • Analysiere deine Google Ads CTR

Zum Schluss gab es noch Daten aus der eigenen Agentur und eine Anleitung für den Einbau von FAQ-Markup. Also alles, um gleich loszulegen.

Google Data Studio für SEOs (Thomas Langnau)

Google Data Studio für SEOs
Google Data Studio für SEOs – Thomas Langenau

Da ich letztes Jahr schon in der Session von Thomas Langenau war, wollte ich mir dieses Jahr auch seine Fortführung nicht entgehen lassen. Mit dabei einige neue Auswertungen, die für die Auswertung in Google Data Studio interessant sein könnten:

  • Keyword-Rankings
  • Traffic
  • Umsatz
  • Vergleich Google Analytics Sitzungen mit Google Search Console Daten, um z.B. Fehler bei Analytics festzustellen (Wichtig: GA-Sitzung sind nie gleich GSC-Klicks)
  • Sistrix Sichtbarkeitsdaten (Achtung: Sistrix API funktioniert nicht einwandfrei, deshalb Umweg über Google Sheets mit Script)
  • Content Performance durch zusammenfassen der Inhalte in verschiedene Bereiche (Blog, Produktseiten, Kategorien etc.)
  • Contentperformance (Leserate, Vergleich aktueller Artikel und älterer Artikel)

Es gab noch jede Menge Anleitungen und Links zu Auswertungen, wo man das Ganze mal für die eignen URL ausprobieren kann. Wie immer sehr informativ und hilfreich.

Search Intent – Oder was will der User eigentlich wirklich von mir (Sebastian Donners)

Vortrag: Search Intent mit Sebastian Donners
Search Intent mit Sebastian Donners
Bei Sebastian Donners Vortrag ging es um die Frage wie man die Suchintension eines Keywords bestimmen kann und welchen Inhalt ich dafür liefern muss.

Wichtige Insights:

  • Suchintension unterscheidet sich eventuell je nach Suchstandort, z.B. „Wendys“ in US und DE liefert in den USA ein Local Pack (Locale Suche) in Deutschland die Brand-Seite (Brand Suche)
  • Tools können helfen, z.B. SEO Tools, die SERP-Features zum Keyword anzeigen
  • Eigentlich ist der Blick in die Suchergebnisse (meist) die sicherste Lösung
  • Aber: Auch Google macht Fehler und die Suchintention wird immer mal wieder anders bewertet
  • Suchvolumen ist nicht alles
  • Seiteninhalte anpassen, damit die Suchintension besser getroffen wird

Fazit: Ich hatte auf das ultimative Tool gehofft, welches den Search-Intent automatisch herausfindet. Das gibt es derzeit wohl nicht. D.h. es ist immer noch viel Handarbeit gefordert. Google Analytics, Google Search Console und diverse SEO-Tools können aber die Arbeit unterstützen.

Abendprogramm

Nach den Sessions gab es wieder den obligatorischen Broiler und Pasta. Danach war die Möglichkeit für Networking in kleiner Runde und anschließend das Abendprogramm mit dem Klassiker „Wer wird SEOnär?“ und diversen anderen Aktivitäten.

Wer wird SEOnär?
Wer wird SEOnär? und Gewinne, Gewinne, Gewinne & Trinken

Es gab doch erstaunlich viele, die noch länger dem Corona-Virus getrotzt haben, aber ich bin dann doch früher als sonst nach Hause.

Der zweite Veranstaltungstag der Campixx wurde dann am Morgen von Marco abgesagt, was nach der Nachrichtenlage des Abends davor nachvollziehbar war. Deshalb gibt es hier auch nichts mehr zu berichten.

Fazit

Trotz Corona war die Atmosphäre einigermaßen entspannt. Ein herzliches Dankeschön an Marco, Stefan und das Sumago Team für die Organisation der SEO-Campixx unter erschwerten Bedingungen. Dann hoffentlich bis nächstes Jahr zur Campixx 2021, diesmal ohne Virus. Bleibt gesund!

Weitere Recaps

Noch nicht in unserer Sammlung? Dann einfach den Link in die Kommentare schreiben.

SEO Campixx 2019 am Müggelsee
März ist Campixx-Zeit. 2019 fand die SEO-Campixx wieder etwas später und bei angenehmen Temperaturen statt. Dem Jahresauftakt im SEO-Konferenzkalender folgten wieder ca. 700 Teilnehmer an den Müggelsee.

Tag 1

Opening mit United Four (Marco Janck)

SEO Campixx 2019 Keynote mit Marco Janck SEO Campixx 2019 Keynote mit Marco Janck

Die Eröffnung startete mit der Keynote von Marco Janck. Wie immer gab es ein paar Hinweise für Erstbesucher der Konferenz. Auch eine Anspielung auf die DSGVO durfte nicht fehlen. Alle Besucher hatten eine Datenschutzbrille bekommen, die dann gemeinschaftlich für das Gruppenfoto aufgesetzt wurde.

SEO Campixx Keynote mit der Band Final Four SEO Campixx Keynote mit der Band Final Four

Als Special Guests waren die Kuh-Rocker United Four (dem langjährigen Campixx-Besucher bekannt als Partyband im Abendprogramm). Nach kurzer musikalischer Un-Plugged-Einlage, folgte ein Interview über den Weg der Band von den Anfängen bis zur Marke. Sehr sympathisch die Jungs. Wer eine gute Partyband für eine Hochzeit braucht, sollte sich mal die Videos auf Youtube ansehen.
Nach kurzer Orientierungsphase ging es dann zur ersten Session.

Mobile first, local firster. Optimierung für lokale Suchanfragen (Nico Erpel)

Mobile first, local firster. Optimierung für lokale Suchanfragen Mobile first, local firster. Optimierung für lokale Suchanfragen

Nico Erpel befasste sich in seiner Session mit dem Thema Local SEO, was aufgrund der steigenden mobilen Nutzung immer mehr an Wichtigkeit gewinnt.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Links auf die Website sind wichtig
  • Ranking im Local Pack auch ohne Google My Business Eintrag möglich
  • Besser Startseite anstatt Unterseite verlinken
  • Falls möglich eine Nischenkategorie in Google My Business wählen (Anstatt „Hotel“ besser „Boutiquehotel“)
  • Unternehmensname (und dessen Optimierung) hat immer noch großen Einfluss auf das Ranking
  • FAQs in GMB nutzen: Selbst Fragen stellen und beantworten

Sehr gute Zusammenfassung des Themas und interessante Diskussion über das richtige Linkziel für einen Google My Business Account.

Linkbuilding – Tipps und Tricks für Linkaudit, Linkabbau und Linkaufbau (Ronny Stöck)

Linkbuilding – Tipps und Tricks für Linkaudit, Linkabbau und Linkaufbau Linkbuilding – Tipps und Tricks für Linkaudit, Linkabbau und Linkaufbau

Diese Session mit Ronny Stöck war ursprünglich als „Advanced“ angesetzt worden, was aber laut Ronny eigentlich „Beginner“ sein sollte. Trotzdem bin ich geblieben und die Erkenntnis für mich war hier, dass wir ähnlich mit unseren Kunden arbeiten. Auch danach gab es noch interessante Gespräche mit den Teilnehmern.

Keyword-Kannibalisierung erkennen und auflösen (Leonard Metzner)

Keyword-Kannibalisierung erkennen und auflösen Keyword-Kannibalisierung erkennen und auflösen

Immer wieder wichtiges Thema bei vielen Seiten: Keyword-Kannibalisierung. Deshalb gab es erstmal eine Definition, was Keyword-Kannibalisierung ist und was nicht:
KK ist: Dokumente mit gleichem Thema und gleicher Betrachtungsweise.
Mehrfachrankings: Zwei oder mehr Dokumente ranken in den Top10 und betrachten ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Wichtig hier: Ranking sollte stabil sein und eine URL in den Top 3 ranken.
Die negativen Folgen von Keyword-Kannibalismus:

  • häufiger Wechsel der URL für ein bestimmtes Keyword
  • falsche Seite rankt
  • es kommt kein gutes Ranking zustande

Erkennen lässt sich das z.B. mit der Google Search Console API und SEO Tools for Excel (wichtig: Datefilter, Land und Device rausnehmen).
Es gibt auch bei Ryte einen Menüpunkt zum Thema (Keywords mit Kannibalisierung).

Wie lässt sich das auflösen:

  • Eine URL entfernen und per 301 auf die andere umleiten
  • Das Wording ändern
  • Keywordausrichtung ändern
  • Die Textmenge erhöhen
  • Interne Verlinkung anpassen
  • Den User-Intent verschieben
  • Nur im Notfall auf Noindex setzen
  • Backlinks entsprechend setzen

Zum Schluss zeigte Leonard noch mit einem selbstentwickelten Tool, wie sich Keywords ermitteln lassen, die zusammen in den Top 10 ranken können.
Also ein gelungener Vortrag, der das Thema übersichtlich zusammenfasste.

Content Marketing in eigener Sache (Markus Hövener)

Content Marketing in eigener Sache Content Marketing in eigener Sache

Markus Hövener zeigte, wie in seiner Agentur Content Marketing betrieben wird. Dabei wurde der gesamte Prozess dargestellt, was funktioniert hat und was nicht.

Wichtigste Erkenntnis:

  • Mischung zwischen owned/earned Media
  • Ohne System funktioniert nichts
  • Positionierung ist wichtig (um sich abzuheben)
  • Content Marketing auf möglichst viele Schultern verteilen
  • Ausdauer ist nötig (manche Anfrage ergibt sich erst Jahre später)
  • Messbarkeit ist nicht immer möglich bzw. wichtig (Conversion-Kette ist teilweise lang)

Danke für die offenen Insights aus der Agentur.

SEO-Reporting 2.0: Eine Reise hin zum perfekten Reporting (Darius Erdt)

SEO Reporting 2.0: Eine Reise hin zum perfekten Reporting SEO Reporting 2.0: Eine Reise hin zum perfekten Reporting

Hier zeigte sich: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Der Raum war bis zum Anschlag gefüllt und es war zu Beginn schwer alles mitzubekommen. Darius nahm uns mit auf seine Reise hin zum perfekten Reporting. Dabei ging es einerseits um die Tools, die dabei helfen das Reporting zu automatisieren (z.B. mit Analytics Edge, Selenium Nodes, Google BigQuery bis hin zu Google Data Studio). Danach wurde die Frage beantwortet, was einen guten Report ausmacht:

Wichtige Insights:

    • Für jeden Bereich einen eigenen Report erstellen (Entwickler, Manager, SEOs)
    • Vom Groben ins Feine denken (erst übergeordnete Ziele, z.B. Umsatz und dann erst in Richtung SEO KPI)
    • Intuitiver Aufbau hilft dabei die Inhalte zu transportieren
    • Diagramm sagen mehr als tausend Zahlen
    • Reporte dich nicht tot
    • Infoquelle: Wie sieht ein guter SEO Report aus

Fazit: Guter Vortrag und auf jeden Fall einige interessante Ansätze für Automatisierungen, mit denen ich mich demnächst beschäftigen werde.

Abendprogramm

Nach den Sessions des Tages gab es wie immer den obligatorischen Broiler bzw. Pasta vom Pasta Paten.
Den Abend konnte man dann bei XXL Kickerturnier, Dart, CrawlOPTIMIZER Präsentation, Kamin Talk zum Medic-Update, Kneipen-Quiz oder Musik Workshop mit DJ Thorsten B. ausklingen lassen.
Zu später Stunde wurde dann auch noch das Tanzbein geschwungen. In der Captains Bar sammelten sich dann die Übriggebliebenen bis in die tiefen Morgenstunden.

Jam Session zum Mitmachen am ersten SEO-Campixx Tag

Tag 2

SEO Campixx Grid Tag 2 SEO Campixx Grid Tag 2

Nach kurzer Nacht ging es am Freitag weiter.

Cutting-Edge Keyword Research: Hole mehr aus deiner Strategie (Matthäus Michalik)

Cutting-Edge Keyword Research Cutting-Edge Keyword Research

Bei Matthäus Michalik ging es um Keywordrecherche und wie man diese optimal gestaltet. Dabei wurden folgende Themen betrachtet:

  • Datenbeschaffung: Welche Tools werden benötigt (Google Ads Keyword Planer, Answer the Public etc.)
  • Datenanreicherung: Suchvolumen, Rankings, Seitentyp, Rankings und Suchintension
  • Suchintension: Die Zielgruppe und die Suchintension verstehen
  • Prüfen was Google anzeigt: Shopping, Featured Snippets, Bilder, Videos etc.
  • Priorisierung und Mapping mit der Struktur

Noch drei Tool-Tipps, die ich bis dato noch nicht kannte:

Fazit: Vieles kann man über Tools abdecken, es ist aber immer noch einige manuelle Arbeit dabei zu tun.

Data Driven Mindset für SEOs (Stefan Fischerländer)

Data Driven Mindset für SEOs Data Driven Mindset für SEOs

Datengetriebene SEO: Individuelle Faktoren-Analyse für jede SERP (Hans Jung)

Datengetriebene SEO: Individuelle Faktoren-Analyse für jede SERP Datengetriebene SEO: Individuelle Faktoren-Analyse für jede SERP

Auch hier war der Raum so voll, dass ich nur die Tonspur mitverfolgen konnte. Allerdings hat sich mir dieses Thema nicht so ganz erschlossen. Aber vielleicht hatte auch der wenige Schlaf mittlerweile seinen Tribut gefordert. Letztlich ging es darum, durch Auswertung der SERPs herauszufinden, welche Elemente man optimieren bzw. welche Elemente im Vergleich zur Konkurrenz noch aufgenommen werden sollten. Ich denke mir, dass man da ähnlich wie bei der WDF*IDF Auswertung auf die richtige Interpretation der Daten Wert legen muss.

Search Console goes Data Studio – Power Up für die Suchanalyse (Thomas Langenau)

Google Search Console goes Data Studio Google Search Console goes Data Studio

Nachdem Thomas in der Session von Stefan Fischerländer behauptet hatte, dass das bei ihm mit Google Data Studio schneller geht, war der Raum ziemlich voll. Deswegen konnte ich die Session meist nur auf dem Audio-Kanal verfolgen. Thomas zeigte an Beispielen, was man mit dem Google Data Studio alles aus der Google Search Console herausholen kann. Dies demonstrierte er an eigenen Dashboards mit vielen sinnvollen Anwendungen, z.B.:

  • Monatsvergleiche (letzter Monat mit Vormonat)
  • Keyword-Kannibalismus (Doppelrankings) aufdecken (Achtung: Sitelinks verfälschen die Daten)
  • Indexüberwachung (Dateiendungen, Parameter etc.)
  • Grafische Darstellung der Anzahl der Wörter in Suchanfragen im Vergleich zum Vorjahr
  • sistrix Daten per API abrufen

Sehr gute und interessante Session für SEO, die mehr aus der Search Console herausziehen wollen. Schön war auch, dass Thomas seine Data Studio-Vorlage geteilt hat.

Lokale Suchmaschinenoptimierung: Vorstellung unseres agenturinternen Ablaufes bei der lokalen SEO (Gabriel Gelman)

Lokale Suchmaschinenoptimierung: Vorstellung unseres agenturinternen Ablaufes bei der lokalen SEO Lokale Suchmaschinenoptimierung: Vorstellung unseres agenturinternen Ablaufes bei der lokalen SEO

Der Vortrag von Gabriel Gelman war bereits meine 2. Session zum Thema Local SEO. Er stellte uns dabei das Vorgehen seiner Agentur beim Aufbau eines neuen Local-Kunden vor. Nach seiner Auffassung macht es Sinn, die Startseite durch entsprechende interne Links von Unterseiten für das Hauptkeyword zu pushen. Sehr interessant für mich zu sehen, wie andere Agenturen das machen.

Verabschiedung

Verabschiedung der Campixx Besucher Verabschiedung der Campixx Besucher

Good Bye Campixx 2019 - Welcome SEO Campixx 2020

Fazit

Das Wetter war „Bombe“ und die Teilnehmer offen für Gespräche. Besonders häufig war dieses Jahr das Thema Linkbuilding vertreten. Das spricht weiterhin für die Wichtigkeit dieses Themas. Auch wenn ich immer wieder von Teilnehmern höre, dass sie aus verschiedenen Sessions nichts mitgenommen haben: Es gibt eigentlich immer etwas mitzunehmen, sei es ein Tool oder einfach die Bestätigung, dass man selbst alles richtig macht. Das größte Learning passiert sowieso durch die Diskussionen während bzw. nach den Sessions. Und wie immer auch ein herzliches Dankeschön an Marco, Stefan und das Sumago Team für die Organisation der SEO-Campixx. Dann bis nächstes Jahr zur Campixx 2020!

Weitere Recaps

Der Beitrag SEO Campixx am Müggelsee 2020 | Unser Recap erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

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https://www.online-marketing.de/seo-campixx/feed/ 1
SEO-Day 2019 + Expert-Day in Köln Recap https://www.online-marketing.de/seo-day-koeln-recap/ https://www.online-marketing.de/seo-day-koeln-recap/#respond Fri, 15 Nov 2019 22:15:08 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=5662 Die Konferenz für Suchmaschinenoptimierung in Köln Der SEO-Day in Köln gehört zu den größten SEO-Konferenzen in Deutschland. Auch in diesem Jahr war spacedealer auf dem SEO-Day in Köln sowie beim Expert-Day. Im nachfolgenden Recap haben wir die besuchten Sessions und Insights für euch zusammengefasst. SEO-Day 2019 im RheinEnergieSTADION Um 8:30 Uhr standen bereits die ersten […]

Der Beitrag SEO-Day 2019 + Expert-Day in Köln Recap erschien zuerst auf spacedealer Online Marketing Blog.

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Die Konferenz für Suchmaschinenoptimierung in Köln

Der SEO-Day in Köln gehört zu den größten SEO-Konferenzen in Deutschland. Auch in diesem Jahr war spacedealer auf dem SEO-Day in Köln sowie beim Expert-Day. Im nachfolgenden Recap haben wir die besuchten Sessions und Insights für euch zusammengefasst.

SEO-Day 2019 im RheinEnergieSTADION

SEO Day 2019 im Kölner Rhein-Energiestadion
SEO Day 2019 im Kölner RheinEnergieSTADION

Um 8:30 Uhr standen bereits die ersten Besucher erwartungsvoll vor den Toren des Kölner Stadions. Nach dem Check-In war dann noch kurz Zeit sich das Stadion von innen anzusehen, bevor sich dann alle für den ersten Slot in den Stadionräumlichkeiten einfanden.

SEO-Day, Stadion vom 1. FC Köln leer
So bekommt man das Stadion selten zu sehen

Why most SEO Audits are SH*T: Ein praktisches Framework, um zu verhindern, dass Sie weiterhin Zeit & Geld verschwenden [Bastian Grimm]

SEO-Day, Why most SEO Audits are SH*T - Bastian Grimm
Why most SEO Audits are SH*T – Bastian Grimm

In der Session mit Bastian Grimm ging es um das Thema SEO-Audit und wie dieser aussehen sollte, damit dieser für den Kunden möglichst effektiv nutzbar ist.

Was habe ich mitgenommen?

  • Mobile unterscheidet sich von Desktop, unterscheidet sich aber je nach Land.
  • 57 % der Zeit verbringen die User mobil im Netz.
  • Die Art des Audits ist abhängig von Größe, Zielen und Art (E-Commerce, News, Marketplace etc.) der Website
  • Bei E-Commerce stehen andere Fragen im Vordergrund (Produktvarianten, Kategorien, Brandfilter vs. Markenseiten oder Filter) als z.B. bei einer Newsseite (Content-Qualität, Google News, Paywall, ob und wie Archive bzw. Tags indexiert werden sollen)
  • Priorisierung ist wichtig (durch Auswertung von A/B-Tests, Logfileauswertung, Umsatz etc.)
  • Nicht immer alles inkludieren
  • Einen Plan B haben, wenn etwas nicht so umgesetzt werden kann

Eigentlich sind das alles Dinge, die selbstverständlich sein sollten, aber in der Realität oft nicht umgesetzt werden.

So geht SEO heute – Unbekannte Wege zu mehr Umsatz [Marco Janck]

SEO-Day, Marco Janck - So geht SEO heute

Marco Janck, bekannt als Veranstalter von Campixx und Marketing Underground, hatte seine persönliche Sammlung an Maßnahmen mitgebracht, welche 2019 noch oder wieder funktionieren:

Was habe ich mitgenommen?

  • SEO ist im Moment schwer zu durchschauen
  • Linkbuilding ist wichtig (auf die Qualität kommt es an)
  • Entitäten sind wichtig –> Deshalb Entität jetzt schon vorbereiten.
  • Holistische Landingpages (HLP) funktionieren in bestimmten Kontexten nach wie vor gut (außer bei Shop-Kategorien)
  • Marken sind wichtig
  • Video-SEO (Teilweise entstehen Influencer/Marken durch Fake-Aufrufe)
  • Bilder-SEO sollte betrieben werden
  • Speakable Content schaffen
  • alles über verschiedene Kanäle ausspielen

Eine gute Mischung, für jeden was dabei 🙂

(Sichtbarkeit ≠ Traffic) + (Traffic ≠ Conversions) * Semantische Verlinkung / Nutzersignale = SEO 2019 [Max Muhr & Jan Achtermann]

SEO-Day, (Sichtbarkeit ≠ Traffic) + (Traffic ≠ Conversions) * Semantische Verlinkung / Nutzersignale = SEO 2019
(Sichtbarkeit ≠ Traffic) + (Traffic ≠ Conversions) * Semantische Verlinkung / Nutzersignale = SEO 2019 – Max Muhr & Jan Achtermann

Max Muhr und Jan Achtermann hatten ein Sammelsurium an Maßnahmen dabei, die sie bei den Urlaubspiraten getestet und für gut befunden haben. Da beide dort abgeheuert haben, konnten sie leider keine Interna mehr präsentieren. Trotzdem gab es einiges zu sehen.

Was habe ich mitgenommen?

  • Interne Verlinkung kann ein großer Hebel sein
  • PRG-Pattern nutzen für alles, was nicht auffindbar sein soll
  • E-A-T beachten (Expertise, Authority, Trust)
  • Backlinks sind wichtig
  • Schema.org Mark-Up verwenden, um in den Serps aufzufallen (z.B. TravelAgency, PriceRange oder LocalBusiness, damit kann man z.B. Sternebewertung in Google behalten)
  • Schema.org Integration erstmal nur auf ausgewählten Landingpages testen
  • User Intent berücksichtigen
  • Immer auch an die Conversion denken (Was soll der Nutzer als nächstes tun?)
  • BounceRate beobachten
  • Seiten löschen, wenn Nutzersignale schlecht sind

Auch hier war sicher für jeden etwas dabei.

Reichweite über Local SEO [Thorsten Loth]

SEO-Day, Reichweite über Local SEO - Thorsten Loth
Reichweite über Local SEO – Thorsten Loth

Thorsten Loth fasste in seinem Vortrag zusammen, was aus seiner Sicht für Local SEO wichtig ist.

Was habe ich mitgenommen?

  • Google My Business und Strukturierte Daten sind wichtig
  • Lokale Seiten brauchen keinen SEO-Text
  • PageSpeed ist wichtig wegen mobiler Nutzung
  • (Gute) Bilder spielen eine große Rolle
  • Einheitliche Daten sind relevant
  • Regelmäßige Posts (Beitrage) in Google My Business erhöhen die Sichtbarkeit

Solider Beitrag, dem ist nichts hinzuzufügen.

CTR Manipulation in Google SERPs [Nedim Sabic]

SEO-Day, CTR Manipulation - Nedim Sabic
CTR Manipulation in Google SERPs – Nedim Sabic

Bei Nedim Sabic war nicht nur ich gespannt, was er zu diesem Thema zu berichten hat. Dementsprechend war es auch sehr voll im Saal. Zu Beginn wurden die Anfänge der CTR-Manipulation gezeigt (Google AdWords Bots zur Manipulation der Konkurrenz-Anzeigen), was aktuell möglich ist und wie man sich dagegen schützen kann.

Was habe ich mitgenommen?

  • BlackHat lohnt sich nur bei großen Suchvolumina, aber BlackHat ist abmahnbar!
  • Die Nutzer bestimmen darüber, ob eine Suchanfrage transaktional oder informell ist
  • Man kann User simulieren, braucht aber deutsche IP, nichtlineare Klickpfade, Verweildauer auf Ergebnissen/Interaktion
  • Dienste Wie SERPClix funktionieren (aktuell) nicht mehr
  • CTR Manipulation durch reale Nutzer möglich (z.B. durch Umfrage, gute Ergebnisse von Page2 auf 1, bei Suchvolumen < 1000)

Sicher interessant für den ein oder anderen, allerdings ist das (technisch) sehr aufwändig.

Vom Testprojekt zur kleinen Marke – 10 Mio. Pageviews als Ziel für 2020 [Johannes Bornewasser]

SEO-Day, Vom Testprojekt zur Marke - Johannes Bornewasser
Vom Testprojekt zur Marke – Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser berichtete von seinem Hobbyprojekt, das mittlerweile sieben Jahre alt ist und sich im Travel-News-Bereich bewegt.

Was habe ich mitgenommen?

  • Um in Google News reinzukommen:
    • 3 News täglich (> 80 Wörter)
    • nach ein paar Tagen Anmeldung bei Google News
    • Bei Ablehnung Prozess wiederholen (nach dreimal sollte man drin sein)
  • Post-Id für Google News notwendig
  • Problem Google News: Last zu groß. Lösung: Caching-Plugins und Cloudflare als CDN und schneller Server
  • Browser-Pushes nutzen (z.B. OneSignals)
  • Möglich ist das mit einer halben Stunde Texten (Übung macht den Meister)
  • Monetarisierung:
    • Recommendation (Plista etc.) funktioniert nicht
    • AdSense geht
    • VG-Wort als Einnahmequelle

Sehr offener und ehrlicher Vortrag, der ihm dann auch zurecht den 1. Platz bei der SEO-Day Speaker-Wahl eingebracht hat.

GET SH!T DONE – 11 sofort umsetzbare SEO-Tipps im Wert von 36 Tsd. Euro [Rene Dhemant]

SEO-Day, Get Shit Done - Rene Dhemant
Get Shit Done – Rene Dhemant

Zugegeben, das war ein sehr reißerischer Titel, dennoch gab es einige interessante Tipps

Was habe ich mitgenommen?

  • SEO Traffic richtig messen. Google Analytics ordnet viele Suchmaschinen (duckduckgo, ecosia.org, web.de, t-online etc. dem Kanal Referer zu. Das lässt sich in Analytics einstellen, so dass dieser Suchtraffic unter organic erscheint
  • Benutzt Schema.org Markup, um euren Suchsnippets mehr Aufmerksamkeit zu verleihen (Inspiration: „Nutzer fragten auch“ Box
  • Nutzt Lazy Load, für eure Bilder um Ladezeit verringern
  • CSS3 anstatt javascript nutzen für Navigation/Accordeons (spart Ladezeit)
  • Information Retrieval (Hier informieren:)
  • Synonyme nutzen: z.B. Waschmaschine (Google Trends: 66) anstatt Waschvollautomat (Google Trends: 0), Beispiel Motorsäge 6 Kettensäge
  • Synonyme nutzen: z.B. Waschmaschine (Google Trends: 66) anstatt Waschvollautomat (Google Trends: 0)
  • Schriftgröße hochsetzen (18+), guter Kontrast, Zeilenabstand erhöhen
  • UX Playbooks von Google nutzen (z.B. e-commerce playbook at a glance), einfach mal Googlen
  • Submenüs einfach mal alphabetisch ordnen

Sehr dynamischer Vortrag, aber eher was für die Anfänger.

Javascript & SEO – eine ungewöhnliche Freundschaft [Martin Splitt]

SEO-Day, Javascript & SEO - Martin Splitt
Javascript & SEO – Martin Splitt

Auf diesen Vortrag hatte ich mich besonders gefreut und es wurde dann auch sehr technisch. Grundsätzlich meinte Martin Splitt, Webmaster Trend Analyst bei Google, dass javascript eigentlich kein Problem für Google darstellt. Allerdings kommt es auf die Umsetzung an.

Was habe ich mitgenommen?

  • Google kann generell mit javascript gut umgehen (But: It depends!)
  • Unbehandelte Codepfade, können den Crawler ins Leere laufen lassen, z.B. bei Geolocation Weichen
  • Da bei javascript Frameworks beim Abruf einer URL noch nicht klar ist, ob die URL tatsächlich existiert, sollte man, anstatt nur den Status 200 zurückzugeben, lieber per 301 Redirect auf eine 404-Seite weiterleiten

Der Inhalt war für mich sehr interessant, allerdings bin ich vorsichtig, was die Verarbeitung von javascript durch Google angeht. Die Tipps waren trotzdem sehr hilfreich und Martin Splitt wurde dann auch anschließend von vielen Besuchern noch lange belagert und mit Fragen gelöchert. Jeder der sich für das Thema interessiert, sollte sich auch mal den YouTube Channel von Google anschauen.

Data-Driven SEO: Wie man mit Daten besseres SEO machen kann [Sebastian Erlhofer]

SEO-Day, Data Driven SEO - Sebastian Erlhofer
Data Driven SEO – Sebastian Erlhofer

Sebastian Erlhofer, vielen bekannt als der Autor der SEO Bibel, beschäftigte sich mit der Frage, wie man auf Grundlage von Daten besseres SEO machen kann, anstatt die Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen.

Was habe ich mitgenommen?

  • Alleine die Visualisierung von Datenpunkten kann schon eine bessere Entscheidungshilfe bieten, z.B. auf welchen Seitentypen erhalte ich den meisten Traffic
  • Internal PageRank berechnen mit R, um die Stärke der einzelnen Seiten zu ermitteln
  • rapidminer: Ähnliches Tool wie knime zur Extrahierung, Modellierung und Darstellung von Daten mit visuellem Interface

Ein Set mit guten Beispielen, die man im SEO-Alltag nutzen sollte, um mit Daten richtige Entscheidungen zu treffen und zu Priorisierung.

RULE YOUR LINKJUICE – Ranking Boost durch gezielte Linkjuice Steuerung [René Seidel]

SEO-Day, Rule your LinkJuice - René Seidel
Rule your LinkJuice – René Seidel

René Seidel zeigte in seinem Vortrag, wie man mit interner Verlinkung den internen Linkjuice verbessern kann. In der Agentur haben sie dafür ein Tool entwickelt, womit man die Auswirkungen der Änderungen am Linkgraphen nachvollziehen kann. Als Beispiel diente ein Baustoff-Shop, wo sie die interne Verlinkung angepasst haben und nachweislich mehr Rankings und Traffic produziert haben.

Was habe ich mitgenommen?

  • Alle Änderungen sollten von SEO durchgeführt werden
  • Die Linkjuice-Verteilung ändert sich, wenn externe Backlinks berücksichtigt werden
  • Das entwickelte Tool soll demnächst unter linkjuce.rocks zur Verfügung stehen

Alles was er vorgestellt hatte, war nachvollziehbar und ich bin gespannt darauf, das Tool live zu sehen.

Superpanel

SEO-Day Super Panel
SEO Day Super Panel mit Christian Solmecke, Nicols Sacotte, Thomas Mindnich, Jens Fauldrath, Johannes Beus & Fabian Rossbacher

Zum Abschluss des Tages folgte das Superpanel mit bekannten SEO- bzw. Jura-Experten. Wie jedes Jahr wurden wieder eingereichte Websites analysiert und Verbesserungsvorschläge im Bereich Struktur, Inhalte und Linkbuilding abgegeben. Wie immer sehr unterhaltsam, wenn auch für die Betroffenen nicht immer schmerzfrei. Dafür gab es Optimierungsvorschläge gratis vom Profi.

Bei der Best-Speaker-Wahl gewann wie erwähnt Johannes Bornewasser, vor Jan Brakebusch („der ewige Zweite“) und Martin Solmecke.

SEO-Day, Der König des SEO Contests #wildsauseo
Der König des SEO Contests #wildsauseo

Die Krone für Platz 1 beim SEO-Day Contest #wildsauseo ging dieses Jahr an Sumax. Wie sie das geschafft haben, bleibt ihr Geheimnis.

Abendessen & SEO-Day Party

Danach gings zum Abendessen in die Kölner Innenstadt und später noch zur Networking-Party im Nachtflug. Im Vergleich zu den Vorjahren, war es aber relativ leer, was aber am Expert-Day und Expert-Workshops am Folgetag gelegen haben könnte.

SEO-Day Networking Party im Nachtflug
SEO-DAY Networking Party im Nachtflug

Expert-Day

Einen Tag nach dem SEO-Day fanden der Expert-Day und die Expert-Workshops statt. Beim Expert-Day galt wie in den Jahren zuvor: keine Fotos, keine Tweets. Deshalb schreibe ich hier auch nichts über die Inhalte. Eines vorneweg: Nächstes Jahr wird der Expert-Day wohl wieder vor dem SEO-Day stattfinden. Denn das Experiment die Veranstaltung nach dem SEO-Day zu veranstalten, war nach der Party nicht so einfach. Trotzdem waren die Inhalte sehr spannend, gerade auch bei den Themen, in denen ich nicht so drinstecke. Bei 60 Teilnehmern ist dann das Networking auch wesentlich entspannter.

Fazit

Generell fand ich mit wenigen Ausnahmen die Qualität der Beiträge ganz in Ordnung. Durch den engen Zeitplan entstand allerdings am Ende jeder Session eine gewisse Unruhe, da nur ca. 5 Minuten Zeit zum Raumwechsel eingeplant war. Durch die Begrenzung der Sessions auf 30 Minuten, war dann natürlich meistens keine Zeit mehr für Fragen übrig. Ich würde hier für nächstes Jahr etwas mehr Zeit einplanen. Auch die Verschiebung des Expert-Days auf den Tag nach der Konferenz war etwas ungünstig, denn aufgrund der Party am Vorabend, war der Tag danach etwas anstrengend für alle Beteiligten. Aber das hat Fabian selbst schon festgestellt. Alles in Allem hat sich der Besuch auch dieses Mal gelohnt.

Wenn ihr auch eine Recap geschrieben habt, dann nehme ich diesen gerne in die Recap-Liste auf. Schreibt einfach in die Kommentare oder mich direkt an.

Weitere Recaps

clicks
David Erdmann
Puetter Blog
Seobility
Almaron
Eico Schweins
Daniel Sternberger
Steven Vaschchenko
Athanasia Siskou
Isabel Kulessa

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#4 Digital Morning Kick: diesmal zum Thema Search Engine Advertising (SEA) im B2B https://www.online-marketing.de/4-digital-morning-kick-suchmaschinenwerbung-fuer-b2b/ https://www.online-marketing.de/4-digital-morning-kick-suchmaschinenwerbung-fuer-b2b/#respond Mon, 11 Nov 2019 13:50:30 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=5568 Rückblick auf das vierte Treffen unserer kostenlosen Frühstücksserie zum (noch) schlauer werden! Es ist klasse, wie gut unsere neue Frühstücksreihe ankommt und wie bereichernd der persönliche Austausch ist. Aber natürlich möchten wir das Wissen auch an diejenigen weitergeben, die nicht dabei sein konnten. Live und in Farbe hatten am 05. November die spacedealer Nina Rix […]

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Rückblick auf das vierte Treffen unserer kostenlosen Frühstücksserie zum (noch) schlauer werden!

Es ist klasse, wie gut unsere neue Frühstücksreihe ankommt und wie bereichernd der persönliche Austausch ist. Aber natürlich möchten wir das Wissen auch an diejenigen weitergeben, die nicht dabei sein konnten. Live und in Farbe hatten am 05. November die spacedealer Nina Rix (Head of SEA), Antje Bauer (Senior SEA Manager) und Lisa Köhler (SEA Manager) ihr Expertenwissen und ihre Erfahrung aus dem Bereich Suchmaschinenwerbung im B2B-Bereich weitergegeben. Es gab viel Know-how und direkt umsetzbare Tipps und Methoden zur Suchmaschinenwerbung für Unternehmen.

Nina Rix vom SEA Team
Nina Rix vom SEA Team

Hier kommen die wichtigsten Punkte des Digital Morning Kicks zum Thema SEA:

B2B: Wo liegen die Besonderheiten in der Kundenakquise?

Einen besonderen Fokus legt das B2B-Marketing auf die Händlerbeziehungen, die langfristig aufgebaut werden sollen. Oft wird ein kleinerer Markt ins Visier genommen, auf dem der Kaufprozess dafür umso komplexer und länger ist. Das primäre Ziel ist die Neukundengewinnung, deswegen sind Aufklärungselemente besonders wichtig.

Die B2B-Touchpoints sind im Online-Marketing u.a.:

  • Google / Bing
  • Xing / LinkedIn
  • Veranstaltungen / Messen
  • Blog
  • Homepage
  • YouTube
  • Telesales
  • Display
  • Facebook
  • Slideshare
  • Twitter
  • Podcast

 

Als Google Partner erhalten wir viele Tipps für Ads, die wir für unsere Kunden nutzen

Google empfiehlt beispielsweise die Nutzung von Search, YouTube und Shopping bei Google-Anzeigen zu nutzen.

Beim Targeting der Search-Werbung ist es wichtig, die Performance der Standorte im Blick zu haben und Gebotsanpassungen zu nutzen. Wer eine personalisierte Vorteilskommunikation innerhalb der Anzeigen nutzt und alle relevanten Anzeigenerweiterungen verwendet, der befindet sich bei Search-Anzeigen bereits auf Erfolgskurs!

Das Werben innerhalb der Google-Shopping-Suche ist ebenfalls erfolgversprechend. Denn oft ist Shopping ein Erstkontakt in der Customer Journey und besitzt deswegen hohe Relevanz für die Neukundengewinnung. Außerdem ist die Suche in Shopping-Ergebnissen per se relevant, da direkt auf Produktebene und mit einer Kaufabsicht gesucht wird. Herausforderungen bestehen darin, dass Brutto- und Nettopreise im Webshop ausgewiesen werden müssen. Außerdem müssen die B2C-Kunden mit einer Methodik ausgeschlossen werden, wenn diese nicht avisiert werden sollen. Und: Die AGB müssen explizit für B2C und B2B-Kunden erwähnt werden.

Aktuell in der Beta-Phase: neue Features, die den Google-Partnern bereits zur Verfügung stehen!

Seit April diesen Jahres gibt es zusätzliche Features für Google, das Google Display Netzwerk (GDN), Google Shopping und YouTube. Anzeigen können in einer Beta-Version durch Google-Partner zum Beispiel nach unterschiedlichen Branchen oder der Größe des Arbeitsgebers ausgerichtet werden. Die Ansprache wird also noch genauer, unsere ersten Erfahrungen sind durchweg positiv!

Microsoft bietet mit Bing Ads viele Vorteile im B2B-Geschäft

Bing wird zwar weiterhin deutlich weniger als Suchmaschine genutzt als Google (ungefähr 10-15 % des Traffics im Vergleich zu Google), bietet aber gerade in der B2B-Kommunikation einiges an Potenzial. So laufen eine hohe Anzahl an Betriebsrechnern mit Microsoft, auf denen Bing als Standardsuchmaschine voreingestellt ist. Gerade Mitarbeiter während der Arbeit sind so besonders häufig auf Bing unterwegs – inklusive des Partnernetzwerkes mit Yahoo & AOL.

Ein weiterer Vorteil von Bing Ads liegt darin, dass es im Gegensatz zu Google Shopping keine strengen Anforderungen und Restriktionen gegenüber B2B Advertisern gibt.

Auch eine Ansprache der LinkedIn Nutzer direkt über die Bing Suchmaschine ist möglich und naturgemäß im B2B-Werbebereich sehr attraktiv. Es können Suchkampagnen, Microsoft Shopping Campaigns und Zielgruppenkampagnen an LinkedIn Nutzer ausgespielt werden.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Google Shopping, GDN, YouTube oder Bings Ads gemacht? Tauscht Euch mit uns aus – wir freuen uns auf Eure Meinungen. Und natürlich auf ein persönliches Treffen beim Digital Morning Kick.

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#3 Digital Morning Kick – Neue Potenziale durch personalisierte Ausspielung https://www.online-marketing.de/3-digital-morning-kick-dynamische-anzeigen/ https://www.online-marketing.de/3-digital-morning-kick-dynamische-anzeigen/#respond Tue, 14 May 2019 13:41:09 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=5435 Bereits zum dritten Mal haben wir zum Digital Morning Kick in unsere Eventlocation spreewalker geladen. Dorota, Head of Programmatic bei spacedealer, erklärte allen Interessierten wie man durch Kreation und die Verwendung von Daten, dynamisch datengetriebene und personalisierte Anzeigen erstellen und entsprechend ausliefern kann. Überdies wurden auch die Möglichkeiten besprochen, die sich dadurch für Digitalagenturen als […]

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Bereits zum dritten Mal haben wir zum Digital Morning Kick in unsere Eventlocation spreewalker geladen. Dorota, Head of Programmatic bei spacedealer, erklärte allen Interessierten wie man durch Kreation und die Verwendung von Daten, dynamisch datengetriebene und personalisierte Anzeigen erstellen und entsprechend ausliefern kann. Überdies wurden auch die Möglichkeiten besprochen, die sich dadurch für Digitalagenturen als auch Kreativagenturen in Zusammenarbeit ergeben, um die bestmöglichen Zielgruppen zu erreichen.

Zudem stellte Dorota spannende Best-Practice Beispiele von personalisierten Anzeigen vor und erklärte die Vorteile und Gründe warum sich Marketingspezialisten bei ihren Display Kampagnen immer mehr für dynamische Anzeigen entscheiden.

Dorota Karc, Head of Programmatic from Mars
Dorota Karc, Head of Programmatic from Mars

Wie man Daten für dynamische Anzeigen sinnvoll nutzt

Dynamik wird immer wichtiger, um die entsprechende Zielgruppe ideal zu erreichen. Nutzer möchten nicht mehr das sehen, was alle sehen, sondern das, was speziell auf sie zugeschnitten ist. Während herkömmliche Werbemittel auf unveränderliche, statische Inhalte setzen, geht es in dynamischen Werbemitteln um responsive Inhalte. Dynamische Banner verfügen so über mehrere Versionen pro Werbeelement. Beispielsweise können unterschiedliche Slogans, veränderliche Motive und relevante Live-Daten eingespeist werden.

Durch die Kombination eines technologischen mit einem kreativen Ansatz stellen sich die gewünschten Anzeigen für die entsprechende Zielgruppe zusammen. Die Elemente von dynamischen Bannern werden in Echtzeit geladen. Dabei wird auf individuelle Persönlichkeitsmerkmale, geographische Merkmale und andere Attribute der umworbenen Personen Rücksicht genommen.

Best-Practice Beispiele

Dynamische Ads mit Text und Bild Feeds

Case 1:  Reiseunternehmen – Wer ist meine Zielgruppe und wie soll ich diese ansprechen?

Als Kampagnenziel hat ein Reiseunternehmen sich das Testen von zielgruppenspezifischen Kommunikationslinien in Form von dynamischen Elementen pro Zielgruppe vorgenommen, um die genaue Zielgruppe zu finden und somit eine individuelle Zielgruppenansprache zu erreichen. Dies wurde mit dynamischen Feed-Anzeigen und der Verwendung von Template Bannern für multivariables Testing erreicht. Dadurch wurden mehrere Zielgruppen angesprochen und es ergaben sich 1.350 dynamisch erstellte Werbemittel.

Dynamische Werbebanner für multivariables Testing
Dynamische Werbebanner für multivariables Testing

Letztendlich wurden 45 Bilder, 100 Claims und 2 verschiedene CTAs innerhalb von 6 Formaten getestet und durch die Dynamisierung sehr viel Zeit und Kosten gespart. Die top Performer waren nicht die Werbemittel mit einer emotionalen Ansprache, sondern die mit konkreten Preisangeboten.

Dynamische Audio Ads

Case 2: Sportwettenanbieter – Wie kann ich meine Zielgruppe online individuell anlocken?

Ziele der Kampagne waren die Bekanntgabe der aktuellen Spieltagsquoten im Online Audio sowie Website Traffic. Dies wurde in Form von Dynamic Audio Creative erreicht. Die Audio Spots wurden dynamisch in Echtzeit anhand ausgesuchter Kriterien aus mehreren Snippets (Textbausteine) zusammengesetzt und in Radiostreams mit Sportbezug entsprechend ausgeliefert. Durch variable Spotelemente wurde die Spielpaarung der Mannschaft aus der Region, sowie die aktuelle Quote für einen Heim oder Auswärtssieg präsentiert. Infolge wurden 150 Snippets zusammengestellt und eine dynamische Bespielung aus rund 70.000 Sportkombinationen erreicht. In Echtzeit wurde die jeweils aktuelle Begegnung und Spielquote beworben. Dies führte zu einer Steigerung des Website-Traffics.

DOOH & Mobile

Case 3 – Engagement Branding – Wie kann ich meine Zielgruppe mit Mobile & OOH anlocken?

Beim ersten Fallbeispiel, einem Reiseunternehmen, wurden Digital OOH Werbemaßnahmen präsentiert, um bestimmte Zielgruppen und Standortdaten auszuwerten. Das Out of Home Zielgruppen Targeting wurde auf Basis der heruntergeladenen User Apps und Standortselektion mittels 3rd Party Data definiert. Die Ausspielung der Werbemittel wurde nach Panel, Zeit und Zielgruppe entschieden, somit konnte eine erhöhte Präzision auf Stundenbasis erreicht werden. Folglich ergaben sich 1000 individuelle Werbemittelkombinationen.

Zum Beispiel ist die ausgesuchte Familienzielgruppe zwischen 15 und 16 Uhr mehrheitlich vertreten und bekommt somit erhöhte Ausspielungsquoten für das Motiv „Familienreisen“.

Ein anderen Ansatz hat ein Modesportunternehmen gewählt. Mit eigenen Daten (1st Party Data) und der Synchronisierung von mobilem End-Gerät und Out of Home Werbestandort hat das Unternehmen eine neue Produktlinie beworben. Der User konnte durch Synchronisation seines mobilen Endgeräts mit dem DOOH-Standort über W-LAN verschiedene Varianten des Produkts selbst konfigurieren. Der Nutzer generierte damit sein eigenes, personalisiertes und dynamisches OOH-Werbemittel selbst.

Fazit

Networking beim Digital Morning Kick
Networking beim Digital Morning Kick

Immer mehr Werbetreibende und Vermarkter erkennen die Vorteile solcher dynamischer Werbung und setzen diese Technologie daher immer öfter ein, um die Effizienz ihrer Anzeigen und Kampagnen zu verbessern. Die Partnerschaft mit dem richtigen Anbieter, der über eine starke Technologieexpertise verfügt und einen starken Support bietet, sowie die richtige Plattform kann Werbetreibenden helfen, einen Schritt voraus zu sein.

Habt ihr besondere Themenwünsche für unseren nächsten Digital Morning Kick? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Vortrag & Networking bei Kaffee & Croissants
Vortrag & Networking bei Kaffee & Croissants

Wir möchten uns somit bei folgenden Anbietern bedanken: Adventori, RMS und Wall die uns bei der Anzeigenerstellung geholfen haben und natürlich bei allen Gästen, die zahlreich erschienen sind! Bis zum nächsten Mal!

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SMX München 2019 – Wir verlosen ein Konferenzticket – jetzt ganz schnell sein! https://www.online-marketing.de/verlosung-ticket-smx-muenchen/ https://www.online-marketing.de/verlosung-ticket-smx-muenchen/#comments Sun, 10 Mar 2019 09:40:48 +0000 https://www.online-marketing.de/?p=5380 Für alle diejenigen, die noch kein Konferenzticket für die SMX Konferenz am 02. & 03. April in München haben oder denen das Ticket zu teuer ist, verlosen wir jetzt noch schnell ein Ticket. Ja, ihr lest richtig! Also beeilt Euch. Hier die Bedingungen für Deine Gewinnchance: Zuerst bitte spacedealer auf Facebook abonnieren oder den Beitrag […]

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Für alle diejenigen, die noch kein Konferenzticket für die SMX Konferenz am 02. & 03. April in München haben oder denen das Ticket zu teuer ist, verlosen wir jetzt noch schnell ein Ticket. Ja, ihr lest richtig!

Also beeilt Euch. Hier die Bedingungen für Deine Gewinnchance:

Teilnahmeschluss ist der 28. März 2019, 12 Uhr.
Mehr Infos wie Referenten, Sessions, Workshops und das Programm zur Konferenz findet ihr hier.

Das Gewinnspiel ist beendet und der/die Gewinnerin wurde ausgelost. Den Anderen, die nicht gewonnen haben, danken wir für die Teilnahme. Wer trotzdem noch zur SMX gehen will, kann über den Rabattcode SPACEDEALERSMX 15% auf den Normalpreis sparen.

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